Schrille Alte

Meine Schulfreundin Tina hatte eine schrille Mutter. Wir anderen hatten farblose angepasste Mütter. Meine Mutter legte mit 45 Jahren zum ersten Mal in ihrem Leben ihre blauen, grauen oder braunen Röcke ab, um Jeans anzuziehen. Die Mutter von Tina aber trug enge, bunte Kleider, riesige Brillen und hohe Schuhe. Sie hatte platinblondes Haar, immer eine riesige Tasche über die Schulter gehängt und war auch noch größer als alle anderen Mütter, die ich kannte.

Damals kam mir ihre Aufmachung unpassend vor. Sie wollte um jeden Preis auffallen, dachte ich, und sie kam mir vulgär vor. Ich selbst wollte auch nicht angepasst sein. Diese bescheidene Nonkonformität meiner Jugend reflektierte sich in schwarzen Kleidern. Um die Lehrer zu ärgern trug ich dazu manchmal ein Sakko, das mir ein besonders großer und breiter Mann überlassen hatte. Dass ich vielleicht auf meine Umwelt sonderbar wirken könnte, wenn ich da in der riesigen Jacke verschwand, kam mir nicht in den Sinn. Ich war ja cool und Tinas Mutter nicht. Die hatte ja nichts begriffen.

Heute denke ich anders. Damals hatte ich in meiner jugendlichen Rebellion gegen die Verspießerung sehr klare Vorstellungen. Jede Abweichung hielt ich für falsch. Das ist nichts anderes als Intoleranz.

Lange Zeit trug ich trotzdem hauptsächlich Schwarz. Als Katharina erkrankte, brauchte ich plötzlich Farbe. Schwarz wurde mir unerträglich, als ob diese Farbe meinen Kummer und meine Angst verstärken würde. Ich kaufte mir bunte Blusen und T-Shirts auf Teufel komm raus. Und bunte Nachthemden und knallrote Unterwäsche. Wenn ich sonst keinen Anlass zur Freude hatte, wollte ich wenigstens knallbunt sein.

Aus verschiedensten Gründen kleiden sich Frauen bunt und schrill, nicht nur um einschneidende Lebensereignisse zu verarbeiten. Manche Frauen tun das aus den falschen Gründen. Zum Beispiel aus Geltungszwang oder weil sie das Leben, das sie unglücklich macht, in ein potemkinsches Dorf verwandeln wollen. Andere lassen sich von ihrem Mann so einkleiden, damit er eine Freude hat oder sie halten es selbst für ein gesellschaftliches Muss, obwohl die Aufmachung ihnen nicht gefällt.

Es gibt aber auch gute Gründe, sich auffällig zu kleiden. Weil man sich schön findet und das auch zeigen will. Weil man sich nicht einengen lassen will von irgendwelchen Spießern. Weil man sich ein Stückchen Freiheit herausnimmt.

Das braucht nicht jedem gefallen. Aber wer bunte Frauen aburteilt, nimmt nur die eigene Lächerlichkeit nicht wahr. Tinas Mutter hatte recht, sich zu inszenieren, wie es ihr gefällt.

Ich kann mittlerweile wieder Schwarz tragen. Vor kurzem habe ich mir aber ein pink-rot gestreiftes Kleid gekauft. Wenn ich es anhabe, fühle ich mich so sommerlich und lebendig, wie ich mich in Schwarz nie fühlen könnte.

Vor zwei Jahren habe ich Tina bei einem Maturatreffen wiedergesehen. Sie war genauso schrill wie ihre Mutter damals. Sie war so strahlend schön und elegant und aufregend wie keine andere Frau an diesem Abend. Wahrscheinlich denken die Kinder in der Klasse ihrer Tochter genauso über sie wie wir damals über ihre Mutter. Aber wen kümmert es, was irgendwer daherplappert?

In diesem Sinne werde auch ich vielleicht immer wieder, wenn es mir gefällt, eine schrille Alte sein.

Über Karin Koller

Biochemist, Writer, Painter, Mum of Three
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35 Antworten zu Schrille Alte

  1. JoM schreibt:

    Schöner Artikel. Ich hoffe auch, ich werde einmal ganz schrill und ganz alt.

    • Karin Koller schreibt:

      Danke.
      Ja, wir könnten als schrille Alte hinter dem Slutwalk hermarschieren und für unser Recht auf pinke Kleider und Riesencreolen kämpfen.

      • JoM schreibt:

        Gute Idee. Ich gedenke aber, mich von meinen Urenkeln im Rollstuhl schieben zu lassen. Für irgendwas muß das Altern ja gut sein.

  2. wortgewagt schreibt:

    Schöne, weise Worte!

  3. Khadîjah schreibt:

    Wow, das Kleid ist toll!
    Ich habe mich in deinem Artikel sehr wiedererkannt, nach einer pubertären „ich bin jetzt Punk“ Phase trug ich jahrelang nur schwarz – bis ich vor 4 oder 5 Jahren die Faren für mich entdeckt habe – mit einer eindeutigen Vorliebe für Pink.
    Besonders angetan haben’s mir, sowohl als Deko für daheim, als auch als Handtaschen und Kleidung für mich, die Designs von Marimekko.
    Riesige quietschbunte Mohnblumen im 70er-Stil. Das Leben ist bunt!

  4. Alexa schreibt:

    Habe mir vorgestern in einer kompletten Abkehr von allem, was mir bisher unheilig war, ein rosa Kleid gekauft. Dein Artikel macht mir Hoffnung, dass ich keinen schrecklichen Fehler begangen habe.

    • Karin Koller schreibt:

      Bis vor kurzem habe ich auch gedacht, ich werde mir niemals etwas Pinkes anziehen. Aber dieses Kleid hat förmlich geschrien, dass es zu mir will. Ich habe nicht bereut, es gekauft zu haben. Und Pink kann eine super Farbe sein, da müssen wir uns von Barbie nicht einschüchtern lassen.

      • lisamertens schreibt:

        Ich werde euch mutigen Vorreitern folgen und mir auch ein rosa oder pinkes Kleid zulegen.

  5. katharinapleberger schreibt:

    Ich bin eine schrille halbwegs Junge und hoffe, eine schrille Alte zu werden.

  6. miriambrenner schreibt:

    Seit ich mich entschlossen habe, meine Erscheinung nicht mehr danach auszurichten, was ich dachte, mein soziales Umfeld wünsche, sondern mich so zu stylen, wie es mir selbst gefällt, bin ich schöner und fühle mich schöner. In diesem Sinne, mehr Schrillheit in allen Altersklassen!

    • joaniebegood schreibt:

      Du hast so recht. Man muss seinen eigenen Geschmack umsetzen und darf sich nichts scheißen. Wenn ich denke, wie lange ich Rücksicht genommen habe, auf das, was andere Leute denken könnten, bis ich mich getraut habe, meine Ohrlöcher zu dehnen. Und als ich es dann endlich gemacht habe, hatte ich eh kaum negative Reaktionen. Und die paar Idioten, die mich darauf blöd anredeten oder anschauten, denen hätte ich es wahrscheinlich nie recht machen können. Live free or die, ist das Motto eines amerikanischen Bundesstaates. Danach sollten wir uns richten.

      • Khadîjah schreibt:

        Ja, das kenne ich auch. Zuerst hatte ich nur vor, meine Ohrlöcher auf 6 mm zu dehnen, keine Reaktionen. Und das vor 10 Jahren, als es noch viel unüblicher war als heute. Dann wurden’s vor 6 Jahren doch 12 mm und noch immer keine negativen Reaktionen.
        Manchmal überraschen einen die Mitmenschen doch positiv ! 😉

      • susannepointner schreibt:

        Mir ging es mit dem Dehnen der Ohrlöcher genau gleich. Ich habe zwei Jahre mit mir gerungen, ob ich das machen kann, was es für Konsequenzen haben kann, wie die Leute reagieren. Und als ich es mir endlich machen lassen habe: kaum negative Reaktionen, sogar oft Komplimente. Seither tue ich, was mir gefällt, ohne an mögliche Reaktionen anderer zu denken, und fühle mich viel besser damit.

    • Karin Koller schreibt:

      Ja genau. Wir beschränken uns meistens selbst aufgrund eines falschen Selbstbildes. Dann machen wir die Gesellschaft für unser Unglück verantwortlich, obwohl es „der Gesellschaft“ ohnehin egal ist, wie wir aussehen. Sobald man dem eigenen Geschmack mehr vertrauen als den Modediktaten der Frauenzeitschriften, kann die Befreiung beginnen. Insofern muss Mode nicht nur oberflächliche Hülle sein, sondern kann auch Teil der Weltanschauung werden.

      • Elke Lahartinger schreibt:

        Selten wahrere Worte gehört. Es ist ja besonders absurd, wieso man sich in Geschmacksbereichen, die sich sowieso jeder Objektivierung entziehen, dem Diktat anderer unterwerfen sollte.

      • Clara Moosmann schreibt:

        Selbst, wenn es aber „der Gesellschaft“ nicht egal wäre, was zumindest in Teilbereichen so ist, bestünde kein Grund, sich dem zu unterwerfen, was andere von einem erwarten. Das Problem ist allerdings, dass es sehr schwer ist, sich von diesen Präkonzeptionen, die einem irgendwann eingebläut wurden, zu lösen. Wer von uns hat nicht schon von den Eltern gehört, „zieh dich um, so geht man nicht in die Schule“, oder „willst du wirklich so zu einem Vorstellungsgespräch gehen, die werden ja denken….“. Insoweit sind gerade diese Slutwalks, die du oben angesprochen hast, ein wichtiges Zeichen. Vielleicht realisieren dadurch einmal mehr Leute, dass, wie immer sich jemand kleidet oder stylt, das kein Grund für Vorurteile sein darf, und, noch wichtiger, das Outfit oder die Erscheinung einer Person nie eine Entschuldigung dafür sein kann, ihr irgendetwas anzutun. Es wäre höchste Zeit, dass dieses menschenverachtende Gemurmel, „wenn sie sich so anzieht kann sie doch nichts anderes erwarten“, aufhört.

      • Karin Koller schreibt:

        Ja, die Slutwalks wollen Awareness erzeugen und ich hoffe, dass sie das auch schaffen. Aber wie vielen Vorreiter für eine gute Sache werden sie von vielen lächerlich gemacht und kritisiert. Ich habe mir am Wochenende die Kommentare im Spiegel zum Slutwalk-Bericht angesehen. Da kann einem schon das Kotzen kommen über das, was die Leute dazu zu sagen haben.

      • lisamertens schreibt:

        Wie richtig. Und die, denen es nicht egal ist, wie wir aussehen, die sollen sich ruhig provoziert fühlen. Solche Provokation kann auch ganz freudvoll sein.

      • Clara Moosmann schreibt:

        Ja, es ist traurig, gerade, wenn solche Aussagen sogar von Frauen kommen, die es ja wirklich besser wissen müßten.

  7. skeptisch schreibt:

    Viele unserer Generation sind wohl noch mit „was sagen da die anderen“ erzogen worden. Selbstfindung und Individualität, die sich nicht wieder hinter irgendwelchen schrägen Moden oder Gruppenzugehörigkeiten versteckt, ist wohl Aufgabe unserer Generation. Das stimmt für die Mode, aber auch für die Erziehung, für die Karriere, für die Beziehung und viele andere Bereiche des Lebens. Viele verzweifeln daran, aber die Glücklicheren unter uns sehen und nützen es als Chance. Vielen passiert der Wandel einfach und sie freuen sich am Ende drüber, wenn sie die Freiheit begreifen, die ihnen da widerfährt. Ich glaube, zu dieser Gruppe gehöre ich. Vieles ist mir „passiert“, aber ich habe es auch zugelassen, weil ich nicht mehr stark genug im „so muss das sein und nicht anders“ verhaftet bin und war. Das hat mir ein Leben beschert, wie ich es mir sicher nicht vorgestellt habe: alleinerziehende Mutter, abgebrochene Karriere… Aber halt: da ist dieses aufkeimende Leben als Selbständige, die sich die Zeit ganz frei einteilen kann, die sich die Zeit nimmt für eine besondere Beziehung zu ihrer Tochter, die sich ihren Lebensunterhalt ganz selbst verdient und sich von niemandem was sagen lassen muss, die jeden unguten Typen jederzeit wieder in den Wind schießen kann und in jedem Land der Welt ihren Weg machen würde, wenn das notwendig wäre. Passiert? Ja, aber besser hätte es doch gar nicht kommen können! Und ein paar bunte Kleider würden das doch nur unterstreichen. Vielleicht geh ich morgen shoppen, statt zu arbeiten.

    • Elke Lahartinger schreibt:

      Ja, wahre Emanzipation ist, die Gewissheit, sein Leben so zu leben können, wie es einem gefällt, natürlich in den Grenzen, die einem durch die ökonomischen Bedingungen und familiäre Verpflichtungen vorgegeben sind. Und dafür ist wiederum entscheidend, dass man sich nicht dem Diktat unterwirft, dass man nur das als Erfolg wertet, was eben gemeinhin vom jeweils dominierenden Mainstream als Erfolg anerkannt ist. In diesem Sinne kann jemand, der seine Kinder liebevoll aufzieht, oder ohne große Karriere seine Talente ausnützt, erfolgreicher sein, als jemand, der eine objektiv tolle Karriere macht.

    • Clara Moosmann schreibt:

      „Karriere“ wird sowieso weit überbewertet. Ich finde, es ist in erster Linie ein Zeichen von Unsicherheit, wenn jemand die Bewertung seiner ganzen Existenz davon abhängig macht, ob er in einem Beruf „Karriere“ macht. In diesem Sinne, gut zu sehen, wenn sich immer mehr Leute davon lösen, Erfolg nur beruflichen und ökonomisch zu definieren.

  8. Jardinera schreibt:

    Ein schöner Text, und eine schöne Diskussion. Oder? Oder nicht? Auch ein wenig traurig. Wie viele Frauen wollen „schrille Alte“ werden? Laura will sich als „alte Frau“ einen lila Hut kaufen. Wird sie? Ich hoffe es. Ich wünsche allen einen lila Hut – jetzt! Heute! Sofort!
    Ich wünsche all Euch schönen Frauen, dass Ihr bunt und fröhlich und weit die Straße hinunter leuchtet und jedem graubraunschwarzen Zuschauer ein Lächeln auf sein Gesicht zaubert!
    Wenn ich mit gestreiftem Rock und geblümtem Shirt, blauem Hut und roten Schuhen vor dem Spiegel stehe und meinen Freund frage, ob ich nicht doch zu peinlich aussehe, sagt er nur: „nicht peinlicher als sonst“. Na dann geht’s ja.
    😉

    • Khadîjah schreibt:

      Das kenne ich, ich neige auch zum heillosen Muster- und Farbenmix. Am besten kombiniert mit meinen pinken Cowboystiefeln.
      Mein Schatz hat sich damit abgefunden. Letztens meinte er: „heute war ein Kunde im Laden, der hatte ein knallbuntes Hemd mit Obst drauf an. Orangen, Bananen, Melonen – auf bunt kariertem Hintergrund. Schrecklich. Du hättest ihm das Hemd wahrscheinlich sofort abgekauft!“ 😉

  9. Khadîjah schreibt:

    Ich find’s ja sowieso extrem spannend/faszinierend wie extrem die Mitmenschen teilweise auf Äußerlichkeiten und Kleidung reagieren. Wenn ich mit Kopftuch und/oder Abaya rausgehe, sind die Reaktionen, Blicke etc. komplett anders, wie wenn ich „normal gekleidet“ mit Jeans und T-Shirt rausgehe. Wenn ich „zu bunt“/“zu schrill“ raus gehe, werden die Blicke wieder weniger wohlwollend.
    Das Highlight meiner erlebten Outfit-Stereotypen war ein Kompliment, dass ich sehr gut deutsch spreche. Ähm, ja, danke, ist meine geliebte Muttersprache und meine einzige Mutterpsrache.

    • susannepointner schreibt:

      Ich finde das auch sehr spannend, wieviel Spaß man daraus gewinnen kann, wenn man zumindest immer einen kleinen Kontrapunkt zu den Erwartungen, die im jeweiligen Moment bestehen, setzt. Da kennen sich die Leute dann einfach nicht aus. Ein Beispiel: gerade wenn ich einen Businessauftritt habe, und einen Hosenanzug habe, trage ich in meinen gedehnten Ohrlöchern gerne Flesh-Tunnel, durch die ich große Creolen ziehe. Du kannst dir nicht vorstellen, wie unsicher die Leute reagieren, wenn sie mich damit aus der Nähe sehen. obwohl sie aus einiger Entfernung aufgrund der Kleider mit Perlenohrsteckerchen gerechnet haben. Sehr lustig.

      • Khadîjah schreibt:

        Spitze! Ich kenne das auch, die Kombination „nach hinten gebundenes Kopftuch“ (bei dem die Ohrläppchen sichbar sind) und Flesh-Tunnels oder Plugs sorgt auch immer wieder für schräge Blicke. Ich muss zugeben, ich spiele mich ja gerne ein bisschen mit den Erwartungen der Leute, wie denn eine Frau/Muslima/Technikerin/etc. zu sein hat und freue mich, wenn die vermeintlichen Gegensätze/Widersprüche den einen oder anderen zum Nachdenken oder dem gedanklichen Blick über den Tellerrand animieren.

      • susannepointner schreibt:

        Geht es dir dann auch so, dass die Leute zwar von erschrocken bis interessiert schauen, aber sich bis auf die ganz Alten und die ganz Jungen kaum jemand was sagen traut, obwohl man merkt, dass sie gerne fragen würden? Und spürst du manchmal Diskriminierung?

      • Khadîjah schreibt:

        Ja, geht mir genauso. Die jungen sind meist neugierig, höflich – bei den ganz alten teilt es sich in Neugierde und Unhöflichkeit ca. 50/50 auf.
        Diskriminierung spüre ich v.a. wenn ich mit Kopftuch raus gehe, da sind die Blicke schon teilweise so, wie man guckt, wenn man in was ekelhaftes tritt. Je „islamischer“ die Kleidung, umso abwertender die Blicke und teilweise auch die Bemerkungen.

      • susannepointner schreibt:

        Ich finde, deine Erfahrungen machen deutlich, dass alles Geplapper der Politiker und vieler Leute vollkommen scheinheilig und unrichtig ist. Das Verhalten dieser Leute hat nichts mit realen Problemen zu tun, sondern ist reine Islamfeindlichkeit.

        Wie verhalten sich Leute, die dich in „islamischer“ Kleidung gesehen haben, wenn sie dir dann im T-Shirt begegnen? Wird denen dann bewußt, wie absurd ihre Vorurteile waren?

      • Khadîjah schreibt:

        Meistens erkennen sie mich nicht wieder und ich muss erstmal erklären wer ich bin 😉
        Wobei ich äußerst selten mit Kopftuch raus gehe, es sei denn ich habe einen Bad-Hair-Day oder keine Zeit mal wieder zum Frisör zu gehen.
        Wobei auch ein Aufrtitt in „normaler“ Kleidung bei manchen Zeitgenossen und -innen nix bringt und ich schon alleine durch meine Religionszugehörigkeit als nicht ganz zurechnugsfähig wahrgenommen werde, egal was ich trage.

        Seit letzter Woche habe ich ja ein ganz skuriles Ding in meinem Kleiderschrank, geschickt bekommen von einer in Saudi Arabien lebenden Freundin, die von meiner Vorliebe für die Farbe Pink und für skurile Klamotten weiß – einen pinken Gesichtsschleier. Die Reaktionen darauf wären sicher sehenswert.

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