Silber und Gold

Manchmal durchwühlt man seinen Kleiderschrank, kombiniert die neue Bluse mit dem alten Rock oder die alte Jacke mit der uralten Hose und fühlt sich plötzlich wieder schick und neu gestylt.

Oder man findet in der hintersten Ecke des Dachbodenschranks eine alte Tasche, an die man seit zehn Jahren nicht mehr gedacht hat. Die passt dann perfekt zum Kleid, das man doch nicht eingemottet hat, weil der neue Gürtel ihm neues Leben verleiht.

Genauso wie die Kleiderschränke sollte man auch die Schmuckschatulle immer wieder genau durchsehen. Dann kann man auch aus unspektakulären Schmuckstücken aufregende Kombinationen schaffen, die Abwechslung in den Alltag bringen.

Silber und Gold werden selten kombiniert. Vereinzelt sieht man silberne Schmuckstücke mit Goldintarsien oder mit Goldbändern. Meistens sind diese Schmuckstücke recht bieder. Kombiniert man jedoch ganz einfache goldene und silberne Schmuckstücke, kann man sehr schöne Effekte erzielen.

       

Ein Set Silbercreolen und ein Set Goldcreolen sollten zu jeder Standardausrüstung gehören. Sind sie in etwa gleich breit, kann man sie gut kombinieren, indem man jeweils abwechselnd eine silberne und eine goldene Creole anlegt.

In der Kombination, die ich heute vorstelle, trage ich in den ersten sechs Ohrlöchern im Ohrläppchen Creolen mit abnehmender Größe aus Silber und Gold. Für den Ohrrand habe ich mich für kleine Creolen der gleichen Größe entschieden. Der Ohrrand erscheint dadurch, als wäre er von einem sehr breiten Ring umschlossen.

Ein großer Vorteil der Silber/Gold-Kombination ist, dass man jeden Schmuck dazu kombinieren kann. Goldene Nasenstecker, silbernen Conch-Schmuck, goldenen Tragus-Schmuck oder silberne Ketten.

In diesem Sinne, durchwühlt eure Schmuckschatullen, kombiniert was Phantasie und Inspiration zulassen und erfreut euch an den neuen Effekten.

     

Über Karin Koller

Biochemist, Writer, Painter, Mum of Three
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97 Antworten zu Silber und Gold

  1. Elke Lahartinger schreibt:

    Sieht toll aus. Schön wäre auch noch zu sehen, wie das Ganze mit Nasenringen statt Nasensteckern aussieht.

  2. joaniebegood schreibt:

    Ich bin ja grundsätzlich mehr der große Löcher, kleiner Schmuck-Typ, aber das sieht spektakulär aus. Wie ist denn der Tragekomfort?

    • Karin Koller schreibt:

      Danke. Weil die Ohrringe sehr leicht sind, sind sie auch angenehm zu tragen. Man muss sich allerdings an die Größe der Ohrringe gewöhnen, weil sie doch immer wieder an Hals und Schultern anstoßen. Ich empfinde das als angenehm, aber ich kann auch verstehen, wenn das jemanden stört.

  3. MB schreibt:

    Aufregend. Ich werde auch einen Versuch wagen.

  4. Joan Sanders schreibt:

    So nice! Br. Joan Sanders

  5. Laura schreibt:

    Fantastisch.

  6. Anna schreibt:

    Sehr schön.

  7. dreamgirl21 schreibt:

    Sieht aufregend auf. Wielange dauert es, bis du morgens den Schmuck angelegt hast?

  8. alicedelrosario schreibt:

    Wenn ich das sehe, fange ich auch an zu überlegen, ob ich mir den Ohrrand durchpiercen lassen soll. Wieviele Löcher hast du denn jeweils unter einmal machen lassen?

    • Karin Koller schreibt:

      Ich habe es gemütlich gemacht. Nie mehr als zwei und immer zu einem Anlass. Eine Freundin von mir hat sich in einer Sitzung 16 Ohrpiercings machen lassen. Eine andere wagt das heute. Es kommt also nur darauf an, wie schnell Du es haben möchtest.
      Meine Empfehlung für Mütter, die sich das Ohr durchpiercen lassen wollen: Nehmt alle zwei Wochen einen Babysitter, geht zum Piercer, lasst zwei Pircings machen und macht euch dann einen schönen Abend mit dem Partner. Dann wird jedes Piercing zu einem schönen Erlebnis und in 2-3 Monaten sind die Ohren vollendet.

  9. S. Van Lure schreibt:

    da hast du ja schon ganz schön viele piercings in den ohren angehäuft. sind da noch welche in planung?
    der creolenohrschmuck sieht auf den bildern gut aus, auch wenn ich kein gold mal. aber sind die größten creolen nicht ein hindernis? ich würde sie mir bei erster gelegenheit ausreißen (versehentlich versteht sich;)

  10. Erika schreibt:

    Wow, das sieht unglaublich aus.

  11. mav62 schreibt:

    Hi Karin,

    toll, dass du nun beidseitig Nasenstecker trägst. Es sieht einfach klasse aus. Großes Kompliment. Ein Lippenstecker in der Mitte der Unterlippe würde die Symmetrie deines Gesichts noch bessrer zur Geltung bringen. Ansonsten kann ich nur sagen: Absolute Traumfrau!

  12. RaggedGlory schreibt:

    zum dem Titel „Silber und Gold“ fällt mir ein, dass es auf der gleichnamigen Platte von Neil Young („Silver and Gold“, 2000) einen schönen Song namens „Without Rings“ gibt… auch wenn ein Song „With 28 Rings“ (hab nicht genau gezählt) vielleicht passender wäre!
    Ebenfalls Gratulation zum 2. Nasenstecker, die Symmetrie ist sehr schön. Hast Du schon mal über ein Septumpiercing nachgedacht?

    • Karin Koller schreibt:

      Danke. An ein Septumpiercing habe ich noch nicht gedacht. Ich glaube, das ist nichts für mich, obwohl ich in letzter Zeit einige schöne Frauen gesehen habe, denen dieses Piercing phantastisch stand.

  13. Beatrice schreibt:

    WOW! Deine Ohr- und Nasenpiercings sehen sensationell aus. Wie lange hast du für die ganzen Löcher gebraucht? Ich bin jetzt 53 Jahre alt und ich hebe es auf 4 Löcher in jedem Ohrläppchen gebracht. Die ersten habe ich schon als Kind von meiner Oma gestochen bekommen und das war damals die Hölle. Die Geschichte muss ich die erzählen:
    Meine Mutter hat mir etwa 1 Monat vor meinem 6. Geburtstag erzählt, wie sie ihre Ohrlöcher bekommen hat. Sie hat zu ihrem 6. Geburtstag ihre ersten Ohrringe geschenkt bekommen. Es waren große goldene Creolen. Sie fragte meine Oma, wie sie die Teile tragen sollte, da sie bis dahin noch keine Löcher hatte. „Die machen wir dir jetzt“, sagte meine Oma. Zuerst hat sie mit dem Finger dick Spucke auf beide Ohrläppchen meiner Mutter gemacht. Dann hat sie eine dicke Stopfnadel über einer Kerze heiß gemacht, den Ruß abgewischt und dann die heiße Nadel durch das erste Ohrläppchen gestochen. Das muss sehr weh getan haben und meiner Mutter hat sehr geweint. Auf die gleiche Art wurde das zweite Ohrläppchen „behandelt“. Dann wurden die Ohrringe in die frisch gestochen Löcher gesteckt, was ziemlich schwierig war, denn die Creolen hatten einen gebogenen Bügel. Zum Schluss kam noch einmal etwas Spucke drauf. „Das wurde damals immer so gemacht“ und „Schönheit muss leiden“, hat meine Oma gesagt. Die Löcher meiner Mutter haben sich damals ziemlich entzündet und es waren noch einige Spuckebehandlungen nötig, bis verheilt war. Zu meinem 6. Geburtstag hatte ich plötzlich auch ein paar goldene Creolen bei meinen Geschenken liegen. Nach den Erzählungen meiner Mutter rutschte mir das Herz in die Hose. Ich begann zu weinen und ich habe mich mit Händen und Füßen gewehrt, als meine Oma die Nadel und die Kerze bereitstellte. Ich konnte mich etwa 2 Jahre erfolgreich gegen meine Ohrlöcher wehren, bis meine Schwester 6 Jahre alt wurde. Meine Oma meinte, dass es jetzt auch bei mir wirklich an der Zeit wäre. Meine Oma meinte, dass fast alle anderen Mädchen in der Familie und in der Nachbarschaft inzwischen Ohrlöcher hätten. Ich fragte sie, warum mit der heißen Nadel und wofür dir Spucke. Sie sagte, dass ist, damit sich die neuen Löcher nicht entzünden und damit es nicht so weh tut. Obwohl ich das alles nicht so recht glauben konnte, habe ich mich meinem Schicksal ergeben. Meine Oma machte es, wie bei meiner Mutter auch. Nachdem ich die Spucke auf den Ohrläppchen hatte hat meine Oma die Nadel heiß gemacht und durch mein erstes Ohrläppchen gestochen. Ich hörte ein Zischen, aber bevor ich mir Gedanken machen konnte, ob das Zischen von der Spucke oder von meinem Ohrläppchen kommt, fühlte ich einen höllischen Schmerz. Das gleiche Spiel auf der anderen Seite. Spucke, Nadel, Kerze, Zisch und Aua. Ich versuchte, nicht loszuheulen, aber die eine oder andere Träne ist dann doch geflossen, besonders, bis die neuen Ohrringe drin waren. Danach kam meine Schwester dran. Sie heulte schon vorher los, weil sie gesehen hatte, wie ich meine Löcher bekommen habe. In den nächsten Tagen hat meine Oma immer wieder Spucke auf unsere neuen Löcher gemach und zum Glück ging es bei mir ohne größere Entzündungen. Im Gegensatz zu meiner Schwester.

    Danach habe ich lange nur die zwei Löcher gehabt. Irgendwann vor ein paar Jahren habeich mir dann noch ein paar neue gestochen, so wie ich es von damal kannte. Eigentlich dchte, das reicht jetzt, aber als ich die Fotos von dir gesehen habe, hat es mich wieder gepackt. Ich werde mir wol auch noch welche machen.
    Wie lange hast du für deine ganzen Löcher gebraucht und sind da auch selbstgestochene dabei? Auf jeden Fall hat es doch einiges an Schmerzen gekostet, oder?
    Aber wie meine Oma schon damals sagte: „Schönheit muss leiden“
    Liebe Grüße und bis bald, Bea.

    • Karin Koller schreibt:

      Das ist ja schrecklich. Bitte mach das nicht mehr nach eurer traditionellen Methode. Ich habe nur zwei selbst gestochene Löcher im Ohrläppchen. Dafür habe ich mir im Internet kleine Einweg-Stechapparate gekauft. Für das Ohrläppchen ist das kein Problem. Für den Ohrrand solltest Du aber unbedingt zum Piercer gehen. Der Ohrknorpel kann nämlich leicht brechen und dann hast Du ständig Probleme mit dem Loch und keine Freude mit den Ohrringen.

      • Beatrice schreibt:

        Hallo Karin.
        Danke, dass du dir Sorgen um mich machst. Ich habe noch andere Piercings aber ich habe nur meine Ohrlöcher auf die „traditionelle Art“ gestochen.
        Ich habe außer den 4 Ohrlöcher auf jeder Seite, außerdem noch ein Nasenpiercing, 2 Nippelpiercings und 2 in den Schamlippen. Ich möchte auch noch eins in meiner Clit haben, aber daran habe ich mich noch nicht rangetraut. Ich habe die Befürchtung, dass das höllisch weh tut. Die Geschichte von meinen Ohrlöchern kennst du ja schon.
        Wenn du willst kann ich dir noch erzählen, wie ich meine anderen Piercings bekommen habe.

        Aber noch einmal: Deine Ohr- und Nasenpiercings sind der Hammer! Ich habe noch nie
        eine so tolle Kombination gesehen. Sogar die großen Löcher unten am Ohrläppchen machen das Gesamtbild perfekt. Ich würde mir wünschen, dass meine Ohren auch so toll aussehen würden. WOW!!

        Liebe Grüße, Bea.

    • miriambrenner schreibt:

      Und wie bist du zu den weiteren Löchern gekommen? Auch auf diese Art?

      • Beatrice schreibt:

        Ja, eigentlich auf die gleiche Art. Aber erst viel später und in „Eigenarbeit“, so wie ich es von damals kannte.
        Meine Oma hat bis zu ihrem Tod ihre Ohrläppchen mit Spucke „behandelt“, wenn sie entzündet waren und auch meine Mutter und mich erwische ich noch heute dabei, dass wir uns mit dem Finger etwas Spucke auf ihre Löcher machen, bevor wir uns neue Ohrringe reinstecken. Aber jetzt zur Geschichte meiner anderen Ohrlöcher:

        Vor einigen Jahren hatten sich meine ersten Löcher dann doch einmal so heftig entzündet, dass ich die Ohrringe raus genommen habe. Als die Entzündungen weg waren, waren meine Löcher völlig zu gewachsen. Ich habe danach viele Jahre keine Ohrringe mehr getragen. Irgendwann bin ich dann aus einer Laune heraus auf die Idee gekommen, mir meine Löcher selber neu zu stechen. Ich wollte einfach wieder Ohrringe tragen. Ich habe es dann so gemacht, wie ich es von damals kannte. Spucke, heiße Nadel und durch. Es war komisch. Es hat zwar immer noch weh getan, aber irgendwie war es doch ein aufregendes Gefühl. Fast schon erotisch. Besonders weil ich mir die Nadel komplett durch das Ohrläppchen gezogen habe, mit dem großen Nadelöhr. Ich war vom Ergebnis so begeistert, dass ich mir am gleichen Tag noch zwei weitere Löcher gestochen habe. Eine Woche später kamen Nummer 3 und 4 auf jeder Seite dazu – WOW. Aber das war nur der Anfang meiner Piercingleidenschaft. Danach wurde es erst richtig aufregend, wie du dir bestimmt vorstellen kannst. Wenn du willst, kann ich dir eine sehr aufregende Story erzählen.
        Liebe Grüße, Bea.

  14. Astrid schreibt:

    Hallo Karin,

    ich bin 42, und bin über meine Tochter auf deine Seite gestoßen. Zunächst ein Kompliment, deine Ohrpiercings und der Schmuck, denn du darin trägst, sehen einfach toll aus.
    Nun hätte ich eine Frage, bei du mir mit deiner Erfahrung sicher weiterhelfen kannst. Meine Tochter, die nächste Woche ihren 17. Geburtstag hat, wünscht sich zum Geburtstag von uns Eltern, dass wir ihr gestatten (und bezahlen), sich beide Ohren durchpiercen zu lassen. Ich habe das immer abgelehnt, bin jedoch, seit sie mir deine Schmuckkolumnen gezeigt hat, unsicher geworden, weil ich zugestehen muß, dass dein Look fabelhaft aussieht.
    Was ist deine Meinung? Würdest du einer 17-jährigen erlauben (und dies durch einen finanziellen Beitrag noch fördern), sich die Ohren von oben bis unten durchstechen zu lassen? Ist das medizinisch riskant? Kann man denn überhaupt soviele Ohrlöcher in einem machen lassen? Und glaubst du, dass sie mit Nachteilen rechnen müßte, wenn sie sich das machen lässt?

    Eine Antwort wäre schön,

    Grüsse, Astrid

    • Karin Koller schreibt:

      Danke.
      Ich würde nicht empfehlen, den gesamten Ohrrand in einer Stizung durchpiercen zu lassen. Das ist zwar möglich, aber schmerzhaft. Günstiger erscheint mir, immer nur 2-4 Piercings machen zu lassen. Da kann man mehrmals ins Piercingstudio, und mehrmals Schmuck aussuchen, mehrmals das feierliche Erlebnis haben, etc.
      Ob du das deiner Tocher erlaubst, musst du selbst wissen. Das kommt auf dein Verhältnis zu ihr an, auf ihre persönliche Reife, auf deine eigene Einstellung. Ich denke nicht, dass sie mit Nachteilen rechnen muss, wenn sie es machen lässt.
      Ein Vorschlag, wenn du es erlauben willst, wäre, dass du ihr zu verschiedenen Anlässen 2-4 Piercings erlaubst, und zusätzlich kleine Schmuckstücke dazu schenkst. Es nützt deiner Tochter ja nicht so viel, wenn sie voll durchgepiercte Ohren hat und keinen Schmuck dazu. Es dauert zwar länger, bis sie ihr Ziel erreicht hat, dafür hat sie wahrscheinlich mehr Freude daran.

  15. Astrid schreibt:

    Das erscheint mir auch eine gute Idee. Aber sie möchte unbedingt alles so schnell wie möglich haben. Ich werde aber deinen Vorschlag machen.

  16. Astrid schreibt:

    Karin, dein Vorschlag ist bei Magdalena leider nicht auf Gegenliebe gestoßen. Soll ich jetzt gracefully nachgeben oder mich auf den Solange-du-die-Füsse-unter-meinen-Tisch-Standpunkt zurückziehen?

    • Karin Koller schreibt:

      Ich habe leider keine Erfahrung mit 17-Jährigen, meine Älteste ist 9. Eine Lösung wäre, ihr zu sagen, sie soll bei der ersten Sitzung 2-4 Löcher stechen lassen und dann neu entscheiden, ob sie bei der nächsten Sitzung alle anderen machen will. Vielleicht sieht sie – wenn sie merkt, dass wenige Piercings schon schmerzhaft genug sind, den Vorteil der langsamen Variante eher ein.

      • Astrid schreibt:

        Ich versuche es. Vielleicht gehe ich einfach mit ihr zum Juwelier. Oder glaubst du, man muß dafür ein Piercingstudio suchen?

  17. Astrid schreibt:

    Oder soll ich so eine Ohrlochpistole kaufen und es sie selbst machen lassen?

    • Karin Koller schreibt:

      Für den Ohrrand muss sie auf jeden Fall zum Piercer gehen (das kann mit der Pistole große Probleme bereiten, weil der Knorpel leicht bricht). Deshalb würde ich von Anfang an zum Piercer gehen. Wenn sie die Ohrläppchen beim Juwelier machen will, könnte sie ja beim Piercer mit dem Ohrrand beginnen, dann bekommt sie ein Gefühl dafür, was auf sie zukommt.

      • Astrid schreibt:

        Wir hatten jetzt gestern ein langes Gespräch und haben uns darauf geeinigt, heute nachmittag gemeinsam zum Piercer zu gehen, uns beraten zu lassen und uns einmal je zwei Löcher stechen zu lassen. Bei ihr als Anfang, bei mir als Abschluß. Was meinst du, soll ich mir in jedes Ohr eines oder in ein Ohr beide machen lassen?

      • Karin Koller schreibt:

        Das klingt gut. Aber, ob ds für Dich nicht auch ein Anfang sein wird, wirst du ja sehen. Wie viele Piercings hast du am Ohr?

      • Astrid schreibt:

        Je ein Ohrloch.

      • Karin Koller schreibt:

        Ich würde nach Gefühl entscheiden , wenn Du beim Piercer bist. Eine Möglichkeit wäre auch , nicht das Ohrläppchen, sondern den Ohrrand piercen zu lassen.

  18. Astrid schreibt:

    Ich glaube, ich hätte die Löcher lieber im Ohrläppchen. Da kann man dann schmuckmäßig doch mehr anfangen. Wenn ich in jedem noch ein Loch habe, kann ich den tollen Doppelcreolenlook versuchen. Oder würdest du mir anderes raten?

  19. Astrid schreibt:

    Danke

  20. Astrid schreibt:

    Jetzt haben wir beide zwei zusätzliche Löcher (sieht toll aus und fühlt sich gut an, übrigens), aber ich habe noch ein Zusatzproblem. Sie will nach dem Gespräch mit der Piercerin, die geweitete Ohrlöcher hatte, nun zusätzlich ihre Ohrlöcher vergrößern lassen. Wie kann ich ihr das nur ausreden?

    • Karin Koller schreibt:

      Sag ihr eins nach dem anderen und überleg dir, ob du ihr die Dehnung tatsächlich ausreden willst.

      • Astrid schreibt:

        Denkst du nicht, dass sie mitgeweiteten Ohrlöchern Probleme bekommt? Sie will ja Jura studieren. Und wenn ich mir dort die üblichen Fashionkodizes ansehe, dann sind schon Doppelohrlöcher gewagt, und jeder Ohrschmuck, der von Perlengröße und Perlenart abweicht, verpönt.

      • Karin Koller schreibt:

        Das ist ein Thema für sich. Ich bin der Überzeugung, dass der Großteil von den „Fashionkodizes“ in vorauseilendem Gehorsam selbstauferlegt sind. Nicole ( https://karinkoller.wordpress.com/2011/04/09/vorurteil-und-stolz/ ) ist Juristin und hat keine Probleme mit gedehnten Ohrlöchern (siehe Kommentare). Selbst im konservativen Vorarlberg gibt es zumindest eine Richterin und eine Anwältin mit gedehnten Ohrlöchern. Man darf sich nicht aus Angst vor ungreifbaren und höchtswahrscheinlich nicht vorhandenen Konsequenzen einschränken.

      • Astrid schreibt:

        Würdest du deine Tochter denn die Ohrlöcher weiten lassen, wenn sie noch minderjährig ist?

      • Karin Koller schreibt:

        Meine älteste Tochter ist 9. Ich kann mir noch nicht einmal vorstellen, eine 17-jährige Tochter zu haben. Deshalb kann ich dazu nichts sagen.
        Ich habe mich aber in letzter Zeit mit Ohrdehnungen beschäftigt und dabei herausgefunden, dass 14 mm der Point of no Return ist. Das heißt, wenn man auf weniger als 14 mm dehnt, zieht sich das Loch wieder zusammen, wenn keine Tunnels oder Plugs drin sind. Wenn Du nicht sicher bist, bei den Ohrpiercings aber schon, dann sag ihr, sie soll die Piercings zuerst machen lassen und dann seht ihr weiter.

  21. Astrid schreibt:

    Mache ich, danke

    • Astrid schreibt:

      Zu spät. Sie ist gerade mit 10mm-Löchern nach Hause gekommen. Was nun? Soll ich sie zwingen, den Schmuck sofort herauszunehmen, damit die Löcher schrumpfen?

      • Karin Koller schreibt:

        Ich glaube nicht, dass so ein Konflikt zu einem guten Ergebnis führen wird. Aber du kennst dich aus mit 17-Jährigen und weißt, wann es besser ist, cool zu sein und wann besser streng.

  22. Astrid schreibt:

    Was es noch schwerer macht: es sieht toll aus. Nun ist guter Rat teuer.

    • Karin Koller schreibt:

      Ich denke, du musst dich fragen, warum du es verbieten willst. Du findet es sieht toll aus, das kann also nicht der Grund sein. Ich denke nicht, dass sie berufliche Nachteile haben wird und schon gar nicht in 10 Jahren, wenn sie anfangen wird, als Juristin zu arbeiten. Der einzige Grund, der mir nach unserer Diskussion einfällt, ist, dass du es verboten hast. Es fragt sich immer, ob eine Strafe aus diesem Grund zielführend ist, oder ob man umdenken sollte, wenn man eines Besseren belehrt wurde (es sieht für dich wider Erwarten gut aus).

  23. Astrid schreibt:

    Du hast ja so recht. Nie was nur um Recht zu behalten, verbieten. Ich werde ihr sagen, dass es schoen ist.

  24. Astrid schreibt:

    Ich glaube, ich möchte auch gedehnte Ohrlöcher. Bin ich verrückt?

  25. Astrid schreibt:

    Mal sehen ob mich der Mut nicht verlässt

  26. Sarah Brauner schreibt:

    Unglaublich.

  27. P.A. Brandon schreibt:

    Toll wäre, wenn Astrid ihre Geschichte (vielleicht plus der Geschichte ihrer Tochter) als Gast-Blogeintrag schreiben könnte. Das wäre doch ein Projekt für die Weihnachtszeit, oder Astrid?

    • Astrid schreibt:

      Nett von dir, das zu sagen, aber ich wüsste nicht, was daran für irgendjemanden interessant sein sollte! Zumal ich wirklich nichts Besonderes zu bieten habe

      • P.A. Brandon schreibt:

        Ich fände es schon interessant zu erfahren wie beispielsweise deine Ohrlochgeschichte ablief: Ausgelöst durch deine Tochter wolltest du von einem Tag auf den anderen auch gedehnte Ohrlöcher, das finde ich doch schon sehr besonders. Dieser Gesinnungswandel alleine wäre eine Geschichte wert, aber das ist nur meine „demütige Meinung.“
        Ich würde mich jedenfalls sehr freuen von dir zu lesen. Gast-Beiträge sind hier in diesem Blog ja ab und zu zu lesen.

  28. Astrid schreibt:

    Das ehrt mich sehr, aber ich bin – leider – keine gute Schreiberin

  29. P.A. Brandon schreibt:

    Deine Kommentare ergeben einen gegenteiligen Eindruck. Versuche es doch mal, falls du dazu Lust hast.

  30. peter schreibt:

    @Astrid: Ich verfolge diese Geschichte schon viele Wochen, aber irgendwie hab ich sie aus den Augen verlohren und heute erst wieder gefunden.
    Wie ist momentan der Stand bei deiner Tochter? Hat sie die Ohren praktisch von 1mm auf 10mm innerhalb ein paar Minuten dehnen lassen, oder wurde ein entsprechendes Loch „ausgestanzt“ (gepuncht)? Hast du bzw. deine Tochter mittlerweile schon weitergedehnt? Wenn ja auf wie viele mm? Gibts auch entsprechende Bilder?
    Ich finde es echt mutig von dir das in deinem Alter machen zu lassen. Momentan bin ich gerade dabei meine Mutter zu bearbeiten sich 2 Ohrlöcher stechen zu lassen, wobei ich 3 oder 4 bei ihr viel besser finden würde. Na ja, vielleicht muss ich Ihr halt einfach entsprechenden Schmuck zu Weihnachten schenken 😉

    • Astrid schreibt:

      @Peter: Wir haben uns die Ohrlöcher mit einer Dehnsichel weiten lassen. Meine Tochter will nächste Woche weiterdehnen. Ich bleibe vorerst mal beim jetzigen Zustand. Wie alt ist denn deine Mutter?

      • peter schreibt:

        Mit einer Dehnsichel von 1mm auf 10mm in einem Schritt ist, wie ich finde ganz schön viel. Ich hab da leider keine Erfahrungen und werde diese auch aus beruflichen Gründen nicht ausprobieren. Ich beschäftige mich allerdings schon einige Zeit mit dem Thema und kann mich somit nur auf die Informationen berufen, welche ich bisher gelesen habe.
        Meine Mutter ist 54 und hat bisher noch keine Ohrlöcher. Hast du oder auch andere Leser eine Idee, wie man sie überzeugen oder aufmuntern kann diesen Schritt endlich zu wagen? evtl. auch von mehreren Lobes? vom Dehnen mal ganz zu schweigen!! 🙂

      • Karin Koller schreibt:

        Meine Mutter hat sich erst als sie über 60 war Ohrringe stechen lassen. Sie hat lange davon geredet, sich aber nicht getraut. Ich habe ihr dann einfach schöne Ohrringe geschenkt. Das war der notwendige Impuls für sie.

      • Astrid schreibt:

        Hat sie denn bisher das Ohrlochstechen ausdrücklich abgelehnt oder hat sich denn nur nichts ergeben? Und warum ist dir denn wichtig, dass deine Mutter Ohrringe trägt?

  31. peter schreibt:

    Bisher hatte Sie nicht wirklich den Wunsch geäußert gehabt, gerne Ohrlöcher haben zu wollen. Kürzlich hat sie sich jedoch wider meiner Erwartungen geäußert, gerne Ohrlöcher haben zu wollen. So ganz kleine Stecker mit einem kleinen filigranen Stein oder so oben drauf.
    Ich dachte, ich höre nicht recht, da sie sonst gegen Piercings war. Selbst über Mädels hatte sie sich aufgeregt, die einen Bauchnabelpiercing hatten – was ich mittlerweile fast schon als „normales Piercing“ bezeichnen würde.
    Wäre es nach mir gegangen, hätte ich sie gleich am nächsten Tag zum Ohrlochstechen geschickt, oder wäre auch mitgegangen (je nachdem was zeitlich möglich gewesen wäre.)
    Nein, aber das Problem war nicht meine Mutter, die keine Ohrlöcher wollte…. – es war mein kleinerer Bruder, welcher sich wehemend gegen die Ohrlöcher aussprach. Da half einfach nix.
    Ich finde, wenn Sie den Wunsch jetzt schon geäußert hat, warum soll man diesen denn nicht annehmen?
    Gehört das nicht ein wenig zusammen: Frauen, Schmuck und Ohrringe/Ohrlöcher??
    Was soll ich machen? Ihr einfach z.B. zum Geburtstag schöne Ohrstecker schenken und sie somit ermutigen? Oder warten bis mein Bruder in nem halben Jahr studieren geht und dann vielleicht nicht mehr täglich zu Hause ist, sodass er es nicht sofort mitbekommt? Habt ihr noch irgendwelche Ideen?

  32. Astrid schreibt:

    Ja, schenke ihr schönen Schmuck, würde ich empfehlen

  33. peter schreibt:

    sollten es zu Beginn erstmal 2 Löcher sein? oder mehr? was meint ihr?

    • Astrid schreibt:

      Ich würde mit Zweien anfangen. Wenn du kein Geld investieren willst, könntest du auch deine Frau/Freundin dazu bringen, deiner Mutter was von den Vorzügen von Ohrschmuck vorzuschwärmen. Bei mir hat ja auch die direkte Konfrontation durch meine Tochter und ihren Löcher anregend gewirkt.

      • peter schreibt:

        Vielen Dank schon mal. Ich werde es einfach versuchen. Vielleicht fehlt ja nur noch ein kleines Stück bis zu den Ohrlöchern.
        Weißt du schon wie weit deine Tochter die Ohrlöcher im nächsten Schritt dehnen wird? Gibt es vorher/nachher Bilder von eueren Ohren?

  34. Astrid schreibt:

    Ja, es gibt Fotos, klar.

    • peter schreibt:

      Würdest du diese auch hier oder anderweitig hochladen? Mich würde es schon sehr interessieren wie euere Ohren aussehen; zumal es möglicherweise die Entscheidung bzgl. des Ohrlochstechens meiner Mutter erleichtern würde.

      • Astrid schreibt:

        Das hier ist Karins Blog. Hier ist nicht der Platz, um Fotos von mir einzustellen. Die wären auch sehr unspektakulär. Das sieht bei mir nicht anders aus als bei jedem anderen

      • Astrid schreibt:

        Und ich dachte auch, du willst deine Mutter dazu bringen, sich normale kleine Ohrlöcher stechen zu lassen. Da verstehe ich nicht, was Fotos von gedehnten Löchern beitragen sollen

  35. peter schreibt:

    Das ist richtig. Ich dachte nur, dass 6mm relativ unauffällig sind und ich anhand dieser Bilder entsprechend versuchen könnte, ihr den entsprechenden „schups“ zu geben…

  36. peter schreibt:

    In einem danach folgenden Schritt wäre eine Dehnung sicherlich grundsätzlich nicht auszuschließen.
    Vielleicht jetzt zuerst auf jeder Seite 1 Ohrloch; danach vielleicht auf einer Seite noch ein 2. oder 3. Ohrloch und/oder ne kleine Dehnung für nen kleinen Glitzertunnel oder so. Sie mag so kleine Steinchen sehr.

    • Anna Maria schreibt:

      Ich befürchte, du bist nur ein Spanner. Aber, wenn du mir ein mail (annamarialeregger@yahoo.de) schickst und mir glaubhaft machst, dass du das, was du sagst, ernst meinst, schicke ich dir ein Foto von meinen Ohren

  37. JimBob schreibt:

    deine geschmückten ohren sind das schönste, das ich diese woche gesehen habe, traumhaft

  38. Pingback: Silber und Gold reloaded | Karin Koller

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