Pensées: Ein Ausflug nach Esch-Sauer und Clerveaux

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  1. Am zweiten Tag in Luxemburg fahren wir zuerst nach Esch-Sauer. Das ist ein malerisches Städtchen, um das das Fluss Sauer fließt und das ein hübsches Schloss hat.
  2. In Luxemburg gibt es in sehr vielen Orten Schlösser und Burgen. Es gibt sogar Touristenstrecken, an denen man 7 Schlösser oder mehr sehen kann.
  3. Das Schloss ist nur noch eine Ruine mit einigen wenigen erhaltenen Häusern und Türmen, aber es ist schön, auf den Hügel hinaufzusteigen und zwischen den alten Mauern herumzugehen und hinunterzuschauen.
  4. Wir fahren weiter nach Clerveaux. Hier gibt es gleich drei Museen, aber alle in dem einen Schloss, deshalb kann ich die den Kindern als eines unterjubeln.
  5. Im Schlosshof steht ein Panzer. Die Kinder klettern gleich hinauf. Ich weiß nicht, ob ich das pietätlos finden soll, oder mich darüber freuen, dass die Kinder einen Panzer als nichts anderes als ein Kletterspielzeug sehen.
  6. Ein Schild beschreibt die Ardennenschlacht, Battle of the Bulge. Weiterlesen
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Pensées: Ein Ausflug nach Karlsruhe

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  1. Wir machen einen Kurzurlaub in Luxemburg. Der Weg dorthin ist selbst von Vorarlberg weit und deshalb machen wir einen Zwischenstopp in Karlsruhe.
  2. Karlsruhe ist auch nicht so nahe, wie ich gehofft habe, wir kommen erst zu Mittag an.
  3. In einem Park in der Nähe des Schlosses essen wir unsere Mittagsbrote. In diesem Park stehen auf einer Lichtung kleine Wildschweine aus Holz, mit dünnen Stöckchenbeinen. Kinder können darauf sitzen. Meine Kinder stellen sich darauf, balancieren drauf auf einem Bein.
  4. Mit Wurstbroten in der Hand.
  5. Das Bundesverfassungsgericht ist in der Nähe, ein nüchterner aber schöner moderner Bau. Aber viel kleiner, als ich mir vorgestellt habe. Wahrscheinlich habe ich mir nicht allzuviel vorgestellt, außer, dass die Deutsche Verfassung irgendwie groß ist, oder zumindest große Gebäude zu deren ordnungsgemäßer Bewahrung braucht.
  6. Einige Schritte hinter dem Gericht ist das Schloss.
  7. Im Schloss ist das Badische Landesmuseum. Dort gehen wir hinein. Weiterlesen
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Eclipse

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Eclipse – ein Wort, das wie ein Schmuckstück klingt.

Solar eclipse mutet auch viel schöner und geheimnisvoller an als Sonnenfinsternis. Für eine Sonnenfinsternis wurden über Jahrtausende gute und schlechte Ereignisse vorhergesagt. Das Finsterwerden tagsüber, das sich nur Astronomen erklären konnten, das aber ungebildeten Bauern wie der Beginn des Weltuntergangs erschienen sein musste.

Noch heute besorgen sich Tausende Spezialbrillen, um dieses Phänomen zu beobachten, das meist nur teilweise und ohne völlige Verfinsterung stattfindet. Einige müssen mit zerstörter Netzhaut ins Krankenhaus, weil sie ohne Schutz in die Sonne schauten.

Dabei sieht man doch im besten Fall nichts weiter als einen hellen Ring um eine Scheibe. Die schönen Sonnenexplosionen sieht man wohl nur auf stark vergrößerten Fotos und nicht mit freiem Auge.

Und dennoch bleibt der Mythos bis heute erhalten. Selbst Adalbert Stifter sprach von einem Todeskuss, einem deutlichen Wort Gotte und einer unvergesslichen emotionalen Aufwallung. Weiterlesen

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Muschelsuche

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Ein Ausflug am Strand. Ein Stück Holz wird angeschwemmt. Eine Muschel liegt im Sand. Die Schale hat ein Loch. Ich habe mich immer gewundert, wie die Löcher in die Muscheln kommen. Als Kind habe ich mir ausgedacht, dass Muschlefischer die Löcher hineinmachen, damit Kinder Ketten basteln können. Es sind aber, glaube ich, Krebse, die die Muscheln aufstechen.

Ich gehe gerne den Strand entlang und such Muschen und hübsche Steine. Ich überlege mir, was ich zu Hause Schönes damit machen werde. Bilderrahmen und Schachteln. Und dass ich eine Sandburg bauen und mit Muscheln verzieren werde.

Im Sand liegt eine angeschwemmte Qualle, der Körper glibbert, ich traue mich nicht einmal, sie mit einem Stock anzustoßen, obwohl ich gerne ihre Tentakel gesehen hätte.

Am Schluss finde ich noch eine schöne Schneckenmuschel. So stelle ich mir das vor, eine so schöne, wie man sie sonst nur in Souvenirshops kaufen kann.

Aber diese Muschel finde ich nie.

Und die Muscheln, die ich nach Hause nehme, finde ich Jahre später immer noch im gleichen Sack in einer hinteren Ecke des Schranks.

Natürlich unverbastelt. Weiterlesen

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Pensées: Ein Ausflug nach Limone

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  1. Limone ist ein seltsamer Ort. Er liegt dort, wo der Gardasee nicht mehr wie das Meer aussieht, sondern wie ein Gebirgssee.
  2. Weil Limone aber ein besonderes Mikroklima hat, wachsen hier Zitronen. Deshalb auch der Name.
  3. Es ist ein schöner Tag. Noch nicht warm genug, um die Jacke auszuziehen. Aber die Sonne spiegelt sich im See, die Kinder klettern auf den Steinen. Wir spazieren am Strand entlang.
  4. Einige Menschen machen das Gleiche wie wir, aber noch nicht viele.
  5. Mein Mann zieht sich die Schuhe aus und steigt in den See. Mir ist das noch zu kalt. Ich gehe am Schotterstrand entlang. In einem Hotel sitzen schon einige ältere Menschen auf der Terrasse zum Frühstück. Auf der selben Terrasse hängt auch eine Discokugel. Ich stelle mir vor, wie die alten Menschen am Abend zuvor zu Discosound gefeiert haben. Weiterlesen
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Kupferschiffe

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Die Königin Puabi https://en.wikipedia.org/wiki/Puabi lebte vor 4500 Jahren in Ur. Als sie starb, wurden 74 Menschen mit ihr begraben. Alle festlich gekleidet und geschmückt, alles war für ein Fest ausgelegt, sogar mit Musik. Man weiß nicht, ob all diese Menschen getötet wurden, um der Königin Gesellschaft zu leisten, oder ob sie das freiwillig wollten, weil das ihrem Glauben entsprach. Menschen erzählen sich ja die seltsamsten Geschichten, mit denen selbst der Tod erstrebenswert erscheinen kann.

Puabi trug sehr edlen Schmuck. Dieser musste mühsam restauriert werden, weil die Gräber zerfallen waren und von Tonnen von Erde überlagert.

Der Schmuck war zerquetscht und lag auch nicht mehr genau an der ursprünglichen Stelle. Große goldene doppelschiffförmige Schmuckstücke waren dabei. Und goldene Ringe, die neben dem Kopf lagen. Weil Ohrläppchen die Dauer der Zeit zumeist nicht überstehen, kann man nicht wissen, ob die Schiffe Ohrringe waren, oder ob sie in die Ringe, die vermutlich im Haar getragen wurden, eingesetzt waren.

Diese Grabkammer gab große und kleine Rätsel auf, die wohl für immer unentschlüsselt bleiben müssen. Weiterlesen

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Pensées: Ein Ausflug nach Brescia

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  1. Am nächsten Tag fahren wir nach Brescia. Wir parken neben dem Burghügel und kommen dann drauf, dass wir durch einen ziemlich langen Tunnel in die Stadt gehen müssen.
  2. Als ich jung war, dachte ich, Brescia wäre eine der hässlichsten Städte Italiens. Ich weiß nicht genau, warum. Wahrscheinlich habe ich mir etwas, das meine Italienischlehrerin sagte, falsch gemerkt. Und mich nie wieder damit beschäftigt.
  3. Mit Erstaunen erfahre ich, dass halb Brescia Weltkulturerbe ist.
  4. Brescia hieß in der Antike Brixia und in Südtirol wird es manchmal immer noch Welsch-Brixen genannt. Auch die Verbindung zwischen den Städten hätte ich nie hergestellt. Weiterlesen
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