Diese Woche konsumiert: UEFA und der Rassismus

Fußballfans sind nicht besser oder schlechter als der Rest der Gesellschaft, ihre Verhaltensweisen reflektieren gesellschaftliche Entwicklungen. Im Umfeld von Fußballbewerben kommt es aber immer wieder zu unschönen Zwischenfällen.

In Österreich schreien Fans „Sieg“, auf eine dumpfe und bedrohliche Weise, die vermuten lässt, dass gleich ein „Heil“ folgen wird. Vor zwei Jahren hielten es Rapid-Fans im Spiel Rapid gegen Aston Villa für angebracht, gegnerische Spieler mit Bier zu überschütten (verniedlichend wurde das „Bierdusche“ genannt). Die Rapidfans beschütteten, beschimpften und bespuckten sogar einen jungen Ex-Rapidspieler, der verletzt auf der Bahre hinausgetragen wurde. Im Jahr 2012 wird großflächig in Österreich eine Werbekampagne für Sportwetten plakatiert, bei der eine Voodoo-Puppe im deutschen Trikot mit Nadeln durchbohrt wird.

Fans in Spanien, Italien und Kroatien fallen mit NS-Insignien und dem Hitlergruß auf http://www.guardian.co.uk/sport/blog/2012/jun/10/football-dark-side-euro-2012 . Nur wenige, selbstverständlich. Wenn in einem Fußballstadion mit 50.000 Zuschauern 500 Fans Nazichöre skandieren, sind das nur 1% aller Zuschauer. Zu betonen, dass 99% friedlich sind, bringt nichts. Auch 1% ist zu viel.

Es gibt auch immer wieder Gruppierungen von Fußballfans, die rassistisch und diskriminierend auf ihre Feindbilder losgehen. Genauso ist das in der Gesamtgesellschaft auch. Abseits von Fußball gelingt es H.C. Strache, Migranten durch rassistische Propaganda so zu Feindbildern aufzubauen, dass ein signifikantes Bevölkerungssegment sich soweit bedroht fühlt, dass es die FPÖ wählt. Daran wird sich nur etwas ändern, wenn sinnvolle gesellschaftspolitische Maßnahmen getroffen werden.

Fußballverbände könnten mit gezielten Aktionen einen Lenkungseffekt im Verhalten der Fans erzeugen. Wie die politische Einflussnahme mit Fußballklubs als Vehikel zeigt http://wp.me/p1pooZ-GM , erreicht man über den Fußball weite Teile der Bevölkerung, die durchaus bereit sind, sich die Einstellung von Teams, Vereinen und Spielern zum Vorbild zunehmen.

UEFA und FIFA haben die Macht, die Regeln (nicht nur im spielerischen) Bereich zu bestimmen. Sie haben bisher sehr deutlich gezeigt, dass sie durchaus bereit sind, bei ihnen wichtigen Belangen in Aktion zu treten:

2004 erschien Kamerun im Afrika-Cup mit einteiligen Trikots. FIFA verbot die Trikots, zog der Mannschaft 6 Punkte für die WM-Qualifikation ab (später zurückgenommen) und verhängte eine Geldstrafe von 200.000 SFR http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,300077,00.html .

Nach einem Verstoß gegen das Transferembargo schloss UEFA den Schweizer Verein FC Sion aus der Europa League aus. Als der Club gegen diese Strafe den Rechtsweg beschreiten wollte, drohte FIFA im vergangenen Jahr mit dem Ausschluss aller Schweizer Clubs aus europäischen Bewerben und der Absage von Länderspielen der Schweizer Nationalmannschaft http://www.bbc.co.uk/sport/0/football/16231758 .

Auch Lizenzverträge werden sehr ernst genommen. Als sich Nicklas Bendtner am Mittwoch bei seinem Torjubel gegen Portugal die Hose herunterzog und das Logo einer nicht UEFA-lizensierten Unterhosenfirma freigab, zögerte UEFA keinen Augenblick, eine Untersuchung dieses Vorfalls einzuleiten http://www.bbc.co.uk/sport/0/football/18443469 .

Verstöße gegen Regeln und Statuten werden also von UEFA und FIFA durchaus vehement und unzimperlich geahndet.

Gehen UEFA und FIFA auch so konsequent gegen Rassismus und Diskriminierung vor?

Ich erinnere mich noch gut daran, wie 1994 Anthony Yeboah von Eintracht Frankfurt bei einem Spiel gegen Austria Salzburg im Praterstadion bei jeder Ballberührung von Tausenden Salzburgfans mit Affengebrüll verhöhnt wurde ( http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9278492.html ). Damals entschuldigte sich Salzburg mit einem Blumenstrauß und einem Salzburgurlaub. Es wurden keine weiteren Maßnahmen getroffen, rassistische Ausbrüche zu unterbinden, weder vom Verein, noch von der UEFA und schon gar nicht von den Behörden. Damals galten solche Übergriffe zwar als unschön, aber längst nicht als verfolgenswert.

UEFA unterstützt heute sehr deutlich Fair Play und „No to Racism“. UEFA-Präsident Platini wird nicht müde zu betonen, dass im Fußball eine Null-Toleranz-Politik bei Rassismus, Sexismus, Homophobie und überhaupt jeder Form von Diskriminierung zu gelten hat.

Bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine wurden holländische Spieler mit dunkler Hautfarbe von polnischen Fans mit Affengebrüll geschmäht.

Wie hat die UEFA reagiert? Zunächst wurde behauptet, eine rassistische Motivation sei nicht feststellbar. Erst als Mark van Bommel (nicht der holländische Verband und nicht der Trainer) Protest einlegte, konnte Platini nicht mehr wegschauen und räumte vereinzelte Übergriffe ein – auch gegen Mario Balotelli und Theodor Gebre Salassie -, die zu untersuchen wären.

Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen, die bisherige Vorgehensweise zeugt aber eher von einer Politik des Unter-den-Teppich-Kehrens als von ernsthaftem Aufklärungswillen und der Absicht, Sanktionen zu verhängen.

In der Vergangenheit wurden bereits Vereine von der UEFA für rassistische Ausbrüche ihrer Fans mit Geldstrafen belegt. Zum Beispiel der FC Porto mit 16.700 Pfund, was eine geringe Strafe erscheint verglichen mit den 24.740 Pfund, die UEFA Manchester City für eine Minute Zuspätkommen auferlegt hat ( http://www.guardian.co.uk/football/2012/apr/13/manchester-city-mancini-uefa-fine).

Mit den tatsächlich getroffenen Maßnahmen gegen Rassismus und Diskriminierung zeigen UEFA und Platini also, wie sehr der von ihnen vertretene Anti-Rassismus und Fair Play-Kurs in der Praxis nur ein Lippenbekenntnis ist. Platini sagt selbst, die UEFA sei nicht verantwortlich für die Gesellschaft http://www.bbc.co.uk/sport/0/football/18338838 . Natürlich stimmt das.

UEFA könnte jedoch wesentlich mehr Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen nehmen, wenn die Organisation ihre Anti-Rassismus Kampagne wirklich ernst nehmen würde. Als Hausherr der EM bestimmt UEFA selbst, wie im Fall von rassistischen und diskriminierenden Übergriffen vorgegangen werden soll. Nicht nur hohe Geldstrafen könnten verhängt, sondern auch Publikumssperren oder Spielabbrüche beschlossen werden. Das würde aber Kosten verursachen, Fernsehanstalten verärgern und Konflikte mit Sponsoren und Landesverbänden entfachen.

Trotzdem ein Zeichen zu setzten, das über hohles Gerede hinausgeht, wäre ein mutiger Schritt. Aber Platini ist kein mutiger Mann und hat offensichtlich auch kein Interesse, innerhalb der Fußballwelt zu polarisieren, weil er hofft, Sepp Blatters Nachfolger als FIFA-Präsident zu werden.

Über Karin Koller

Biochemist, Writer, Painter, Mum of Three
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26 Antworten zu Diese Woche konsumiert: UEFA und der Rassismus

  1. CG schreibt:

    UEFA und FIFA verhalten sich hier auch genau gleich, wie es die Gesellschaft im Ganzen tut. Wenn es ganz unvermeidbar wird, erfolgen einige Lippenbekenntnisse, aber grundsätzlich versucht man, alles, was die gute Laune stören könnte, unter den Teppich zu kehren. Man will sich ja ein Fest nicht anpatzen lassen.

  2. Es ist natürlich auch so, dass Gremien, die von Leuten wie dem kroatischen Fußballverbandspräsidenten Markovic (http://www.guardian.co.uk/football/2012/jun/16/euro-2012-said-and-done) und ähnlichen Figuren besetzt sind, kein ernsthaftes Problembewusstsein haben und immer nur reagieren, wenn der Druck von außen so groß ist, dass sie diesem nicht widerstehen können.

    Insofern ist das Vorgehen, das du zu Recht kritisierst, auch institutionell bedingt.

  3. thorstenzech schreibt:

    Es ist natürlich auch so, dass weder Fußballfunktionäre noch Fußballspieler tendenziell zum progressiv denkenden Teil der Bevölkerung gehören, was sich naturgemäß – wenn sie nicht gerade selber von Diskriminierung betroffen sind – auch in ihrer Geisteshaltung niederschlägt.

    Da also der Druck von unten, also den Spielern selber, aus diesen Gründen in den meisten Ländern nicht sehr groß ist, und die regelbestimmende Gerontokratie geistig vielfach noch im 19. Jhdt. verhaftet ist, wird nichts Ernsthaftes passieren, wenn nicht Sponsoren und einige wichtige progressiv denkendere Verbände (FA, DFB etc.) den Druck so erhöhen, dass die Entscheidungsträger gezwungen werden, zu handeln.

    Und zu Platini: der ist als Hoffnungsträger gestartet und als Bettvorleger der vested interests gelandet.

  4. alicedelrosario schreibt:

    In einigen der wichtigsten Fußballländer, etwa Italien, von wo ich selbst herkomme, und Spanien, wird der Fußball von einer reaktionären Millionärselite regiert, der eine rassistische Grundeinstellung nicht fremd ist. Und die überwiegende Mehrzahl der Spieler ist, euphemistisch ausgedrückt, so „bildungsfern“ (siehe Aussagen Cassano letzte Woche) bzw. rechtskonservativ bis zu hin zu faschistoidem Gedankengut (Buffon, De Rossi, Abbiati früher DI Canio uva), dass von ihrer Seite keine positive Einflußnahme zu erwarten ist. Änderungen könnten daher wirklich nur über Großsponsoren, Fernsehanstalten, Großverbände erzwungen werden

    • Karin Koller schreibt:

      Ich bin nicht sicher, ob Großsponsoren ein Interesse an Veränderung haben. „Bildungsferne“ Spieler wie Cassano richten viel Schaden an, andererseits – und es fällt mir schwer, ihn zu loben – hat Van Bommel diesmal das Richtige getan. Wenn mehr Spieler das machen würden, könnten sie vielleicht langfristig schon etwas bewirken.

  5. Hofnarr schreibt:

    Karin, herzliche Gratulation zu dieser umfangreichen, aber sehr detaillerten, mit immer neuen Wahrheiten unterlegten Kritik am derzeitigen Fussball-Geschehen. All dies hier muss auch einmal gesagt werden und dies nicht bloss am Rande!!!

    Man hat schon im letzten Jahrhundert Terror-Anschläge an olympischen Spielen (München 1972) verübt und dies waren auch bloss einzelne, ist heute aber in diesem angefangenen Jahrhundert bei sportlichen Gross-Anlässen nicht wirklich weniger gewalttätig oder weniger rassistisch geworden. Dies ist schon sehr bedenklich…

    Wo immer wieder Politisches und Rassistisches in solchen Anlässen einfliesst, kann nicht eigentlich von spielerischer Fairness und sportlicher Gerechtigkeit unter gleichwertigen Spielern, neutralen Spiele-Organisatoren und weltoffenen Fans gesprochen werden. Schade!!!

  6. nicolelee53 schreibt:

    Ich bin seit gut zwei Wochen in Polen und kann aus meiner Wahrnehmung sagen: in Polen im Alltag erscheint der Rassismus nicht wesentlich ausgeprägter als in Österreich, Slowenien, Ostdeutschland, etc. Das fussballspezifische Problem ist aber, dass gerade in Mittel-/osteuropa, aber nicht darauf beschränkt (England!), die Hardcorefans der Nationalmannschaften ultranationalistisch unterwandert sind, und daher der Prozentsatz der rassistischen Spinner gerade im Hardcoresupportbereich überproportional hoch ist. Und die UEFA – ebenso wie die beteiligten Verbände – braucht gerade die Hardcorefans als „Kolorit“ für ihre Veranstaltungen, weil Fangesänge, Banner, Verkleidungen ja ach so „stimmungsvoll“ sind und den Eventcharakter, der die Megakohle bringt, ermöglicht. Aus diesem Grund wird nichts (oder so wenig wie möglich) getan, das diesen Hardcoresupport ärgern könnte. (Ähnlich ja gerade in Italien die Politik gegen die Ultras, die ja oft absolute Narrenfreiheit geniessen)

  7. Athenaeum schreibt:

    Die Kritik ist wohl richtig, aber andererseits stellt sich auch die Frage, ob mehr Strenge der UEFA etwas bewirken würde, außer mehr Geldstrafen in ihre Kassen zu spülen

    • Dieses Argument kann natürlich immer zur Rechtfertigung von Untätigkeit herangezogen werden

    • Karin Koller schreibt:

      Wie gesagt könnte UEFA auch einen Lenkungseffekt erzielen, indem sie Spiele abbricht und strafverifiziert oder Publikumsverbote ausspricht. Das würde Geld kosten und Verbände und Clubs hätten mehr Interesse, radikale Fangruppierungen auszuschließen.

      • Hofnarr schreibt:

        Dies aber kann sich nun wirklich niemand leisten, Karin! Meinst Du nicht auch, dass ein Abbruch zB. gerade beim gestrigen Spiel Deutschland – Dänemark mitten im Spiel ein grosses Entsetzen inklusive grossangelegten Rechtsverfahren europaweit ausgelöst hätte mit der gewonnenen Einsicht, dass es keinen Sinn macht, derart arbeits- und finanzintensiv wie die deutsche Mannschaft von Yogi Löw trainiert wurde, noch einmal an UEFA-organisierten Anlässen international teilzunehmen, wenn man dann einiger Weniger, welche sich daneben benehmen, wegen einfach mittendrin mittels Abbruch des Spiels belegt wird!!! Dies gilt natürlich auch für jede andere Mannschaft der EM…

        …und, wäre dem so, dass dies möglich wäre, gäbe es mit Sicherheit auch einige Anhänger der Gegenpartei, die sich als Fan der anderen Partei verkleiden und so immer wieder versuchen, den Abbruch im richtigen Moment auf diese Weise durch Provokation zu erzwingen!!!

        Letztlich aber ist es so oder so nicht eben lustig für gut durchtrainierte Fussball-Spieler, wenn sie in Stadien spielen müssen, wo gar keine Zuschauer mehr erlaubt werden, wie dies vereinzelt nun in Italien geschieht, der vielen aggressiven Störenfriede und Hooligans wegen, die den normalen Ablauf von Fussball-Spielen und der Vor- und Nachfeste der verschiedenen Fans durch solche brutalen Aktivitäten fortlaufend unterwandern.

        Jedenfalls aber hat kein Fussball-Club, kein Fussball-Organisator und kein normaler Fan oder einfache Zuschauer vor Ort irgendeine Möglichkeit, auf solche Aggressoren wirklich Einfluss zu nehmen. Niemand liest sich solche Aggressoren wirklich aus und dennoch sind sie da!!!

  8. Hofnarr: wie oft warst du bei einem Fußballspiel in einem größeren Stadion?

    Eine Null-Toleranz-Politik mit Spielabbruch und Strafverifikationen wurde von der UEFA in anderen Zusammenhängen („Hooliganismus“) durchaus erfolgreich praktiziert (etwa beim Qualifikationsspiel Italien-Serbien in Genua) und ist Standard Operating Procedure bei Gewaltausbrüchen auf den Zuschauerrängen jeder Art, und sei es nur dem Flaschenwurf eines Einzelnen, der jemanden verletzt. Wenn man rassistische Ausbrüche als Hooliganismus werten würde, was aus meiner Sicht gerechtfertigt ist, dann müsste man nach den UEFA-Regeln genau so vorgehen wie dies Karin vorschlägt.

    • Hofnarr schreibt:

      Okay, ich war noch nicht persönlich in Stadien!!! Aber ich habe 2012 nun bis heute kein einziges EM-Fussball-Spiel am Fernsehen verpasst, weil ich derzeit einer Thrombose wegen 100% arbeitsunfähig bin.

      Ich sah während der EM keine solchen rassistischen Aktivitäten oder aber Hooligan-Aktivitäten während des Spiels am Fernsehen, nur zwischen Russland und Polen nach dem Spiel in den Strassen!!! Ich sah vereinzelt während des Spiels verschiedene Rauch-Bomben, keinerlei fliegenden Bierflaschen und ähnliches, wie man dies von anderen Spielen durchaus weiss…

      …und dann sah ich auch das sagenhafte Gewitter, das zu 1 Std. Unterbruch führte, weil man fürchtete seitens der Schiedsrichter, einer der Spieler könnte allenfalls vom Blitz getroffen werden!!! Dieser Unterbruch aber hätte wohl zu grossen Troubles und Komplikationen geführt, hätte man mit dem Spiel nicht etwas später weitermachen können. Wäre gewiss schade gewesen, wenn damit die ganze EM zufolge eines fehlenden Resultates über den Haufen geworfen worden wäre… Wenn dies nun aber Hooligans sind, die einen solchen Unterbruch verursachen, ist das noch einmal was anderes!!! Eigentlich müssten die Sicherheitskräfte (Polizeien) vor Ort (in Stadien und ausserhalb) solche Aktivitäten von Hooligans und Rassisten erfolgreich unterbinden, nicht Fussball-Spieler, Organisatoren oder Private, was aber an der EM meines Erachtens doch im grossen Ganzen klappt!!! Der Aufruf „respect“ ist ja gegeben, nützt aber nur, wenn man ohnehin gewohnt ist, respektvoll miteinander umzugehen.

  9. Die UEFA kann durchaus hart durchgreifen: € 100.000 Strafe plus Spielsperre für Bendtner wegen der Unterhose
    http://www.guardian.co.uk/football/2012/jun/18/euro-2012-nicklas-bendtner-underwear

    • Also eine gesponsorte Unterhose kostet gleich viel wie 5 rassistische Beschimpfungen/Sprechchöre. Schön zu sehen, dass die Proportionen stimmen

      • Karin Koller schreibt:

        Sagenhaft. Die Formulierung von UEFA ist auch kryptisch: „This suspension applies to the next 2014 Fifa World Cup match, including the qualifying competition, for which Bendtner is eligible. The player has also been fined €100,000.“

      • Hofnarr schreibt:

        Okay, noch ein vereitelter Unterhosen-Bomber also… gab es auch schon in der Terroristen-Szene der letzten Jahre!!! Dass die Typen sich derart viel auf ihre männlichen Unterhosen einbilden, es ist nicht zu sagen!!! Vielleicht wären da tatsächlich mal Zuschauer mit ausschliesslich weiblichen Unterhosen sinnvoll!!! So zur allgemeinen Belustigung… aber bitte kein Spielunterbruch für alle Rechtsschaffenen!!!

  10. Die Formulierung heisst nur: gilt für das erste WM-Qualispiel, für das Bendtner nicht schon gesperrt ist (etwa wg. gelber Karten)

  11. Elke Lahartinger schreibt:

    Zum wendigen Karrieristen Platini und seiner Rolle im Weltfussball (Qatar-Connection) gibt es übrigens eine sehr lesenswerte Analyse von Philippe Auclair im neuen „Blizzard“.

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