Andres Iniesta: Lob des zweitbesten Fußballers der Welt

Seit etwa zwei Jahren tobt in den Medien die Debatte, wer der weltbeste Fußballer ist.

Spätestens der Clasico im letzten November und das Halbfinalhinspiel der Champions League im Bernabeu-Stadion vor einigen Wochen haben die Diskussion – außer im Umfeld der madrilenischen Sporttageszeitungen AS und Marca – beendet.

Lionel Messi ist zweifelsfrei der beste momentan auf diesem Planeten tätige Fußballspieler.

Wer ist aber der zweitbeste Fußballspieler der Welt?

Cristiano Ronaldo kommt für diese Position schon seinem Selbstverständnis nach nicht in Frage. Jemand, der sich gerne CR 7 nennen lässt und Ohrringe trägt, auf denen seine Initialen in Brillanten angebracht sind, darf niemals irgendwo der Zweitbeste sein.

Also verbleiben zwei Spieler, die für diesen Titel in Frage kommen:

Einer ist Xavi Hernandez. Aber Xavi Hernandez ist etwas anderes als der zweitbeste Fußballer der Welt. Er ist der Chefideologe des Kurzpassspiels, der Metronom im Mittelfeld des FC Barcelona und der spanischen Nationalmannschaft, der Dirigent, der das Tempo nach Belieben variiert, und das Gehirn hinter dem Konzept, dass die Mannschaft im Ballbesitz kein Gegentor erhalten kann.

Aber er wird nie ein Weltstar werden: Er ist damit zufrieden, im Hintergrund die Fäden zu ziehen. Ihm fehlt der Killerinstinkt im Abschluss, der Glamour der entscheidenden Tore. Und er ist vollkommen uneigennützig. Xavi Hernandez schießt niemals selbst auf das Tor, wenn es noch einen Mitspieler gibt, an den er den Ball weiterleiten könnte. Jemand wie er wird die Massen nicht dazu bringen, T-Shirts mit seinem Namen und seiner Rückennummer zu kaufen.

Der zweitbeste Spieler des wichtigsten Sports auf der Welt muss aber ein Weltstar sein.

Es bleibt also nur noch ein Kandidat übrig. Andres Iniesta.

Iniesta symbolisiert alles, wofür auch Xavi steht. Er ist ein Produkt der Fußballschule La Masia, in der er, seit er zwölf Jahre alt ist, im „Barca-System“ geschult wurde. Iniesta typisiert – wie Xavi – den intelligenten Fußballer, der darauf trainiert wurde, seine scheinbaren körperlichen Defizite zu seinem Vorteil auszunutzen. Er selbst erklärt, aufgrund seiner geringen Größe immer gezwungen gewesen zu sein, vorauszudenken, den Ball zu antizipieren, zur richtigen Zeit am richtigen Platz zu sein, um sich und den Ball gegen viel größere und stärkere Gegenspieler zu behaupten.

Um den Ball dreht sich alles im Spiel von Andres Iniesta. Er will den Ball immer, ist immer anspielbereit, rochiert ständig, um in Positionen zu gelangen, die ihm ermöglichen, den Ball zu bekommen. Und das Erstaunlichste ist, ihn zu beobachten, wenn seine Mannschaft nicht den Ball hat. Es gibt kaum einen Spieler in der Mannschaft des FC Barcelona – deren aggressives, zielgerichtetes, kampfstarkes Verhalten im Spiel ohne Ball vollkommen unterschätzt wird, weil sie fast immer im Ballbesitz ist – der so hart daran arbeitet, wieder an den Ball zu kommen.

Nimmt man dazu noch seine Vielseitigkeit – er kann im Mittelfeld und im Sturm jederzeit auf jeder Position eingesetzt werden -, sein unglaubliches Talent, durch eine Drehung oder einen Laufweg dort Räume zu schaffen, wo vorher keine waren, sein Auge, das ihm ermöglicht, die Sollbruchstelle im Scharnier der gegnerischen Abwehr zu finden, und seine Kaltblütigkeit im entscheidenden Moment, die ihn in der Verlängerung im WM-Finale das entscheidende Tor für Spanien erzielen ließ, und berücksichtigt seine genialen Explosionen, durch die er in letzter Minute das Champions League Halbfinale gegen Chelsea entschieden hat, so bleibt kein Zweifel:

Andres Iniesta, der bescheidene, blasse junge Mann aus dem Niemandsland in der zentralspanischen Hochebene, ist der zweitbeste Fußballer der Welt. Und wenn man seine von keinem anderen Fußballer übertroffene Erfolgsbilanz der letzten Jahre betrachtet, dann stellt sich die Frage, ob nicht der zweitbeste Fußballer der Welt auch der wichtigste Fußballer der Welt sein könnte. Vielleicht wird sie morgen in Wembley beantwortet.

http://www.youtube.com/watch?v=ZIrg7CFy2T4

http://www.youtube.com/watch?v=xKc_6X0q11w

http://www.youtube.com/watch?v=nkslS-iL8M8

Eine Empfehlung für jeden Fußballinteressierten: Das neue unabhängige Vierteljahresjournal The Blizzard, herausgegeben von Jonathan Wilson, bietet in jeder Ausgabe etwa 20 Beiträge einiger der weltbesten Fußballschreiber (Marcotti, Horncastle, Honigstein, Lowe u.v.a.) zu Themen, die von der Geschichte des Fußballs in Indien bis zur Meistersaison von Hellas Verona reichen. Österreichbezug: In der ersten Ausgabe (Issue Zero) kommt Ralph Hasenhüttel vor.

http://www.theblizzard.co.uk/

PS: Iniesta hat ein Buch geschrieben: The Artist: Being Iniesta (English Edition)

Über Karin Koller

Biochemist, Writer, Painter, Mum of Three
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26 Antworten zu Andres Iniesta: Lob des zweitbesten Fußballers der Welt

  1. JoM schreibt:

    Schön geschrieben. Was Iniesta – und Xavi und Messi – auch noch abhebt, ist, dass sie sich nicht als Mitglied der Laienschauspielergruppe bei Barcelona fühlen, deren Stardarsteller Alvez und Busquets, sobald der Gegner sich nähert, wie vom Blitz getroffen niedersinken, sich bei Kontakt ihrer Brust mit dem Körper des Gegenspielers das Gesicht halten und nach jedem Foul vier Überschläge machen, bevor sie sich miutenlang am Boden winden, um dann eine Spontanheilung zu erfahren.
    Zu empfehlen als Vorgeschmack auf das morgige Finale: http://www.guardian.co.uk/football/blog/2011/may/26/gerard-pique-carles-puyol-barcelona und alle weiteren Artike von Sid Lowe für den Guardian, die in den letzten Tagen erschienen sind.

  2. L. schreibt:

    Ich gehöre zwar zu Team Xavi, aber trotzdem Kompliment für den schönen Artikel.

  3. Anna schreibt:

    Iniesta und Piqué rule!

  4. Josef schreibt:

    Ich finde Iniesta, wie alle Barcelona-Spieler maßlos überschätzt.

    • Karin Koller schreibt:

      Das war nicht unbedingt ein gehaltvoller Kommentar. Aber Du kannst uns erleuchten: Warum findest Du sie überschätzt? Wer sollte Deiner Meinung nach zum besten Spieler der Welt gekürt werden?

    • JoM schreibt:

      @Josef: Arbeitest du als Analytiker bei Sky Austria, so tiefschürfend und gut begründet wie deine Stellungnahmen sind?

  5. JoM schreibt:

    Hier noch ein guter Beitrag zum Thema. Wäre auch eine Leseempfehlung für österreichische Trainer, zumindest jene, die Lesen nicht für kopfwehinduzierend halten: http://performance.fourfourtwo.com/pro-tips/andres-iniesta-how-to-boss-the-midfield

  6. Anna-Maria schreibt:

    Bin ganz deiner Meinung und versuche, meine Ronaldo verehrenden 9-jährigen Sohn schon fast zwei Jahre zu bekehren. Ich hoffe, dass es morgen Abend weitere Argumente gibt.

  7. Reddevil schreibt:

    Schwerer Irrtum: 1. Wayne Rooney 2. Chicharito 3. Ryan Giggs

    Morgen ist der Tag der Abrechnung

  8. Alexstepney schreibt:

    1. Rooney 2. Nani 3. Ronaldo

    • Karin Koller schreibt:

      Wayne Rooney: kein Tor aus dem Spiel heraus zwischen Mai 2010 und Februar 2011;
      Nani: selbst nach Fergusons Meinung nicht einmal der zweitbeste Offensivspieler bei Manchester United (Einsatz heute sehr fraglich)
      Ronaldo: da liegst du mit Platz 3 nicht allzuweit daneben.

      Eine Empfehlung noch: http://ballverliebt.eu/, wie http://www.zonalmarking.net/ ein wichtiger Blog für alle auch an taktischen Fragen Interessierte.

  9. Clara schreibt:

    Hier auch zum Thema passend: Ein fantastischer Artikel von Ronald Reng in der FT: http://www.ft.com/cms/s/2/cfa0d296-8672-11e0-9d5c-00144feabdc0.html#axzz1Ndq4cdp4

  10. David von Schewski schreibt:

    Cristiano Ronaldo ist -charakterlich betrachtet – die zurückgekehrte Pest, er ist der neureiche Proll, der das Glück gehabt hat irgednwann einmal einen Kessel mit Zaubertalent gefallen zu sein. Christiano ist so eitel und selbstdarstellerisch, dass sogar Menschen des Wortes, wie ich einer bin, ihm gerne mit der Faust die obere Zahnreihe aus dem Gesicht nehmen würden. Ronaldo ist so unreif und so ein Heul–Honk, dass sogar ein Misanthrop wie ich beginnt, sich dafür zu schämen.
    Aber: er ist leider auch der zweitbeste Fussballer der Welt. Dass mir und Dir sein Charakter nicht passt ehrt uns, hat aber mit der Materie nichts zu tun. So unfassbar viele Tore in der besten Liga der Welt zu erzielen, ja überhaupt knapp hinter dem kleinen, introvertierten Argentinier der gefährlichste Stürmer Europas zu sein – und das mit Abstand. Leider Ronaldo, also.Allein schon die Polarisierung, dieser dieser Knabe hervorruft, ist Grund genug ihm den zweiten Platz zu geben. Iniesta ist leider egal, in der Breite betrachtet. Fachlich ist er eine gute Wahl, aber Fussball ist aj schon lange kein Erlebnis für Fachleute mehr, Fussball ist Tragödie und Komödie, die ganz große Dramatik, der FilmFilm am Samstag.

    • Karin Koller schreibt:

      Cristiano Ronaldo kann von seinem eigenen Selbstverständnis her nicht Zweiter sein. Erster ist er aber auch nicht. Er benimmt sich in der Tat so, dass es jedem, der bei Trost ist, auf die Nerven gehen muss – auf dem Spielfeld und in seiner Freizeit. Ich denke, man muss aber bei ihm berücksichtigen, dass er ein dummer Bub ist, der ganz schnell reich geworden ist und dem, wahrscheinlich seit er 5 ist, jeder sagt, dass er der Größte ist. Jetzt glaubt er es selbst, was soll er auch glauben. Mir tut er eher leid, weil der Weg vom schillerndern, allseits bewunderten Medienstar zur lächerlichen Figur ein kurzer sein kann.
      Es ist gut, dass Fußball nicht nur für Fachleute verständlich ist. Aber man kann sich immer noch ein Spiel wegen dem Sport ansehen. Und das werde ich heute machen. Mal sehen für wen es eine Tragödie und für wen eine Kömödie sein wird.

  11. Lisa Mertens schreibt:

    Gestern war aber Xavi klar der Zweitbeste, fand ich.

  12. David von Schewski schreibt:

    Das „System Barcelona“ ist aber gerade der Punkt, warum Ronaldo der zweitbeste Balltreter ist. Wir alle wissen ja, wie Messi im argentinischen Trikot spielt – klar, er bleibt dennoch der Beste, aber es zeigt doch, wie sehr Messi, Xavi und Iniesta von ihren Teamkameraden und vom System abhängig sind. Wenn sie mal aus diesem Team herausgenommen werden – und die spanische Nationalmannschaft ist ja mehr oder minder der FC Barcelona – dann wäre es interessant zu sehen, was dann wird. Von messi wissen wir, dass das Glänzen dann schwer fällt, ob Iniesta oder Xavi das hinbekommen würden – who knows. Aber von Ronaldo weiß man es – ob ManU oder Madrid, schrottegal. Er hat seine Klasse eben dadurch bewiesen, dass er auf kein System angewiesen ist – oder zumindest nicht im Maße, wie oben benannte Spieler.

    • Karin Koller schreibt:

      Wo hat Ronaldo mit Portugal geglänzt? Wo hat Ronaldo im Halbfinale gegen Barcelona geglänzt? Wo hat Ronaldo ein wichtiges Spiel entschieden? 12 Tore gegen Almeria und Konsorten, wenn es um nichts mehr geht und soweiter gegen das entscheidende Tor im WM-Finale, das entscheidende Tor gegen Chelsea in der 92. Minute des Champions-League Halbfinales, den entscheidenden Pass auf Messi gestern?

  13. David von Schewski schreibt:

    Ich fand das Tor in der Copa del Rey oder wie das Ding in Spanien heißt schon nicht so ganz unwichtig….aber das führt natürlich zu wenig, sich zu überlegen, wer wann wo ein wichtiges Tor geschossen hat und wer nicht. Für mich hinkt auch der Nationaltrikot-Vergleich, da Argentinien schon wesentlich besser einzuschätzen ist, während Ronaldo im portugiesischen Trikot doch eher als Einäugiger unter inzwischen Blinden unterwegs ist…Ronaldo hat einfach mehr bewiesen, dass er in den besten Ligen alles auseinanderballern kann. Ich behaupte ja gar nicht, dass Iniesta das vielleicht nicht auch könnte, nur wir werden es wohl nicht sehen können. Das Ronaldo ein geldgeiles Arschloch ist, steht ja auch für mich außer Frage – aber dass er sich vor Herausforderungen drückt kann man nun nicht behaupten. Und Barcelona nimmt derzeit halt niemand auseinander, auch Ronaldo nicht.

    • Karin Koller schreibt:

      Das hat aber Ruud van Nistelrooy vor 6,7 Jahren auch gemacht, und niemand hätte ihn auf eine Ebene mit Zidane gehoben. Oder Hugo Sanchez zur Zeit Maradonas. Und das Tor im Pokalfinale. Gut, kein Zweifel. Aber nicht vergessen: die Copa del Rey hat nicht mal die Bedeutung des DFB-Pokals. Und Ronaldo hat,seit er vor zwei Jahren zu Real Madrid gekommen ist, genausoviel gewonnen wie Raul in einem Jahr bei Schalke (mit viel schlechteren Mitspielern). Kein Zweifel: Ronaldo ist gut. Aber bisher hat er, wenn es drauf angekommen ist, deutlich weniger gebracht als die gar nicht zur Diskussion stehenden Herren Eto´o (3 x Champions-League Sieger in 5 Jahren mit jeweils entscheidenden Toren), Sneijder (5 WM-Tore, Champions-League) und einige andere, geschweige denn Ähnliches erreicht wie Iniesta und Xavi (mit und ohne Messi). Zu Portugal: ich würde Nani, Carvalho, Pepe u.a. nicht niedriger einschätzen als Gutierrez, Milito und Tevez. Du wirst mich also, zumindest in dieser Saison, nicht mehr überzeugen. Schauen wir mal, was nächstes Jahr passiert.

  14. David von Schewski schreibt:

    Na, überlassen wir es einfach den Sportjournalisten, die den Job ja jährich übernehmen, dann sehen wir ja wer in diesem Jahr zweiter wird….;-)

  15. Clara schreibt:

    Ich glaube, Ronaldo möchte, wie auch im Artikel angesprochen ist, gar nicht Zweiter werden, sondern empfindet den zweiten Platz als Demütigung. Iniesta und Xavi wirken demgegenüber so, als könnten sie gut damit leben, hinter Messi gereiht zu werden.

  16. David von Schewski schreibt:

    Naja, für mich ist Real Madrid an sich eine Unsagbarkeit, würde ich an GUT und BÖSE glauben, so wäre Barcelona das Gute und Madrid das Böse, das kann kein Zufall sein, dass der ekelhafteste Trainer dort die ekelhaftesten Profis trainiert. der arme Valdano hat da schon ganz Recht, der Club stand mal für was Großartiges, für Würde, für Ehre, aber seit 15 Jahren karren die da nur noch die Alleinunterhalter an und wenn ich etwas nicht begreife, wie ein Zidane, den ich vom Charakter her aus der Ferne eher dem FC Barcelona zuordnen würde, dort landen konnte. Und wenn ich es mir aussuchen dürfte, immer lieber ein Bankdrücker von Barcelona auf Platz 2 als eines dieser bornierten Arschlöcher;-)
    Ich versuche mich lediglich von meiner Antipathie frei zu machen und die Sache objektiv zu sehen, was mir ja ungemein gut gelingt, wie meine Wortwahl oben zeigt…;-)

    „Ich würde nie zum FC Bayern München gehen“ sangen die Toten Hosen, aber mal ehrlich, klar würde ich dahin gehen, das soll der Neuer mal machen, das ist er sich und auch dem deutschen Fussball fast etwas schuldig. Aber zu Real Madrid? Never!

  17. David von Schewski schreibt:

    Kann ich Dir sagen, Özil ist einer dieser Stormtrooper, passt auch von der Farbe her, so weiß. Oder um es anders zu sagen: Kanonenfutter, austauschbar, beliebig.

  18. vamos schreibt:

    Vamos
    Dass Messi der Beste ist und wohlmöglich nach der Krönung 2014 In Brasilien zum Besten Spieler allerzeiten gewählt wird,steht für mich ausser Frage. Christiano Ronaldo mit ihm oder anderen Größen zu vergleichen, ist für jeden Fussballkenner einfach nur absurd. Man möge sich nur andere Techniker anschauen, und schön würde man feststellen, dass die Stärken von Cr7 nur in der Selbstinszenierung liegen. In entscheidenden Spielen bleibt er blass und drückt einem Spiel nie seinen Stempel auf, wo ein Xavi in Barcelona, ein Robben bei Bayern, Alex bei Fener Giggs bei Manu ihre Mannschaft zu Siegen führen.

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