Der großartigste Sport der Welt

Ein Gastbeitrag von Elke Lahartinger

Irgendwann über die Weihnachtsfeiertage blätterte ich den „Economist“, ansonsten keine Zeitung, die ich regelmäßig studiere, durch, und stieß auf einen Artikel (http://www.economist.com/node/21541716), der zu erklären versucht, warum China trotz großer Anstrengungen nicht in der Lage ist, erfolgreiche Fußballmannschaften zu produzieren, obwohl es die chinesischen Sportverbände ansonsten geschafft haben, in fast jeder Sportart in kürzester Zeit Weltklasseniveau zu erreichen.

Der Autor kam zusammengefasst zum Ergebnis, dass das praktizierte System, das in den meisten anderen Sportarten große Erfolge zeigt, nämlich junge Talente nach physischen Kriterien (Größe, Gliederlänge, physische Proportionen, Körperbau, Organleistungsfähigkeit) möglichst früh auszuwählen und planmäßig zu fördern, im Fußball nicht funktioniert, weil es keine körperlichen Kriterien gibt, die nur annähernd sichere Rückschlüsse auf zukünftige fußballerische Leistungen zulassen. Anders als im Basketball oder im Handball spielt die Körpergröße keine entscheidende Rolle, anders als in der Leichtathletik oder im Rugby auch der Körperbau nicht.

Und als zur Zeit, als ich den erwähnten Artikel gelesen habe, um das Jahresende herum die diversen Sportler des Jahres gekürt wurden, da sah man auf den Fotos der Preisverleihungen gigantische Riesenathleten (von Dirk Nowitzki (Deutschland) über Nikola Karabatic (Frankreich) zu Didier Cuche (Schweiz)), die vor Muskelpaketen nur so strotzten, oder Erwachsene in Kinderkörpern (Thomas Morgenstern (Österreich) bis zu den diversen Turnerinnen und Gymnastinnen).

Allesamt in der einen oder anderen Weise Ausnahmeerscheinungen der Natur, vom normalen menschlichen Körperbau so weit entfernt wie die diversen Topmodels.

Dann kam Anfang Jänner die „FIFA-Ballon d´Or“-Verleihung, bei der Lionel Messi zum dritten Mal in Folge den Preis erhielt und von seinem Klubkollegen Xavi Hernandez, der zum 4. Mal in Folge nominiert war, begleitet wurde. Und auf den Fotos dieser Preisverleihung waren zwei eher kleingewachsene Männer, die sich in ihrem Körperbau in nichts von den Fotographen, die sie ablichteten, und von den Journalisten, die sie interviewten, unterschieden.

Beim Betrachten der Bilder der zwei besten Fußballer der Welt gelangte ich zur gleichen Ansicht wie der Economist-Autor: Fußball ist der großartigste Sport, den es gibt, weil Erfolg, und zwar Welterfolg, nicht in erster Linie von körperlichen Anlagen abhängt, die zwar trainiert und verbessert werden können, aber grundsätzlich von Anfang an gegeben sein müssen und gemessen werden können.

Sondern von nicht messbaren Attributen, die sich im Kopf abspielen.

Bei jeder nach sportwissenschaftlichen Kriterien durchgeführten Auslese, wie sie in vielen Sportarten üblich ist (gerade in Ländern, die Sport als staatlich betriebenes Instrument der Prestigeförderung betreiben), wären drei der vier unstrittigerweise besten Fußballspieler der Welt (neben Lionel Messi und Xavi Hernandez auch Andres Iniesta) mit Sicherheit durch den als körperlich für den Spitzensport nicht geeignet ausgesiebt worden. Man hätte ihnen, wie der Autor des Economist ausführt, wohl zu einer Bürotätigkeit geraten oder sie gar dazu verpflichtet.

Und, obwohl sie nach allen objektiven sportwissenschaftlichen Kriterien keine Weltklasseathleten sein dürften, sind sie es.

Das ist deshalb möglich, weil Fußball ein gleichzeitig so einfaches, aber auch so komplexes Spiel ist, dass außergewöhnliche körperliche Anlagen, sei es Schnelligkeit, sei es Ausdauer, sei es Sprungkraft, für sich nie ausreichend sind, das Spiel zu dominieren.

Nicht die besten Athleten sind daher die besten Fußballer, sondern jene, die das Spiel am besten lesen können, die sich öffnende Freiräume sehen oder zumindest intuitiv ahnen, wenn sie noch kein anderer sieht, die in der Lage sind, auf Bewegungen ihrer Mitspieler schneller zu reagieren als alle anderen, die ihre eigenen Bewegungen und die der anderen so koordinieren können, dass sie damit athletische Vorteile anderer problemlos ausgleichen, werden, die über eine ungewöhnliche Spielintelligenz verfügen.

Wenn man sich dieses Video http://www.balls.ie/2011/12/29/the-best-messinutmeg-video-youll-watch-today/ ansieht, das zeigt, wie Lionel Messi Gegenspielern den Ball durch die Beine schiebt, oder auch dieses Video von Xavis Torvorlagen http://www.youtube.com/watch?v=-48U-jyKMV0 betrachtet, dann ist das, was diese Ausnahmefußballer tun, weder messbar noch logisch erklärbar.

Und nicht zuletzt diese Unberechenbarkeit macht den Reiz des Fußballs aus.

Über Karin Koller

Biochemist, Writer, Painter, Mum of Three
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34 Antworten zu Der großartigste Sport der Welt

  1. Hannah schreibt:

    Ich kann deine Gedanken abstrakt nachvollziehen, aber konkret ist es mir immer noch nicht gelungen, ein ganzes Fußballspiel anzusehen, ohne mich sagenhaft zu langweilen. Oft passiert ja minutenlang nichts, außer dass der Ball herumflippert. I don’t get it at all

  2. fearisamansbestfriend schreibt:

    Ist Xavi Hernandez der beste und einflussreichste Spieler, der nie den Goldenen Ball bekommen hat?

    • Elke Lahartinger schreibt:

      Ja, vielleicht zusammen mit Kenny Dalglish (und das sage ich als Evertonian) und Andres Iniesta.

    • Lars Günter schreibt:

      Der Goldene Ball wird oft politisch oder populär vergeben, die tatsächlichen Errungenschaften sind meist sekundär. So bekam ihn 2001 Michael Owen. Das ist an sich schon schwer nachvollziehbar. Im besonderen nicht, wenn man die Leistungen von Oliver Kahn in jenem Jahr betrachtet. 2010 hat Messi bei der WM in Südafrika völlig versagt, ihn dennoch als Weltfussballer auszuzeichnen entwertet die Auszeichnung meiner Meinung nach.

      In dieser Dekade ist sicherlich Andres Iniesta der beste Spieler, der den Goldenen Ball nicht bekommen hat, gefolgt von Xavi. Ich denke, Barcelona könnte eher auf Messi verzichten als auf diese beiden.

      • Elke Lahartinger schreibt:

        Über Kahn sind wir nicht gleicher Meinung, über Owen schon.

      • Lars Günter schreibt:

        Wer hätte denn 2001 Weltfussballer werden sollen?? Wenn nicht der weltbeste Torhüter der Welt, der die Champions League in dem Jahr fast alleine gewonnen hat??

      • Elke Lahartinger schreibt:

        Das sieht aber Effe ganz anders, wenn ich mich an seine meisterhafte Autobiographie richtig erinnere.

      • Lars Günter schreibt:

        Ok, Effe hätte es auch werden können. Kahn und Effenberg, welch Leader! Sowas Gutes gibt es heute gar nicht mehr. Seufz. Überhaupt eine großartige Mannschaft die Champions League Sieger 2001. Allein Jeremies war mehr Führungsspieler als alle von 2012 zusammen.

      • Elke Lahartinger schreibt:

        Und auch modemäßig Giganten. Wo gibt’s noch Frisuren wie die von Jeremies? Oder Effes Tiger plus Ledermantel? Und Feingeister wie Carsten Jancker.

      • Lars Günter schreibt:

        Stimmt. Mir scheint der Luden-Look wurde vom Gay-Look abgelöst. Aber „Frisuren“ gibt es immer noch. Khedira, Özil, Boateng, Gomez, um nur die Verfehlungen der deutschen Friseur-Innung zu nennen, die mir spontan eingefallen sind.

      • Elke Lahartinger schreibt:

        Oder die neue Frisur von Wayne Rooney, auch ganz was Spezielles

      • Karin Koller schreibt:

        Ja, die ist super, schön um das teuer kultivierte Gärtchen herumgearbeitet.

  3. fearisamansbestfriend schreibt:

    Dalglish? Warum der?

  4. Elke Lahartinger schreibt:

    Der beste Spieler einer Mannschaft, die Europa von 1977 – 1984 dominierte (4 Europacups der Landesmeister)

  5. lenakarlowski schreibt:

    Wenn es auch nur am Rande passt: ist euch schon aufgefallen, welches Frauenbild die großen TV-Sender vermitteln? So in der Art, „ihr armen Frauchen, jetzt sind ja eure Männer wochenlang damit beschäftigt, sich Fußballspiele anzuschauen, die für euch ja vollkommen uninteressant sind. Aber fürchtet euch nicht, wir von ARDZDFRTLSAT1ORF2 entschädigen euch dafür, dass ihr euren Männern immer Bier und Chips servieren müsst, ganz doll damit, dass wir Rosamunde PilcherLiebesschnulzschluchzwollpulloverinCornwallFestspiele veranstalten, sodass ihr die Zeit nützen könnt5, statt Dokumentationen oder Ähnlichem, von deren Betrachtung ihr sowieso nur Kopfschmerzen bekommt, auch mal ganz ungestört das Ansehen könnt, was ihr euch eigentlich immer wünscht.

    • Karin Koller schreibt:

      ORF bewirbt den kommenden Sonntagabend als Männerabend weil Fußball gegen Formel 1 läuft. Für die ist es undenkbar, dass eine Frau sich für das eine oder andere oder beides interessieren könnte.

  6. Für mich ist undenkbar, dass sich irgend ein Mensch, welchen Geschlechts auch immer, für diese stupiden Formel1-Rennen interessieren könnte.

    Aber, ohne Spass: ich habe den Trailer auch gesehen, und mich danach endgültig entschlossen, kein einziges Spiel der EM bei einem Sender, der so ein Frauenbild hat und auch noch propagiert, anzusehen. Und wenn das bedeutet, dass ich Poschi im ZDF aushalten muss.

    • Karin Koller schreibt:

      Schau im Schweizer Fernsehen, da sind mache Kommentatoren weniger unerträglich. Reichskriegsberichterstatter König im ORF oder Polzer, der sich im Standard mit Marcel Reif (der uns wenigstens bei dieser EM erspart bleibt) vergleicht sind natürlich schon ein Verlust, den man für den Feminismus erst verkraften muss – gar nicht zu reden von Halbzeitpausen-Prohaska mit seiner scharfsinnigen Analyse.

  7. Karin Koller schreibt:

    Zur Einstimmung auf die EM ein Interview mit dem großartigen Sprachkünstler und Trainer eines der „Geheimfavoriten“: http://www.newstalk.ie/2012/featured-5-slideshow-homepage/video-trap-visits-off-the-balls-gaff/

  8. Flo Hammer schreibt:

    Es gibt auch im Fußball leicht messbare Kriterien (Schnelligkeit ist z.B. das Um und Auf im heutigen Fußball) und was Barcelona spielt ist kein Zufallsprodukt, sondern eine klare Philosophie und wirklich gute Schule. Xavi und Iniesta sind ein Produkt einer jahrelangen harten Arbeit und hervorragender Anlagen. Auch ist das mit den körperlichen Kriterien etwas zu vereinfacht dargestellt oder kannst du dir vorstellen, dass Lionel Messi Tormann, Innenverteidiger oder defensives Mittelfeld spielt. Der Bezug zu China ist auch etwas zu simpel, da in China noch nicht lange genug auf professionellem Niveau gearbeitet wird, deswegen sollten wir solche Vergleiche noch nicht anstellen. Grundsätzlich weiß ich aber was du meinst und da hast du recht, das Schöne am Fußball ist, dass es ein Spiel ist und unterschiedliche Charaktere gefragt sind. Jedoch muss man das alles schon differenzierter sehen.
    Und meinen Vorrednerinnen möchte ich im Bezug auf die Berichterstattung nur beipflichten. Es ist wirklich unerträglich oberflächlich und dumm, was zumeist geboten wird.

    • Elke Lahartinger schreibt:

      Schnelligkeit: Andrea Pirlo, bester Serie-A Spieler der Saison 11/12? Mertesacker?

      Natürlich ist Barcelona kein Zufallsprodukt. Aber, einen Plan kann theoretisch jeder haben, eine gute Idee auch.

      Was ich sage, ist, dass man auch ohne außergewöhnliche athletische Anlagen ein Weltklassefussballer werden kann, das bedeutet aber nicht, dass Athletik keine Rolle spielt. Aber es ist nahezu alles kompensierbar durch Stärken auf anderen Gebieten. Im Basketball oder in der rhythmischen Gymnastik oder im Schispringen, um nur einige Beispiele anzuführen, ist dies viel schwieriger.

  9. Flo Hammer schreibt:

    Also von diesen besten Auszeichnungen halte ich eigentlich nicht viel, denn zumeist sind es Offensivspieler oder durch Tore, Assists auffällige Spieler und es kommt auch immer auf die Spielanlage an. Natürlich. Andrea Pirlo zeichnet sich nicht vorwiegend durch körperliche, sondern durch geistige Schnelligkeit aus. Von Mertesacker halte ich gar nichts, er is halt groß und passsicher und ein Deutscher, also als Innenverteidiger gut, aber punkto Spieleröffnung gibt es weit aus Bessere. Sicherlich kann jeder einen Plan haben, aber ohne außergewöhnliche athletische Fähigkeiten wird man auch kein Weltklassefußballer, schau dir einmal an wieviele Spiele diese Spieler spielen. Also Anzahl plus Tempo plus Wettbewerb zermürbt deinen Körper wenn du nicht über außerordentliche Fähigkeiten zur Regeneration und eine körperliche Grundathletik verfügst. Natürlich ist die Anforderung für jede Position unterschiedlich aber d.h. doch nicht, dass es nicht überall einer herausragenden Fitness bedarf. ( Weltklasseniveau ! )
    Und weil eben die Belastungen so hoch sind, steigt auch der z.B. der Medikamentenbedarf unserer Lieblingskicker, schau mal hier rein: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50426/Schmerzmittel-Abusus-von-Fu-ballprofis
    Bin mal gespannt auf deine Antwort.

    • Elke Lahartinger schreibt:

      Du interpretierst halt auch alles, wie du willst. Mein Argument war, dass außergewöhnliche körperliche Attribute und ungewöhnliche Athletik nicht notwendig sind, um Erfolg im Fussball zu haben. Du sagst, ich liege damit falsch, weil Schnelligkeit alles sei. ich sage, Pirlo ist nicht schnell Und du sagst dann, du hättest trotzdem recht, weil er „geistig“ schnell sei. Wenn man jedes Talent zum athletischen Attribut erklärt, dann ist die Diskussion natuerlich sinnlos. Und wie misst du Pirlos „geistige Schnelligkeit“. Eignet die ihn auch zum Weltklassebasketballspieler? Oder kann man auch mit 1,72 Weltklassebasketballspieler werden, wenn man „geistig schnell“ ist.

      Und Mertesacker (koerperlich das Gegenteil von Pirlo, aber auch nicht schnell) ist dir, bald 100 Länderspiele hin oder her, nicht Weltklasse genug.

      Dann Sagst du, außerordentliche Fähigkeiten zur Regeneration seien für Erfolg im Fussball notwendig. Wenn ich dir sage, die Karriere von Robben, oder Riqelme, oder van Basten, oder auch von Pato, oder Owen Hargreaves, um das etwas niedriger zu haengen, beweist das Gegenteil, dann sagst du wahrscheinlich, die mentale Stärke, aus vielen Verletzungen zurückzukehren, sei auch eine außergewöhnliche Regnerationsfaehigkeit.

      Ich glaube, ich habe recht, und nichts von dem, was du sagst, war ein tragbares Gegenargument. Und was Doping damit zu tun hat, weiß ich auch nicht, zumal das kaum fussballspezifisch ist, und die von mir angeführte Komplexität des Spiels Doping eher erschwert, im Vergleich zu anderen Sportarten.

      • Flo Hammer schreibt:

        Also wenn du glaubst dass im Fußball nicht gedopt wird, bist du eine Träumerin. Und nur weil man nicht einer Meinung ist, muss man nicht gleich sagen, dass eine Unterhaltung sinnlos ist. Also wenn du jetzt Ausnahmen anführst, um deine These von Fußball kann jeder auf Weltklasseniveau spielen, sei dir für Basketball der Name Allen Iverson empfohlen. 1,83 m ein Zwerg als Basketballer und trotzdem Weltklasse. Und warum muss ich Mertesacker gut finden, ich sag ja nicht dass er schlecht ist, sondern dass es viele weitaus Bessere gibt. Körperliche Robustheit ist einfach ein Faktor, der im modernen Fußball immer wichtiger wird. Das ist ein Faktum und dazu gehört die Athletik.

  10. Elke Lahartinger schreibt:

    Wo habe ich gesagt, dass im Fussball nicht gedopt wird?
    Und wo ist der Basketballer mit 1,65? Oder der zweite unter 1,90? Und weshalb wird Athletik immer wichtiger? Xavi, Iniesta, Pirlo, Sneijder? Oezil? Eriksen? Silva? Alles Muskelmänner der Extraklasse?

    • Flo Hammer schreibt:

      Mugsy Bogues war 1,65 m. NBA Spieler. Gibt noch ein paar andere kleinere Basketballer, aber hast schon recht, das grundlegend Größe ein Riesenvorteil im BB ist. Bzgl. Doping hab ich einen Fehler gemacht, du hast nie behauptet dass nicht gedopt wird. Sorry dafür. Aber kompliziert oder komplex ist Doping auch im Fußball nicht. Kraft, Ausdauer und Regeneration funkt mit Doping besser. Mich persönlich würde auch eine vernünftige Freigabe nicht stören. Alles eigenverantwortliche Erwachsene. Doch das is jetzt nicht Kern unserer Diskussion.

      Muskelmann zu sein, heißt nicht zwangsweise athletisch zu sein und athletisch zu sein kann man auch ohne Muskelberge. Hochspringer, Weitspringer sind Athleten vor dem Herrn und haben keine Muskelberge. Alle von dir genannten Spieler zeichnen sich durch Schnelligkeit und/oder Ausdauer aus, und außerdem gibt es im Fußball nicht nur zentrale Mittelfeldspieler. Anforderungen sind auf verschiedenen Positionen unterschiedlich oder stell mal Xavi in die Innenverteidigung (mein Lieblingsspieler). Ich glaube du hast nicht recht wenn du behauptest, dass die Fitnesskomponente nicht von immenser Bedeutung für den Fußball der gespielt wird ist.

      • Elke Lahartinger schreibt:

        Ich habe nie gesagt, Fitness ist nicht von Bedeutung. Ich glaube nur, extreme Athletik ist nicht in gleicher Weise nötig wie in anderen Sportarten, sondern ganz „normale“ körperliche Anlagen sind ausreichend und können, wenn Talent in anderen Bereichen da ist, durch Training so ausgebaut werden, dass ein Spielen auf Weltklasseniveau möglich ist. Der Vorteil ist eben, dass im Fußball verschiedene Positionen verschiedene Talente erfordern, und so eine weit größe Variabilität besteht als im Handball oder Basketball. Xavi wäre sicher kein guter Tormann oder Innenverteidiger, aber jemand wie Xavi kann trotz geringer Größe und unscheinbarer athletischen Talenten einer der zwei, drei besten Fußballer der Welt werden. Als Hochspringer, Basketballer, Handballer oder Kugelstoßer könnte er das kaum

  11. Flo Hammer schreibt:

    Test, Mein voriges Kommentar wurde gelöscht. ich warte mal ab ob das jetzt bleibt.

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