Diese Woche konsumiert: Journalistisches Schubladendenken

Schubladendenken ist eine praktische Sache und eine biologische Notwendigkeit. Wenn wir nicht kategorisieren, können wir Menschen und Ereignisse nicht einordnen, keine Zusammenhänge erkennen und die Aufgaben, die wir zu lösen haben wachsen uns über den Kopf. Die generelle Orientierung würde uns fehlen.

Einteilungen von Menschen und Ereignisse in Kategorien von „Gut“ und „Schlecht“ oder „Relevant“ und „Irrelevant“ erleichtern nicht nur das Leben, sondern schaffen auch ein Bild, das jeder sich von der Welt macht und dem automatisch alle neuen Eindrücke untergeordnet werden.

Je einfacher jedoch die Schubladisierung ist, desto größer sind im Normalfall die Vorurteile und desto fehlerhafter wird die Einschätzung unbekannter Situationen oder Menschen.

Journalisten bezeichnen sich gerne selbst als „Opinion-Leader“, halten sich für die Krone der Schöpfung und meinen, sie wären in der Lage komplexe Zusammenhänge und Persönlichkeiten nicht nur für sich selbst zu erfassen, sondern auch noch der breiten Öffentlichkeit nahebringen zu können.

Dafür gibt es mehrere (vermeintlich) zielführende Herangehensweisen:

  1. Die Journalistin erkennt die Komplexität der Zusammenhänge, meint aber, die Öffentlichkeit wäre geistig dazu nicht in der Lage. Deshalb erklärt sie in ganz einfachen Sätzen das Offensichtliche: Ein Artikel, der vor einigen Wochen in der Zeit erschienen ist, demonstriert das eindrücklich ( http://www.zeit.de/2012/40/Unterschicht-Armut-Hartz-IV ). Dieser Artikel geht davon aus, dass „die Mittelschicht“ über „die Unterschicht“ denkt, „sie trinken zu viel, arbeiten zu wenig und lassen sich dabei von RTL2 filmen“. Dann wird lang und breit geschildert, dass manche Leute nicht aus eigener Schuld arm sind. Dass sie auch das Beste für ihre Kinder wollen (hier spielt die Schubladisierungs-Jukebox in meinem Kopf den Sting-Song „I hope the Russians love their Children too“ ein, was mich zusätzlich irritiert). Dass manche Menschen aus der „Unterschicht“, nicht viele, sogar schlau genug sind für ein Studium. Dass man tatsächlich von den Schwächeren etwas lernen kann (wörtlich: man „kann bei den Schwächeren durchaus Kapital entdecken“). Und zu guter Letzt dass man trotzdem reich und berühmt werden kann – am Beispiel Sidos (und der Leser erfährt, dass Sido kein Punk geworden ist, weil „Punks rebellieren gegen ihre Eltern, die Anwälte, Ärzte oder Lehrer sind.“) Nach dem Konsum dieses Artikels war ich fassungslos, emotional ausgelaugt und voller offener Fragen: Wo positionierte sich die Zeit selbst und ihre Leser in Bezug zu diesem Artikel? In der Oberschicht? Wollte sie die Klassengesellschaft wieder aufleben lassen? Warum war die Zeit der Meinung, sie müsste ihren Lesern erklären, dass sozial benachteiligte Menschen auch Gefühle, ein Herz und ein Hirn haben und nicht so eindimensional sind wie Schleimpilze? Warum glaubt die Zeit, das Schubladendenken ihrer Leser sei derart vereinfacht, dass sie 1:1 alles, das sie in RTL2 sehen, als einzige Realität annehmen? Oder will sie nur bevormundend eingreifen bei Menschen, mit denen sie selbst nichts zu tun hat? Aber die würde den Artikel dann auch nicht lesen. In jedem Fall war das eine nicht nur erschreckend vereinfachte, sondern auch eine sehr sonderbare Vorgehensweise.
  2. Der Journalist erkennt nur seine eigene Komplexität und hält alle anderen für eindimensional. Deshalb stellt er jedem Interviewpartner die gleichen Fragen, unabhängig davon, weshalb er ihn interviewt. Dabei versucht er ihn soweit bloßzustellen, dass er tatsächlich für alle eindimensional wirkt. Ein Beispiel dafür ist das Interview in der Kleinen Zeitung, bei dem Felix Baumgartner sagte:„wir würden eine gemäßigte Diktatur brauchen.“ Dem Journalisten war offenbar alles egal, was Baumgartner gemacht hat, oder was er sagen wollte. Er hatte sein Soundbite (natürlich hätte Baumgartner das nicht sagen müssen), der Aufreger für die nächsten Tage war programmiert, die Sau, die man durch das Dorf treiben wollte, parat. Baumgartner war der Trottel der Nation (wir wissen übrigens nicht, ob Niki Lauda oder Dietrich Mateschitz nicht ganz genauso denken und nur nicht so blöd sind, das auch zu sagen) und alles, was er gemacht hat, war plötzlich uninteressant, weil er nach dem Sager gebrandmarkt war als einer, dem man nicht zuzuhören braucht.
  3. Der Journalist erkennt die Komplexität des Interviewpartners, beschäftigt sich mit dem, was dieser gemacht hat, interessiert sich dafür und stellt dementsprechende Fragen. Das führt zu einem spannenden und informativen Interview, zum Beispiel mit eben jenem Baumgartner, der bei uns mit einer einzigen Frage vom Helden zum Deppen gemacht wurde: http://www.guardian.co.uk/sport/2012/nov/03/felix-baumgartner-space-jump-interview . Diese intensive Vorbereitung auf den Interviewten und die fundierte Kenntnis der Materie tragen übrigens meiner Meinung nach zum großen Erfolg der Daily Show bei.
  4. Die Redaktion erkennt den Erfolg der Daily Show, schließt messerscharf – weil die Verantwortlichen komplexe Zusammenhänge erkennen können – dass die Zuschauer anstatt langweiliger Nachrichten lieber billige Unterhaltung haben. Sie studieren aber anstatt der Daily Show Oliver Welkes Heute Show, die mittlerweile auf Villacher Faschings-Niveau herabgesunken ist. Sie machen sich ihre gewiss fundierten Gedanken über ihre Zuschauer und übernehmen dann die billigen tendenziösen und diskriminierenden Unterschwelligkeiten und untermalen ihre Analysen mit kleinen Gongtönen oder Fotomontagen.

Nur eine dieser vier Vorgehensweisen empfinde ich als interessant. Bei den anderen dreien weiß ich nicht, ob die jeweiligen Journalisten selbst zu stark in ihrem Schubladendenken verhaftet sind, oder ob sie meinen, die Zuschauer wären es. In jedem Fall denke ich aber, sie sind ein Rückschritt für unsere Gesellschaft, die durchaus in der Lage ist, zu erkennen, dass nicht alles eindimensional sein muss.

Und damit sage ich nicht, dass früher etwas besser war, aber es wäre wünschenswert, wenn zukünftig etwas besser werden würde.

Über Karin Koller

Biochemist, Writer, Painter, Mum of Three
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21 Antworten zu Diese Woche konsumiert: Journalistisches Schubladendenken

  1. Hofnarr schreibt:

    Auch Du, Karin, wirfst die Journalisten in diesem Artikel als ganze Berufsgruppe in eine einzige Schublade (mit etwa 4 Abteilungen, wie in der Essbesteck-Schublade, oder?! Kann es sein, dass wir Essbesteck in der heutigen Zeit dennoch täglich dringlich brauchen, grad so wie es eben ist, weil wir sonst nach wie vor mit Fingern essen müssten?!)…

    Schade und durchaus auch etwas fragwürdig!

    • Athenaeum schreibt:

      Hofnarr: ohne Schubladen liegt alles ungeordnet herum. Und gerade, wenn ich deine Kommentare über die Zeitläufte ansehe, hatte ich durchaus den Eindruck, dass du Schubladen nicht ablehnst und Ordnung schätztst (Wir waren uns ja durchaus einig darin, wie Körperverstümmeler, die sich tätowieren und piercen, einzuordnen sind).

      • Pia schreibt:

        ironie zu erkennen ist nicht eure stärke, hofnarr, athenaeum?

      • Karin Koller schreibt:

        Wenn Sie „Körperverstümmler“ verachten, würde ich vorschlagen, einfach nicht auf deren Blogs herumzulungern. Das würde zumindest die Höflichkeit gebieten.

      • Karin Koller schreibt:

        Ich finde es schade, wenn man hier mit derartig unsachlichen Untergriffen arbeiten muss. Meine Einschätzung über journalistische Methoden erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und auch nicht auf die alleinige Wahrheit. Sie hat nichts damit zu tun, dass ich gepierct bin. Ich würde mich freuen, sachlich über den Text und etwaige Einwände zu diskutieren.

      • Hofnarr schreibt:

        Nein, Athenaeum, wir waren uns nicht einig darüber, wie Körperverstümmeler einzuordnen sind!!! Ich habe nie Körperverstümmeler in Schubladen eingeordnet!!! Eine solche Schublade gibt es bei mir nicht…

        …und im Weiteren machst Du dir kein Bild von meiner Ordnung, bzw. Unordnung in meinem Leben!!! Dazu brauche ich aber nicht zwingend Schubladen, um zu schubladisieren!!!

  2. Hofnarr schreibt:

    Welch ein Kommentieren hier wieder! Da geht man in aller Gemütlichkeit in die Lymph-Drainage und wenn man zurück kommt, hacken die schon wieder, mein lieber Mann!!!

    Aber, meine lieben Leute von heute, hier ein konstruktiver Vorschlag, der im Zusammenhang mit journalistischer Tätigkeit beherzigt werden könnte, sofern man denn will, um die Medienschaffenden und ihre entsprechenden Verlage/Häuser denn nicht pauschal zu schubladisieren: Man klicke sich in die Dienstleistung „Google alert“ ein und gebe dort verschiedenste Begriffe als Suchbegriffe ein, die in diversen Medien-Artikeln, Blogs etc. weltweit täglich vorkommen und sehe sich dann an, was einem da weltweit über diese Dienstleistung an Medien-Artikeln geliefert wird, dies so lange, bis man keine Lust mehr hat, darüber etwas von Medienschaffenden und Blogbetreibern und anderen Berichterstattern zu lesen.

    Ich lese praktisch nur noch so unsere gängigen Zeitungen und habe seit Beginn der Nutzung der Google Alert-Suche keine einzige Zeitung mehr abonniert, bekomme aber so doch alle journalistischen Highlights des weltweiten deutschsprachigen Journalismus (ob nun oberflächlich oder tiefgehend), die mich interessieren, geliefert. Damit lernte ich aber gleichzeitig ganz massiv zu unterscheiden, welcher Journalist was leistet und welches Verlagshaus besser, sprich detaillierter ist als das andere.

    Ich habe da zB. „radioaktiver Fisch“ eingegeben und erhalte so ohne weiteres Zutun von mir alle Artikel über Fukushima, aber auch über andere Nuklearkatastrophen und -Schäden weltweit. Oder „BKA“ für Bundeskriminalamt Deutschlands, und erhalte so nicht nur jene Berichte übers BKA Deutschland, sondern auch übers BKA Oesterreich und eine kulturelle Vereinigung Berlins, weil gleich abgekürzt. Dann habe ich aber auch Namen euingegeben, zB. jene von vermissten Kindern welztweit oder sogar von (nun eben längst schon meist freischaffenden) Journalisten, die mir in der Vergangenheit die besten und kritischsten Artikel zu gewissen Themen lieferten, zB. den Journalisten „Florian Flade“, einen deutschen, aber auch weltweiten Spezialisten zum Thema islamistischer, bzw. salafistischem Terror, aber auch zu anderen durchaus herausragenden Artikeln.

    Mit einer solchen Themen- oder Personen-Auswahl im Google Alert im dichten Medienwald lernt man das verallgemeinern und Schubladisieren von Journalisten bleiben zu lassen und detailliert mitzudenken. Unterscheidungen sind vor allem dort zu machen, wo freie, gut recherchierende Journalisten am Werk sind und dort, wo grosse, zahlungskräftige Verlagshäuser deren teilweise durchaus lange Artikel immer wieder gewillt sind, zu veröffentlichen.

    Im weiteren fällt mir auf, dass sehr viele Verlagshäuser heute grossen Wert darauf legen, ihre Quellen für ihre veröffentlichten Artikel korrekt offen zu legen und der Ethik doch grosse Bedeutung zuzumessen, was verbesserte Berichterstattung zulässt, aber natürlich nicht alle…

    Deshalb: je kürzer der Text, je oberflächlicher die Aussage!

    • Karin Koller schreibt:

      Ja, meine Texte sind kurz, und sollen etwas überzeichnet und etwas ironisch meine Gedanken reflektieren. Ich ärgere mich schon seit langem darüber, dass die Konsumenten vieler journalistischer Werke für dumm verkauft werden, dass viele Artikel suggerieren, dass es nur eine Dimension von Menschen und Handlungen gibt, dass sich viele Journalisten gar nicht für die Inhalte ihrer Werke interessieren, und dass manche Journalisten zu glauben scheinen, die Leute wollen überhaupt nur noch billige Polemik (besonders schockierend für mich ist diesbezüglich das ZDF).
      Ich bin der Meinung, dass man journalistische Werke sehr wohl zumindest für sich selbst einteilen sollte in lesbar, vertrauenswürdig und reflektiert, oder eben nicht. Gerade weil man nicht jeden Scheiß lesen muss, dafür aber die Artikel finden möchte, von denen man das Gefühl hat, sie verkörpern guten Journalismus. Und den gibt es durchaus. Aber eben weniger leicht zu finden.
      Ich werfe hier auch nicht alle Journalisten in einen Topf, sondern zeige gerade bei Baumgartner zwei sehr verschiedene Interviews: Eines, das sehr interessant ist, weil es sich mit dem Interviewten beschäftigt und sich für ihn interessiert. Und das andere, das bloßstellen wollte sich dann über die Sensation freut.
      An langen Analysen bin ich auch sehr interessiert und kann diese Seite empfehlen: http://longreads.com/

      • Hofnarr schreibt:

        Okay, Karin, es gibt nun eben sehr viele, sehr oberflächliche Menschen, ob nun Konsumenten von Medien, Medienschaffende oder ganze Häuser von Medien-Verlagen. Vielleicht haben viele der unendlichen Werbe- und Medienflut wegen auch einfach genug von immer mehr und immer erneuten, ungeschönten und brutalen Wahrheiten auf dieser Welt, weswegen sie eben gerade tatsächlich jene oberflächlichen Medien, und ausschliesslich diese, immer erneut konsumieren…

        Inwiefern Leser und Konsumenten von jeglichen Medien deshalb tatsächlich nichts Gescheiteres/Tiefergehendes lesen oder sehen/hören wollen, wie manche Direktionen von Redaktionen solcher fragwürdiger, dauerend bloss oberflächlich berichtenden Medien und Medien-Verlags-Häuser behaupten, ist daher müssig zu diskutieren. Würden die nämlich Besseres liefern und hätte es tatsächlich nichts Schlechteres daneben, würden jene müden, unreflektierten Konsumenten, sofern sie denn als solches existieren, wohl dennoch weiter vorm Fernseher, Radio oder im Internet konsumieren und beim Haareschneiden oder beim Arzt nach bilderreichen, farbigen Boulevard-Zeitschriften über Königshäuser und andere reiche Stars greifen…

        Aber jeder Journalist ist zu anderer Zeit auch ein Konsument von Medien, jeder Direktor eines Verlagshauses auch einer, der wissen möchte, was der Konkurrenz so einfällt, um effiziwenter zu geschäften und erfolgreicher oder eben weniger erfolgreich als er selber zu sein!

        Ist der Journalist oder MOderator einer TV-Sendung (noch) ein Angestellter, ist er von seinem Herrn und der Geschäftspolitik seines Hauses abhängig, sonst aber jedenfalls von jenen, die für sein Verfasstes zahlen sollen, selbst wenn er unterschiedliche Häuser mit seinen Berichten beliefert. Medien-Häuser indes sind ebenso von ihren Zahlern, nämlich im grossen Stil der Werbung, der Politik und der Konsumenten abhängig. Dies kann keinesfalls unbeeinflussend auf die jeweilige Geschäftspolitik der Häuser und die entsprechende Berichterstattung wirken!!!

        Damit haben wir den Salat, ganz ohne Zweifel!!! Mach’s besser oder schweige, wäre wohl damit eine mögliche Devise oder aber: Nimm’s mit stoischer Ruhe und lerne sinnvoller zu konsumieren, wenn dann schon!!! Ich persönlich bin für Letzteres!!!

        Ja, Ihr lieben Leute von heute, wir brauchen eben Essbesteck, sogar solches für Sonntags-Essen und gewöhnlichen Alltag, sonst gelingt’s uns nicht, unser feines Selbstgekochtes, zB. Dein feines Essen von gestern, auch gebührend mit Respekt und in aller Hochachtung zu essen!!! Im Detail liegt die Qualität…

      • Karin Koller schreibt:

        Du sagst mir, ich soll die Klappe halten und es besser machen – und das auf meinem Blog mit beinahe nicht enden wollenden Worthülsen? Das ist ein interessanter Ansatz mit sehr viel Chutzpe.

      • Hofnarr schreibt:

        Dies habe ich (Dir auf Deiner Homepage) nicht explizit gesagt, Karin!!! Warum fühlst Du Dich heute eigentlich derart angegriffen von mir, Karin?! Ich habe Dich und Deinen Blog hier erst gerade auch gelobt und meine dies durchaus aufrichtig und ehrlich, schau mal… Alles was recht ist!!!

      • Hofnarr schreibt:

        Die Einrichtung von Google unter dem Spezial-Namen „Google Alert“ ist insofern effizienter als „Longreads“, weil „Google alert“ täglich zu jeder Sekunde zum eingegebenen Begriff oder auch Namen im weltweiten Netz jeden Medien-Artikel, der frisch herauskommt und diese Eingabe beinhaltet, liefert, ohne dass man noch einmal einen Finger rühren muss, um Kenntnis darüber zu erlangen oder selber durch erneute Eingabe suchen zu müssen.

        Karin, auf diese Weise kam ich übrigens auch zu Deiner Blog-Seite, weil Du offenbar irgendwann eines meiner eingegebenen Begriffe zu irgendeinem meiner Interessengebiete auf Deinem Blog benutzt hast. Dass ich da immer noch bei Dir und Deinem Blog stehen blieb und weiter alles erdenkliche lese und auch kommentiere, hat nur damit zu tun, dass ich Deinen Blog, Deine Themen und auch Deine Leser/Kommentatoren durchaus sehr gut finde und auch schätze. Die von Google durch den Google-Alert gelieferten Artikel lese ich täglich, zu allen Themen, die von mir aktiviert wurden und nicht von mir aus meiner Liste nach einiger Zeit wieder rausgeworfen werden, weil uninteressant. Aber ich kann mittlerweile unterscheiden, dass beispielsweise ein Bild-Artikel oder ein Heise-Blog-Artikel schneller in den Kübel wandert, als irgendwas anderes, ja, dass ich sogar mich auch beim einen oder anderen Artikel zuweilen festlese und in einem solchermassen sinnvolleren Haus immer Neues öffne und auch anderes finde, was mich interessiert und daraufhin wiederum in die Liste des Google Alert gehört. Das alles natürlich, wenn ich Zeit dafür finde, wie man das mit der täglichen Morgenzeitung beim Frühstück auch tun würde…

  3. AS schreibt:

    Habe vorher beim Stöbern gerade diesen Kommentar von Hofnarr gefunden:

    „Du hast recht, nicht alles steht in Wikipedia, vorallem nicht das Aktuellste, kann noch gar nicht! Wenn jemand was Genaueres wissen will, dann fragt an dieser Adresse nach, ob Osama Bin Laden in der Zeit Herbst 2009 bis Ende April 2011 in Den Haag, Niederlande im internationalen Gefängnis in Untersuchungshaft einsass und vor eben diesem untenstehenden Strafgerichtshof sich zu verantworten hatte und ob er per diesem Enddatum an die USA ausgeliefert wurde, weil er dies per eigener Unterschrift so wünschte, damit die Todesstrafe an ihm vollzogen werden könne!!! Wenn Ihr mir die Antwort übermitteln könnt, falls es eine gibt, dann kann ich Euch auch sagen, von wo ich das alles weiss! Ich warte vorerst auf die Antwort von der Regierung Pakistans, die eigentlich der ungerechtfertigten Terroranschläge der Taliban wegen ein prioritäres Interesse haben müsste, die Angelegenheit rund um OBL richtig zu stellen! Aber vielleicht lassen die sich erneut von der USA kaufen! Man wollte keine Terror-Anschläge auf europäischem Boden, logisch, darum schwiegen sie alle, die davon wussten! Seit so langer Zeit! Aber diverse Regierungen und Geheimdienste wussten längst schon davon und unterschlugen ganz bewusst das Kopfgeld für OBL!“

    Ich glaube, im Hinblick darauf werden die Versuche, mit ihm eine sinnvolle Diskussion zu führen, von vornherein zum Scheitern verurteilt sein. Da wird man eher von Kamelen Jodeln hören, als von diesem Hofnarr rationale Argumente.

    • Hofnarr schreibt:

      Okay, AS, von wo weisst Du denn, dass da in dem von Dir gefundenen Text von mir nur Unwahres geschrieben steht?! Wahrheit kann nicht darin gemessen werden, dass im Netz sonst nirgendwo was geschrieben steht darüber, gerade dies eben nicht!!! Wir reden hier von politischen Geheimdienstwissen, es ist halt so!!!

      Wäre nämlich gut, ich hätte endlich vom internationalen Strafgericht in Den Haag oder von Angela Merkel, Joachim Gauck und/oder Joerg Ziercke selbst eine rechtmässig unterzeichnete Antwort auf Obengeschriebenes, aber die schweigen, weil ich mangels Finanzen noch nicht mit einem Rechtsanwalt daherkomme!!! Beim fortdauernden Fehlen der Antwort werde ich jedoch wohl mittels einem zapfenteuren Anwalt doch noch gegen die hiererwähnten, bzw. die Regierung Deutschlands klagen müssen!!! Pakistans Regierung aber hätte diese Wahrheit über OBL Unterstützungsgelder der USA für das Pakistanische Militär in 9-10-stelliger Höhe gekostet. Darum schwiegen sie schliesslich, obwohl sie nun wissen, was Fakt ist, um dies Geld der USA nicht zu verlieren, nachdem sie China um Unterstützung gegen Indien baten, aber in ihnen als gute Verbündete nicht wirklich fündig wurden. Wenn nun aber 2 Leute Obamas (Hillary Clinton und Pätreus) aus der Regierung Obama per sofort austreten, ist es nicht etwa der veröffentlichten Gründe wegen, sondern eben gerade, weil sie wissen, was die Wahrheit ist und dass die da in Pakistan nicht etwa OBL töteten, sondern lediglich einen Halbbruder desselben, während OBL in Europa starb und seine Unterlagen im seinem Wohnhaus in Deutschland beschlagnahmt wurde (auch dieses Töten des OBL wurde für Barack Obama dokumentiert)…

      Wie auch immer, AS: Solltest Du im Besitze eines solchen diesbezüglichen Schreibens der Obgenannten sein, AS, dann fürwahr, könnte ich Dich in grosser Liebe umarmen und auch versprechen, dass ich niemals mehr was in Karins Blog schreibe, wenn Ihr das denn alle wollt!!! Karin als Blog-Eigentümerin indes könnte längst schon unliebsame Kommentatoren oder gewisse unliebsame Kommentare in ihrem Blog löschen, ob nun für immer oder nur vereinzelt!!! Aber stempelt mich nicht ab für Dinge, die Ihr nicht wissen könnt, dies nun eben gerade nicht, Ihr Schubladisierer wider besseren Wissens…

      Der Rattenfänger von Hameln lässt grüssen!!!

      • Hofnarr schreibt:

        …und noch etwas: Keiner der von mir persönlich angeschriebenen, hohen Politiker, Amtspersonen oder Medien in der von AS erwähnten Sache, jedwelchen Landes auch immer, hat seit dem Jahre 2009 bis heute je gewagt, mich einer Unwahrheit und psychischer Krankheit zu bezichtigen, dies eben gerade nicht, obwohl ich immer erneut deswegen persönlich schrieb, aber man schwieg hartnäckig und fortdauernd, um nicht offiziell schreiben zu müssen, dass ich lüge, wenn ich doch die Wahrheit schreibe!!! Ich habe vor Ort gesehen, was ich gesehen habe!!! Aber Medien ebenso wie jener von mir informierte Präsidenten-Kandidat Mitt Romney wagten es bis heute nicht, diese meine Beweise offen zu legen oder allenfalls auch an geeigneten Orten mittels Anfragen abzuklären, der weltweiten Terror-Anschläge der Islamisten wegen…

        Wer offenlegt, macht sich am 3. Weltkrieg mitschuldig und begibt sich in tödliche Gefahr, jedenfalls das nächste Terroristen-Anschlagsziel zu werden!!! Darum wird unisono geschwiegen anstatt darüber zu berichten…

        Private Blogger aber können sich im Netz zwar gegenseitig wüst beschimpfen, sind aber nicht in der Lage, zu wissen, wie sie das Ganze tatsächlich prüfen könnten, obwohl sie mit ihren (Vor-)Urteilen und Verurteilungen stets schnell bei der Hand sind!!!

      • AS schreibt:

        Das ist aber eine stringente Argumentation: weil Angela Merkel zu deinen wirren Anschuuldigungen nicht persönlich Stellung nimmt, müssen diese Anschuldigungen ja richtig sein. Das würde nach deiner Logik bedeuten, dass etwa auch der Holocaustleugner Williamson mit seinen absurden Verschwörungstheorien recht hat, weil weder Obama noch Merkel ihm gegenüber schriftlich Stellung genommen haben. Ich nehme an, du hast auch eine Theorie zur „angeblichen“ Mondlandung der NASA?

      • Hofnarr schreibt:

        Okay, lassen wir das, AS. Dir gegenüber muss ich nichts beweisen, ich wüsste nicht für was!!!

        Zur Wiederholung: Private Blogger aber können sich im Netz zwar gegenseitig wüst beschimpfen…“ Such weiteres im Netz, das Du mir zuordnen könntest… Viel Vergnügen!

        Klaro, AS?!

      • AS schreibt:

        Selbst bei Verschwörungstheorien suche ich lieber die plausiblen…

      • Hofnarr schreibt:

        Ich hatte und habe nichts mit Verschwörungstheorien zu tun, AS! Noch nie…

  4. Hofnarr schreibt:

    Und noch ein Top-Muster eines Super-Journalismus von heute, eben gerade erhalten von „Google Alert“ zu meinem Stichwort „Florian Flade“:

    http://www.morgenpost.de/politik/inland/article110918553/Verfassungsschutz-Chef-Maassen-raeumt-Fehler-ein.html

    Man kann von guten Journalisten auch so Gespräche mit hohen Tieren führen!!! Aber welch ein Befragter!!! Puh… Ob’s wohl je besser wird im Verfassungsschutz bei solchen Köpfen?! Welch ein sogenannt „harter Hund“, dieser Maassen!

    • AS schreibt:

      Einer der üblichen Verniedlicher rechtsradikaler Umtriebe, der dafür in jeder Dönerbude eine potentielle islamistische Schläferzelle sieht, identisches Mindset zu dem aller seiner Vorgänger, die dafür gesorgt haben, dass der Verfassungschutz inzwischen das Renommee hat, das er verdient.

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