Diese Woche konsumiert: Die pawlowsche Tetschn

Meine Mutter erzählte mir, sie fuhr letzte Woche im Bus von Villach nach Hause. Es war ein alter Bus mit sich gegenüberliegenden Sitzreihen. Auf einer davon nahm ein junges Mädchen Platz, zog sich die Schuhe aus und legte ihre Füße auf den Sitz vor ihr. Eine Station später stieg eine alte Frau ein. Obwohl mehrere Plätze frei waren, wollte sie sich unbedingt gegenüber dem Mädchen hinsetzen. Das Mädchen rührte sich nicht, die Frau suchte sich auf Zureden eines anderen Fahrgastes einen anderen Platz. Keine fünf Minuten vergingen und die Frau begann zu schimpfen:

„Der Uwe Scheuch hat schon ganz recht, der Jugend gehört a Tetschn, oder a Watschn, dann würden sie wissen, wie man sich benimmt. Wir haben auch unsere Tetschn bekommen und aus uns ist etwas geworden.“

Niemand sagte: „Eine unangenehme Alte, die sich nicht zu benehmen weiß, ist aus Ihnen geworden.“

Aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass die verbale Entgleisung von Herrn Scheuch von den Medien über Tage aufgeblasen wurde, als gäbe es kein wichtigeres Problem auf der Welt. Uwe Scheuch ist nicht die größte Leuchte am Firmament. Gerhard Dörfler auch nicht (ihm wurde im Ortstafelstreit gerichtlich bestätigt, dass er nicht in der Lage ist, ein Gesetz zu verstehen). Ihre Parteikollegen auch nicht. Trotzdem sind sie zuständig für die Verwaltung von Bildung, Kultur und Finanzen ihres Bundeslandes. Alle paar Wochen gibt es einen Skandal, eine verbale Entgleisung, einen Prozess. Trotzdem wählen die Kärntner sie.

Der Tetschn-Sager von Bildungsreferenten Uwe Scheuch („a klane Tetschn“ von einem Lehrer an seine Schüler hin und wieder wäre „sinnvoll und gut“) ist nur ein Mosaiksteinchen in einer langen Reihe von Unregelmäßigkeiten und Dummheiten und ist überhaupt nicht weiter verwunderlich. Er ist so bedeutsam, wie wenn in Kärnten ein Fahrrad umfällt.

Aber die Medien stürzen sich drauf, wie pawlowsche Hunde, klassisch konditioniert, blasen die Sache auf und verleihen ihr eine Bedeutung, die sie nicht hat. Das führt dazu, dass Menschen im Bus sich bemüßigt fühlen, das Thema Züchtigung aufzugreifen.

Nach dem gleichen Muster läuft die Berichterstattung über das neue Buch von Thilo Sarrazin ab. Die Medienwelt empört sich. Intelligente Journalisten verteufeln das Buch. Andere werfen ihnen vor, sich nicht ausreichend mit den Thesen Sarrazins beschäftigt zu haben.

Sarrazin selbst wird von Talkshow zu Talkshow geschleppt und bekommt dort eine Plattform, seine Thesen zu verbreiten. Henryk Broder lobt sogar, dass sich Sarrazin den „Luxus eigener Gedanken“ leistet, und stellt in den Raum, er könnte im Grunde recht haben.

Man hat den Eindruck, das gesamte Jahr ist noch kein wichtigeres Buch geschrieben worden.

Sarrazin und sein Verlag wollen bewusst provozieren, um Werbung zu machen. Das zeigt schon die Holocaust-Erwähnung. Sicher wird nicht alles falsch sein, was in dem Buch steht, wenn man von einigen Fakten die billige Polemik entfernt. Es ist nie alles falsch. Ich muss dieses Buch aber nicht lesen, um zu wissen, dass es sich nicht um eine fundierte Analyse handeln kann. Fundierte Analyse arbeitet nicht mit billigen Taschenspielertricks.

Viele Journalisten bringen bei der Diskussion die Meinungsfreiheit ins Spiel. Sie sagen auch, man dürfe Sarrazins Gedanken nicht totschweigen. Ich bin auch nicht für Einschränkung der Meinungsfreiheit oder Totschweigen. Mich ärgert es aber, dass unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit Sarrazin eine Bedeutung beigemessen wird, die ansonsten durch nichts zu rechtfertigen wäre, und dass seine Strategie aufgeht, weil die Medien so berechenbar sind.

Ich plädiere bei Sarrazin wie bei Scheuch dafür, sie in Perspektive zu setzen, ihnen die Aufmerksamkeit zuteilwerden zu lassen, die ihnen gebührt. Anstatt ständig und selbstreferenziell Aufreger und damit eine Welt zu schaffen, in der Zwerge lange Schatten werfen und in der die wirklich bedeutsamen Dinge bestenfalls angestreift werden.

Wie viele echte Wirtschaftsexperten werden in Talkshows eingeladen, um Zusammenhänge von Weltwirtschaft, Politik und Krise zu erklären und kritisch zu diskutieren? Der ORF hat motivierte und fähige Auslandskorrespondenten (allen voran Karim El-Gawhary, zu dessen Lesungen tausende Leute kommen). Viel zu selten erscheinen Features von ihnen in Fernsehen und Radio. In Ö1 gibt es Hintergrundsendungen wie Diagonal oder Journal Panorama, in denen über anderes berichtet wird als über Idiotien von Landespolitikern, aber die Nachrichten reflektieren das nicht. Früher gab es einen Inlands- und Auslandsreport, heute gibt es nur noch eine Innenpolitiksendung und eine „Human-Interest“ Themensendung.

Armin Wolf sagte neulich in einer Radiosendung, die Nachrichtensendungen verfügten über ein Programm, das genau anzeige, bei welchem Bericht die Leute abschalten. Bei Berichten über Kosovo oder Afrika würden die Leute ausschalten. Lösung kann aber nicht sein, ihnen nur noch Scheuch und Sarrazin zu bieten, nur weil sie dann weiterhören. Die Lösung muss sein, ihnen zu zeigen, warum Berichte über Kosovo und Afrika interessant sind. Sonst wird die Welt der Medien immer enger auf die vermeintlichen Bedürfnisse der Konsumenten zugeschnitten, bis diese überhaupt nicht mehr wissen, dass es etwas anderes gibt als das ewige Mir san Mir und die billigen Empörungen. Und das wäre wirklich schade.

Über Karin Koller

Biochemist, Writer, Painter, Mum of Three
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30 Antworten zu Diese Woche konsumiert: Die pawlowsche Tetschn

  1. Hannah schreibt:

    Ich glaube, ein Hauptproblem der medialen Nachrichtenberichterstattung liegt darin, dass inzwischen der Kostendruck in den Mainstreammedien so hoch ist, dass einerseits alles Aufwändige von vornherein nur in Ausnahmefällen zugelassen wird, und andererseits versucht wird, die immer noch relativ hohen Kosten der Nachrichtenredaktionen mit möglichst guten Quoten zu rechtfertigen. Und da trifft sich bei all diesen künstlich erzeugten Shitstorms das Angenehme mit dem Nützlichen. Es kostet keinen Aufwand, ein bisschen Entrüstung über die vollkommen vorhersehbaren Dummheiten eines Regionalpolitikers zu produzieren, da muss man weder recherchieren noch sich selbst irgendetwas überlegen, und man weiß, dass man damit auch noch Quote machen kann, möglichst mit etwas Agendasetting, das es einem erlaubt, das Ganze etwa in den hauseigenen Talkshows über die gesamte Woche durchtrommeln zu können, mit den üblichen Verdächtigen als Gästen, die helfen, das Alles noch zu perpetuieren.

  2. Elke Lahartinger schreibt:

    Du hast vollkommen recht. Die Abläufe sind vollkommen vorhersehbar und vollkommen lächerlich. Beispiel Sarrazin: wie kann man bei jemandem, der die Möglichkeit sein Buch zur besten Sendezeit One on One mit einem ehemaligen Finanzminister bei Herrn Jauch zu erörtern, dessen „Thesen“ im größten deutschen Nachrichtenmagazin und der größten deutschen Zeitung unglaubliche Aufmerksamkeit gewidmet werden, auch nur halbernst davon sprechen, dass er totgeschwiegen werden soll? Der Mann hat in einer Woche weitaus mehr Aufmerksamkeit bekommen, als eine Vielzahl ernsthafter Kritiker der Merkelschen Austeritypolitik, von Krugman über Stieglitz zu vielen anderen, über Jahre gekriegt haben. Weil er sich halt gut für einen Shitstorm eignet. Zur Auseinandersetzung mit Sarrazin muß man nichts wissen, nichts können, nichts denken, sondern es reicht, dass man bereit ist, sich zu empören. Also setzt man Sarrazin auf einen Stuhl und lässt zu, dass er und seine Unterstützer, die Henkels der Welt, sich wechselseitig mit seinen Gegnern, also den Gysis der Welt, beflegeln. Danach ist man bei der Problemanalyse zwar keinen Schritt weiter, weil ja keine Bereitschaft besteht, sich gegenseitig auch nur zuzuhören, aber die Sendezeit ist gefüllt, es gab einen Wirbel, und alle können berechtigterweise empört sein.

  3. johannamiller47 schreibt:

    Deine Kritik ist vollkommen berechtigt, aber ist es nicht auch so, dass wir das bekommen, was wir – die Bevölkerung – verlangen?

    Das Beschissene ist nämlich, dass es nach meiner Erfahrung tatsächlich so ist, dass sich keine 10% der Bevölkerung für ernsthafte inhaltliche Problemanalysen, Lageberichte etc. interessieren, und auch diese 10% sehr leicht von irgendeinem Shitstorm von den wahren Problemen abzulenken sind. Als Beispiel: dieses Wochenende fanden etwa gleichzeitig Massaker in Syrien und der Eurovisionssongcontest statt. Und ich war ziemlich erschüttert, zu sehen, wie Leute, denen ich ein gehobenes Interesse an den Vorgängen in der Welt zugetraut hätte, ihre Timeline mit diesem Eurovisionsquatsch zugeschissen haben, und alles andere ausgeblendet haben, ohne dass sie dazu durch mediale Vorgaben quasi gezwungen gewesen wären.

    Insoweit müssen wir diesbezüglich wohl auch in erster Linie gegen uns selbst protestieren, bevor der Protest gegen die medialen Vorgaben irgendwas bewirken kann.

    • Karin Koller schreibt:

      Du sprichst da zwei Dinge an:
      1. Die meisten interessieren sich nicht. Ich finde trotzdem, man sollte sie dazu bringen sich zu interessieren. Wenn man immer vom tiefsten Niveau und der höchsten Quote ausgeht, betreibt man eine Spirale nach unten.
      2. Twitter Timeline. Twitter wird immer mehr zu einer Informationsquelle gerade für Journalisten. Wenn sie das seriös betreiben, ist das etwas Gutes (z. B. Einbeziehung von informierten Blogs und anderen Informationsquellen zu politischen Themen, etc.). Mir scheint aber immer mehr, dass es gerade in Österreich eine in sich geschlossene und selbstreferenzielle Gruppe von Twitter-Journalisten gibt, die den Twitter-Feed als Maß aller Dinge nehmen und deshalb die dort produzierten Shitstroms über Gebühr ernst nehmen. Anderes Beispiel (nicht nur auf Österreich bezogen): Gestern hat ein italienischer Journalist versehentlich getweetet, dass Stefano Mauri Kapitän von Lazio sei. Immerhalb kürzester Zeit haben das deutsch- und englischsprachige Medien bei ihren Meldungen über den Wettskandal übernommen. Alle schreiben voneinander ab, niemand überprüft mehr irgendetwas. Ich glaube, nicht nur wir selbst sind schuld.

      • johannamiller47 schreibt:

        Ja, schon richtig, was du sagst. Ich glaube nur, wir machen es den Medien selbst auch leicht, weil wir nicht mehr verlangen. Wenn niemand diese elenden Talkshows, in denen immer das gleiche Personal immer den gleichen vorhersehbaren Dreck von sich gibt, anschauen würde, könnten die Sendungsmacher ihre Sendungspolitik auch nicht damit rechtfertigen, dass die Leute den Scheiß sehen wollen. Mich hat zB der ORF inzwischen als TV-Seherin vollkommen verloren.

      • idontneedtoneedyou schreibt:

        Da legst du deinen Finger auf einen wunden Punkt. Die Internetrevolution bringt natürlich mit sich, dass Copy + Paste Journalismus stark erleichtert wurde, und google-Suchen oft eigene Recherche ersetzt haben. Das, verbunden mit dem Kostendruck, den Personalreduktionen und einer ganz allgemeinen Faulheit und Selbstzufriedenheit bei vielen Journalisten, ist ein entscheidender Faktor. Ein anderer ist die angesprochene Selbstreferentialität, bei der Journalisten um die Politiker, die ihnen die gewünschten „Aufreger“ liefern, kreisen wie der Mond um die Erde. Und dann kommt auch die Anspruchslosigkeit des Publikums dazu, das immer noch in Millionen Dreck wie die Kronen- und Bildzeitung kauft und sich aus „Actionnews“ „informiert“.

      • bettinahartm schreibt:

        Was bezüglich der Social-Media-Auftritte der meisten Journaisten im deutschsprachigen Raum so unerträglich ist, ist die selbstgerechte Arroganz, die zur Selbsreferentialität kommt. Erschreckendstes Beispiel ist der Falterjournalist Florian Klenk, dessen Artikel ich eigentlich meist mit Interesse und Hochachtung gelesen habe. Der verwendet seinen Twitteraccount im wesentlichen dafür, sich selbst zu feiern, Lob für sich zu retweeten, Insiderklatsch“gespräche“ mit Kollegen zu führen jede inhaltliche Auseinandersetzung, zu meiden, und mit atemberaubender Chuzpe jede Meinung anderer User, die auch nur im Geringsten von seinen Vorurteilen divergiert, oberlehrerhaft abzutun.

      • Karin Koller schreibt:

        Ich habe ihn vor einigen Wochen entfolgt, weil er zusätzlich zu allem, was du sagst, ganz normale Leute beobachtet und beschreibt, als würde es sich um Zootiere handeln, von oben herab mit slight amusement und ohne jegliches Verständnis. Einfach ekelhaft.

      • bettinahartm schreibt:

        Ja, vollkommen frei von Selbstironie, aber voll ätzendem Humor gegenüber anderen. Ein Vertreter der modernen, „linksliberalen“ Version des Herrenwitzes.

  4. SuBe schreibt:

    Ich schätze, zumiondest mitverantwortlich für das, was du zu Recht anprangerst, ist der Umstand, dass Journalisten und Politiker den gleichen Kreis mit dem gleich geringen Aktionsradius bevölkern und in einem im wesentlichen selbstreferentiellen System leben. Das bringt sie dazu, all dem, das sich in ihrem keinen Kreis geschieht, eine viel höhere Bedeutung zuzumessen, als es tatsächlich gerechtfertigt wäre. Und deshalb setzen diese Stürme in der Teetasse die ganze Aufregungsmaschinerie in Bewegung.

    • Politiker und Journalisten geben sich dadurch gegenseitig eine Bedeutung, die ihnen objektiv nicht zukommt. Und das führt dazu, dass sie sich auch gegenseitig viel ernster, wichtiger nehmen, als angemessen ist.

      Leute wie Uwe Scheuch, oder Martin Graf, Thilo Sarrazin, Hans-Olaf Henkel oder gar John Gudenus sind als fünftklassige (Ex-)Provinzpolitiker vollkommen irrelevant, genauso wie die Damen und Herren Rauscher, Maischberger, Beckmann oder Fleischhacker als fünftklassige Provinzjournalisten. Dadurch, dass sie ihre wechselseitigen Äußerungen medial aufblasen, sich darüber erregen, und einen Shitstorm erzeugen, erlangen sie überhaupt erst eine Bedeutung. Insoweit sind Politiker und Journalisten gegenseitig gleichzeitig Parasiten und deren Wirte, und haben gemeinsam ein Interesse daran, ihre bedeutungslosen Stupiditäten soweit aufzublasen, bis sie selbst von ihrer Bedeutung überzeugt sind. Herr Rauscher wird etwa als Gegner von Herrn Gudenus wichtig, und Herr Gudenus als „Opfer“ von Hern Rauscher.

      Dass du Auslandskorrespondenten und Radiofeaturemacher als positive Gegenbeispiele anführst, zeigt ja, dass eine bei diesen zwangsläufig gegebene Distanz zu den Objekten ihrer Berichterstattung Voraussetzung für gute Berichterstattung ist.

  5. Athenaeum schreibt:

    Ich gebe ihnen recht, den Medien scheint es nur noch darum zu gehen, Lärm zu produzieren

  6. Hannah schreibt:

    Passend zum Zustand der Medien: die Postille Oesterreich bietet heute einen Liveticker vom Begräbnis des Buben, der vor einigen Tagen ermordet wurde. Wenn die redaktionellen Standards so sind, dann braucht man sich wirklich über nichts mehr wundern.

    • Karin Koller schreibt:

      Ekelhaft. Und der Twitterstream ist voll davon mit den entsprechenden Links. So verteilen sie ihre Shitstorms weiter. @schaffertom schrieb dazu:“Faustregel: Dummer Journalismus verdient keine Links. #oe24″ Aber die Gelegenheit zur Empörung ist zu groß, um sie ungenutzt und unverlinkt verstreichen zu lassen.

      • bettinahartm schreibt:

        Mich würde dazu auch interessieren, wie Leute wie Frau Daniel, die meinen, sie könnten aufklärerische, ethische Berichterstattung damit vereinbaren, sich vom grauslichen Herrn Fellner bezahlen zu lassen, auf so etwas reagieren. Ich vermute mit vielsagendem Schweigen?

      • Karin Koller schreibt:

        Ich befürchte fast.

    • Karin Koller schreibt:

      Der Standard und Futurezone berichten über die Empörungstweets (bald wird der Twitterstream die Nachrichten gänzlich ersetzen). Microsoft stoppt die Kampagne bei Ö24 bis auf weiteres. Ich nehme an, weil das eine gute Werbung dafür ist, wie gut und gewissenhaft sie sind. Ö24 schaltet Liveticker aus. Neue Sau, die durchs Dorf getrieben werden kann, wird gesucht.

      • katharinasalinzoni schreibt:

        Und wieviele Journalisten haben bei Österreich gekündigt?

      • Karin Koller schreibt:

        Das ist ja nicht das erste Grausliche, das die machen. Warum die überhaupt dort arbeiten ist die Frage.

      • Karin Koller schreibt:

        Aber immerhin hat der Shistorm diesmal dafür gesorgt, dass zumindest Inserate sistiert werden. Dort wo es Fellner wehtut. Aufgabe der Jounalisten wäre eine fundierte Medienkritik und weiterzuverfolgen, ob dei Inserenten eh nach einer Woche wieder auftauchen.
        Scheuch- und Sarrazin-Shitstorms führen zu gar nichts, weil sie weder reflektieren, noch einen Lenkungseffekt haben.

  7. Daniel schreibt:

    Zum Glück ist man ja nicht (mehr) auf diese Medien angewiesen.

  8. katharinasalinzoni schreibt:

    Für Afrika, Asien ist die BBC sehr zu empfehlen, da gibt es auch themenbezogene Twitteraccounts, denen man folgen kann. Für Wirtschaftsthemen die FT, Krugmans Blog bei der NYT. Für Film, Literatur ist der Guardian, auch mit eigenen Twitteraccounts, eine gute Quelle.

  9. Daniel schreibt:

    Gawhary für Nahost, Kenneth Roth für Menschenrechte, Ft und Economist für Wirtschaftsthemen, dort wird Meinung noch von den Fakten getrennt, die meisten Meinungsartikel sind sehr zweifelhaft.

  10. Elke Lahartinger schreibt:

    Ich finde, der Blog der New York Review of Books ist unbedingt verfolgenswert:
    http://www.nybooks.com/blogs/nyrblog/

  11. Amerikanische Wahlen, Politik: Nate Silver
    http://fivethirtyeight.blogs.nytimes.com/
    Sport: Guardian
    http://www.guardian.co.uk/sport
    Politik/Journalismus:
    http://www.motherjones.com/
    http://www.newyorker.com/
    Rock/Pop: The Quietus
    http://thequietus.com/
    Menschenrechte: Human Rights Watch
    http://www.hrw.org/de
    Literatur: NYRB und London Review of Books
    http://www.lrb.co.uk/
    Israel/Nahost: Haaretz
    http://www.haaretz.com/
    Fußball: Off the ball
    http://www.newstalk.ie/programmes/all/offtheball/
    Afrika: BBC Africa
    http://www.bbc.co.uk/news/world/africa/
    Asien: BBC Asia
    http://www.bbc.co.uk/news/world/asia/
    Fußballtaktik: Zonal Marking
    http://www.zonalmarking.net/

  12. Ein schöner Artikel aus einer Zeit als Journalisten noch Zeit für Recherche hatten:
    http://www.esquire.com/features/ESQ1003-OCT_SINATRA_rev_

  13. Karin Koller schreibt:

    Für Tiroler und alle, die sehen wollen, wie man als Einzelperson etwas bewirken kann, ist das eine gute Quelle: http://www.dietiwag.org/index.php?id=1

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