Mailbox: Gedehnte Ohrlöcher (1)

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Wegen der großen Nachfrage werde ich zwei Mailboxen zum Thema gedehnte Ohrlöcher machen. Heute mit allgemeinen Betrachtungen. Nächste Woche werde ich die Methode vorstellen, wie man sich die Ohrlöcher selbst dehnt (mit Fotos).

Wie bist du auf das Ohrendehnen gekommen und was macht für dich den Reiz aus?

Bis vor kurzem habe ich mich überhaupt nicht mit gedehnten Ohrlöchern beschäftigt. Ich habe sie auch nicht in meinem Umfeld wahrgenommen.

Dann bekam ich sehr große, breite und schwere Spiralohrringe ( https://karinkoller.wordpress.com/2011/05/18/spiralen ) geschenkt. Mit diesen Ohrringen wurden dünne, konische Stäbe mitgeliefert. Zuerst wusste ich nicht, wofür die überhaupt gut seien. Erst als ich versuchte, die Ohrringe anzulegen, bemerkte ich, dass sie etwas zu breit für meine Ohrlöcher waren. Ich musste die Ohrlöcher mit den Stäben vordehnen, damit ich die Ohrringe durch die Löcher schieben konnte. Mit gedehnten Ohrlöchern (wie ich sie im Afrika gesehen hatte) brachte ich das nicht in Verbindung.

Kurz nachdem ich den Artikel über diese Spiralohrringe publiziert hatte, fragte mich eine Leserin des Blogs, wie man die Ohrringe anlegen konnte. Ich erklärte ihr, wie ich das gemacht hatte, wir freundeten uns an und so begann die gemeinsame Beschäftigung mit dem Ohrendehnen.

Einige Zeit später durfte ich ein Logo für ein Piercingstudio entwerfen. Zur Inspiration erhielt ich die Portfoliofotos der Piercerin. Viele Frauen dort hatten gedehnte Ohrlöcher. Sie sahen schön und selbstbewusst und aufregend aus. Die Fotos wirkten als wäre das wegen der Ohrtunnel so, gerade weil sie nicht nach klassischen PR-Prinzipien zu einer Barbieplastik-Künstlichkeit gefotoshoppt waren. Die Frauen strahlten ihre Individualität und ihren Stolz darauf aus.

Ich wollte immer schon so selbstbewusst wie sie wirken. Lange habe ich darüber nachgedacht, ob ich, um das zu erreichen, mir die Ohrlöcher dehnen sollte, oder ob ich einem Traum hinterherlief, den mir eine PR-Publikation einpflanzte.

Aber dann kam ich zu dem Schluss, dass – obwohl natürlich der Rest von mir nicht schöner wurde und ich trotzdem weiter an meinem Selbstbewusstsein arbeiten musste – das Ohrendehen allein durch die Beschäftigung mit der eigenen Persönlichkeit wirklich ein bisschen von dem lieferte, was ich mir erhoffte.

Die Endgültigkeit des Schrittes galt es zu erwägen (und ob ich das tatsächlich wollte) und die ungefähr zu erreichende Größe zu bestimmen. Ich musste mir auch überlegen, wie ich den Schmuck tragen könnte, den ich bereits besaß. Und ich kam zu dem Schluss, die vermeintlichen Hindernisse sind nicht unüberwindlich und das Ohrendehen wird eine aufregende Reise.

Nach jedem Dehnschritt fühlte ich mich euphorisch, ich hatte etwas gemacht, um dem öden Alltag zu entfliehen, etwas, das sich nicht jeder traute, etwas, das man nicht von einer Frau wie mir erwartete.

Genau das zu tun, was sich niemand erwartet, dieses Neuerfinden von mir selbst, macht für mich den Reiz aus. Weil ich mich mir über mich Gedanken machte und darüber, was ich sein möchte und was ich bin. Weil ich dann dieses winzige Abenteuer erlebt habe, das der Motor zum Durchsteuern aller ganz normalen Tage wird.

Kannst du etwas über die kulturgeschichtlichen Hintergründe des Ohrendehnens sagen?

Leider nicht viel, ich versuche aber Hinweise und Fakten zu diesem Thema zusammenzutragen und dann einen Beitrag darüber zu schreiben. Bisher gefunden habe ich Hinweise auf gedehnte Ohrlöcher bei Pharaonen (auch Nofretete), indischen Königen, Ötzi, Buddha, Massai, Azteken, Awaren, und in der mittelalterlichen Ukraine. Selbst die Ohrform der Osterinsel-Statuen deutet gedehnte Ohrlöcher an. Ohrendehen gibt es also schon sehr lange und in sehr vielen Kulturen.

Muss man mit negativen Konsequenzen rechnen?

Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass irgendein vorurteilsbeladener Mensch eine blöde Bemerkung absondert (das kann aber auch bei einem auffälligeren Outfit, einer gewagteren Frisur oder überhaupt ohne ersichtlichen Grund passieren), aber im Großen und Ganzen denke ich nicht, dass man mit negativen Konsequenzen rechnen muss.

Seit ich darauf achte, sind mir gedehnte Ohrlöcher bei Müttern im Dorf, Krankenpflegern (Männern und Frauen), Richterinnen, Supermarktkassierinnen, Schülerinnen und Studenten und einigen wahnsinnig coolen Frauen (und Männern), deren Beruf ich nicht kenne, aufgefallen. Also sind auch hier gedehnte Ohrlöcher sehr weit verbreitet.

Hier noch einige Links zu Blogbeiträgen über dieses Thema:

Empowerment durch Ohrendehnen: https://karinkoller.wordpress.com/2011/04/09/vorurteil-und-stolz/

Die Vorurteile der Schwiegermutter: https://karinkoller.wordpress.com/2011/10/27/gedehnte-ohrlocher-oder-gedankenwelten-in-der-provinz/

Einige Schmuckkolumnen: https://karinkoller.wordpress.com/2012/10/17/8-mm/ https://karinkoller.wordpress.com/2012/02/01/tunnelchen/ https://karinkoller.wordpress.com/2012/12/19/both-sides/

Ich lade euch ein, von euren Erfahrungen zu erzählen und über das Thema zu diskutieren.

Das Thema der nächsten Mailbox wird sein: Wie dehne ich mir die Ohrlöcher? Fragen und Anregungen bitte an karinkoller@rocketmail.com

Über Karin Koller

Biochemist, Writer, Painter, Mum of Three
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136 Antworten zu Mailbox: Gedehnte Ohrlöcher (1)

  1. Genevieve schreibt:

    interessant, weisst du, wann das bei uns gebräuchlich geworden ist?

    ich kann mich nämlich früher überhaupt nicht erinnern, sowas gesehen zu haben, und plötzlich war es da und ist omnipräsent

    • Karin Koller schreibt:

      Ich weiß es leider auch nicht. Bei vielen anderen Dingen war das bei mir auch so: Erst als ich mich aktiv umgeschaut habe, merkte ich, dass es nicht ungewöhnlich ist (und das höchstwahrscheinlich schon länger der Fall ist). Komisch, was einem alles nicht auffällt.

    • joaniebegood schreibt:

      ich habe das erstmals etwa 1998 in New York bei einer Kellnerin in einem recht hippen Club gesehen

      • idontneedtoneedyou schreibt:

        Ich habe eine Freundin, die 1996 als Au-Pair in Seattle war und von dort mit gedehnten Ohrlöchern zurückgekommen ist, das gibt es also auch bei uns schon einige Zeit

      • boadiceawascool schreibt:

        Mein Freund hat 1993 angefangen, seine Ohrlöcher zu dehnen, im Grungeumfeld war das damals offenbar nicht ungewöhnlich

      • lenakarlowski schreibt:

        ich beobachte das erst seit zwei, drei Jahren

      • fightthepowersthatbe schreibt:

        ich habe eine Freundin, die hat 1998 begonnen, zu dehnen

  2. berniebr schreibt:

    Noch interessanter wäre aber, weshalb etwas, das es offenbar seit Jahrtausenden gibt, plötzlich Über Jahrhunderte in vielen Kulturen verschwunden ist.

    • Karin Koller schreibt:

      Ich fände beides interessant. Um das zu erarbeiten, wären aber sehr viel Zeit und Ressourcen notwendig.

      • boadiceawascool schreibt:

        Vielleicht hat das damit zu tun, dass sich die calvinistisch-protestantische Spießigkeit und Lustfeindlichkeit durchgesetzt hat

      • Hofnarr schreibt:

        Wäre doch eine Doktor-Arbeit für jene, welche einstmals den Doktor-Titel wieder retournieren mussten/aberkannt bekamen, zB. jenem Ex-Verteidigungsminister in Deutschland vor De Maizières Aera!

      • berniebr schreibt:

        ja, das würde heutzutage wohl als unwirtschaftliche Orchideenfächerforschung bewertet, leider

  3. Genevieve schreibt:

    ja, komisch, wenn man sieht, wieviel anderes sich über jahrtausende durchgehend gehalten hat,

  4. lisimoosmann schreibt:

    Habt ihr alle gedehnte Ohrlöcher?

  5. Genevieve schreibt:

    ich nicht, aber ich finde es schön, darüber zu lernen

  6. SandraS schreibt:

    Ich wusste gar nicht, dass das so eine antike Tradition ist, ich dachte, das kommt aus Afrika.

  7. SandraS schreibt:

    Ist das Tragegefühl eigentlich anders als bei „normalen“ Ohrringen?

  8. lenakarlowski schreibt:

    Wie schmerzhaft ist das Dehnen?

  9. sebastiandrimmler schreibt:

    Gut beschrieben. Ich habe mir vergangenes Jahr die Ohren dehnen lassen, so als Ausbruch aus der Alltagsspiessigkeit, um was Neues zu probieren, mich irgendwie wieder selbst zu spüren, und kann das Gleicvhe jedem nur empfehlen. Ich fühle mich damit cool, ungewöhnlich, edgy, und das zum ersten Mal in meinem Leben.

    Und es fühlt sich auch einfach toll an, und hat auch durchaus praktischen Nutzen….

  10. Ferik schreibt:

    Wie findet ihr gedehnte Ohrlöcher bei Männern?

  11. Sammykowal schreibt:

    Ich versteh aber immer noch nicht, wieso ihr so tiefgreifende Eingriffe in die Integrität des Körpers macht. Was, wenn euch das nicht mehr gefällt, oder wenn ihr alt seit etc?

    • Karin Koller schreibt:

      Eingriffe in die körperliche Integrität sind natürlich nicht jedermanns Sache. Wie Tattoos sollte man sich auch gedehnte Ohrlöcher gut überlegen. Es kommt dann der Punkt, an dem man sich einfach sicher ist und dann weiß man auch, dass man es nicht bereuen wird.

  12. claudiaveratti schreibt:

    An die, die ihre Ohren gedehnt haben: was war für euch der Grund/Anlass?

  13. lenakarlowski schreibt:

    Woher nehmt ihr den Schmuck? In einem normalen Schmuckgeschäft habe ich sowas noch nie gesehen

  14. Barbara schreibt:

    Gedehnte Ohrlöcher bei Männern haben mir schon immer gut gefallen. Seit ich deinen Blog lese spiele ich immer wieder mit dem Gedanken, mir selbst welche machen zu lassen. Mein Freund meint, das passt nicht, so alternativ bin ich nicht, aber ich finde, dafür muss man gar nicht so alternativ sein?! … Mal sehen…

  15. Hmh, und was empfindet er daran als so „unattraktiv“? Dass du überhaupt Schmuck trägst?

    • Barbara schreibt:

      Hm, subjektive Empfindung? Er mag einfach die großen Löcher nicht bzw. verbindet es mit den Lead-Sängern von Punkrock-Bands… Denke aber, dass meine Umgebung generell nicht positiv auf so eine Veränderung reagieren würde. Wobei mir das egal wäre. Der Partner ist aber schon was anderes. Naja, mal schauen… vielleicht passt es ja irgendwann mal doch… bis fast 40 habe ich noch ein bisschen Zeit 😉

  16. T-Rex schreibt:

    Weiss jemand von euch, was passiert, wenn man gedehnte Ohrlöcher hat und zur Musterung muss bzw. eingezogen wird? Bei mir steht das im Frühjahr bevor, nachdem die Pensionisten diese Volksbefragung so entschieden haben

    • Armin schreibt:

      Du musst den Schmuck herausnehmen, Schmuck ist bei Männern verboten. Leg´bei der Musterung möglichst auffälligen Schmuck an. Wenn du Glück hast, erklären sie dich für untauglich, weil sie Angst haben, dass du „wehrkraftzersetzend“ auf andere wirkst. Einem Bekannten von mir ist es so ergangen

  17. MarleneG schreibt:

    Wenn man Ohren wie du sie hast, bekommen will, ist es da günstiger, zuerst alle Löcher zu stechen oder zuerst die Ohrlöcher zu dehnen (ich habe nur ein Paar)?

    • Karin Koller schreibt:

      Ich denke, das kannst du machen, wie du willst. Ich sehe nicht, dass das eine das andere stören könnte. Außer: Ich würde nicht direkt nach dem Dehnen die zweiten Ohrlöcher im Ohrläppchen stechen und umgekehrt.

      • Sammykowal schreibt:

        Was ist der Grund dafür?

      • Karin Koller schreibt:

        Nach dem Dehnen ist das Ohrläppchen angespannt und schmerzt unter Umständen ein bisschen. Deshalb würde ich mit dem Stechen in diesem Bereich warten, bis sich das Ohrläppchen vollständig beruhigt hat (etwa 1-2 Wochen).

  18. MarleneG schreibt:

    Danke für den Tip. Ist es besser, von unten nach oben oder von oben nach unten zu stechen?

  19. Shirin schreibt:

    mir gefällt der gedehnte ohrenlook sehr gut, aber ich habe angst vor dem commitment, hat jemand von euch erfahrungen mit fake plugs und kann mir sagen, ob das authentisch aussieht und das investment wert ist?

  20. MarleneG schreibt:

    Ist die Form des Ohrläppchens von Bedeutung für die Planung des Vorgehens?

  21. johannaczekay schreibt:

    Das Historische würde mich sehr interessieren. Gibt es einen Anhaltspunkt dafür, was in der Antike ursprünglich der Grund dafür war, die Ohren zu dehnen und zu schmücken?

    Btw, freue mich schon auf die Fotodoku der Methode, ich spüre auch schon den Reiz, das zu versuchen.

    Und, Kompliment zu einem insgesamt tollen Blog.

    • Karin Koller schreibt:

      Danke.
      Leider weiß ich die gründe für das Ohrendehnen nicht. Ich weiß auch nicht, ob aktiv gedehnt wurde (die runden Löcher der Darstellungen von Pharaonen würden das vermuten lassen), oder ob die Ohrlöcher vom schweren Schmuck geweitet wurden. Ich habe gelesen, dass in manchen Kulturen großer Ohrschmuck als Zeichen von Königlichkeit (oder Adel?) galt.

      • johannaczekay schreibt:

        Bedeutet das, dass sowas nur in der Oberschicht vorkam? Und galt das für Männer und Frauen?

      • Karin Koller schreibt:

        Auch das weiß ich nicht. Ich nehme es aber an, dass im alten Ägypten und in Persien teurer Schmuck nicht für eine breite Masse leistbar war. viel früher hatte allerdings Ötzi schon gedehnte Ohrlöcher und der schien nicht zur Oberschicht gehört zu haben. Das scheint von Kultur zu Kultur unterschiedlich gewesen zu sein.
        In Ägypten gibt es Hinweise darauf, dass Männer und Frauen (Könige und Königinnen?) gedehnte Ohrlöcher hatten (http://www.imlichtvonamarna.de/index.php?page_id=3). Aber leider ist mein Wissen da höchst bescheiden.

      • johannaczekay schreibt:

        Wäre schön, wenn jemand anderer, der dazu über Wissen verfügt, sich melden könnte.

  22. Richie schreibt:

    Interessant, all das. Hat jemand Erfahrungen mit Ear Punching und kann mir etwas zu den Vor- und Nachteilen gegenüber dem normalen Dehnen sagen?

    • Karin Koller schreibt:

      Ich habe keine Erfahrung damit. Mir hat aber einmal eine Piercerin gesagt, dass sie das nicht macht. Es ist ein viel größerer Eingriff, weil tatsächlich das Gewebe herausgestanzt wird. Beim Dehnen bleibt das Gewebe intakt, nur die Haut wird gedehnt.

      • claudiaveratti schreibt:

        Ein Bekannter von mir hat sich 12mm punchen lassen, hatte aber große Verheilprobleme. Und optisch sehen gedehnte Löcher nach meinem Geschmack sehr viel besser aus, weil sich die Form des Ohrläppchens natürlich mitverä.ndert

      • Richie schreibt:

        Danke fuer die Antworten. Tolle Community hier. Kennt ihr denn persoenlich Leute mit gedehnten Ohren oder ist das auch in eurem Umfeld noch extrem selten?

      • Ferik schreibt:

        Persönlich kenne ich niemand. Aber ab und zu sieht man schon Leute auf der Strasse

      • Richie schreibt:

        Und wenn ihr selber Leute mit gedehnten Ohren kennt, sind das eher Frauen oder Maenner?

  23. mzriot schreibt:

    Faszinierendes Thema, das offenbar viele anspricht. Ich habe den Artikel auf Facebook verlinkt und hatte in kürzester Zeit 20 Likes. Danke für den tollen Beitrag, bin schon auf die Fortsetzung gespannt.

  24. Richie schreibt:

    Idiotische Frage, wahrscheinlich, aber trotzdem: nehmt ihr eure ganz normalen Loecher als Ausgangsbasis?

  25. Pingback: Mailbox: Gedehnte Ohrlöcher (2) | Karin Koller

  26. nicoleschlemmer schreibt:

    Hallo,

    tolles Blog. Ich wollte dir nur sagen, dass ich und mein Mann morgen heiraten, und deine Artikel für uns die Inspiration waren, uns morgen als Hochzeitsgeschenk, als „feierliche Überschreitung“, die Ohrlöcher dehnen zu lassen (ich) bzw. sich Ohrlöcher stechen und dehnen zu lassen (er) und uns als Eheringe 12mm-Goldtunnel einsetzen zu lassen.

    Danke für die Anregung, Nicole

  27. nicoleschlemmer schreibt:

    Das ist schon richtig, aber 12mm sehen jetzt auf einmal riesig aus 😦

  28. Bernadette schreibt:

    Fühlt sich ein gedehntes Ohrloch anders an als ein Normales?

  29. Pingback: Mailbox: Ohrringe – Planen, Stechen, Grundausstattung | Karin Koller

  30. Michi schreibt:

    @Genevieve: Wann der Trend bei uns gebräuchlich geworden ist, ist mir relativ egal. Die Hauptsache ist doch nur, dass es ihn gibt! Ich finde gedehnte Ohrlöcher einfach total geil und liebe meine pinken Tunnels. Durch die Strasssteine sind sie noch dazu total mädchenhaft!;-)

    • Genevieve schreibt:

      auf welche größe hast du deine löcher gedehnt, und in welchen schritten? und planst du weitere dehnungen?

  31. ElkeB schreibt:

    Hallo Karin, wollte dir sagen, dass dank deines Blogs mein Freund und ich uns entschlossen haben, uns gegenseitig die Ohren auf 14mm dehnen werden. Heute legen wir los, indem ich meinem Freund einmal Ohrlöcher steche. Und in 14 Tagen geht´s dann richtig mit der Expansion los ::)

    Würde gerne wissen, für wieviele gedehnte Ohrlöcher du schon „verantwortlich“ bist 🙂

  32. Karin Koller schreibt:

    Hast du schon gedehnte Ohrlöcher?

    • Stephan schreibt:

      Nee, nicht mal Löcher. Ich bin auch im Marketinggeschäft tätig und weiß nicht, wie da so etwas ankäme.

      • Karin Koller schreibt:

        Ich würde nichts tun. womit du dich nicht wohl fühlst. Du könntest aber in kleinen Schritten beginnen und schauen, wohin dich das führt. Zum Beispiel bei einem erotischen Abenteuer gemeinsam Löcher stechen und dann bei der Arbeit schauen, wie der Schmuck ankommt. Und bei Erfolg zu dehnen beginnen. Wäre das nichts?

    • Stephan schreibt:

      Ich fürchte nicht. Ich schätze, es käme nur die Schocktherapie in Frage, bei der der Point of no return sofort überschritten wird. Ich kenne da mich und das Umfeld gut genug.

  33. Stephan schreibt:

    Deshalb habe ich mich ja gemeldet. Ich würde natürlich tendenziell ihre Wünsche gerne erfüllen.

  34. Edie schreibt:

    hi, was ist deine erfahrung mit anderen piercings zu dehnen?

  35. benny schreibt:

    hi, kannst du mir bitte weiterhelfen? kann ich mir die ohren selbst an einem tag auf 12mm dehnen (ich habe mir wie überall empfohlen wird vor drei monaten ohrlöcher stechen lassen und gut verheilen lassen) und kann ich 14 tage nach dem ohrendehnen einen schwimmwettkampf in chloriertem wasser bestreiten? eine antwort wäre sehr toll, danke vielmals im voraus, beste grüße benny

    • Karin Koller schreibt:

      Ich würde das nicht tun. Auf 12 mm auf einmal dehnen ist etwas, das du im Pirecingstudio machen solltest. Und dann kann das eine recht blutige Angelegenheit sein (habe ich zumindest einmal im Studio gesehen). Die Gefahr, dass du dir etwas einreißt, ist sehr groß. 2mm auf einmal selbst dehnen ist kein Problem. In jedem Fall würde ich danach nicht ins Chlorwasser gehen, auch nachdem du es im Piercingstudio gemacht hast.

  36. benny schreibt:

    es war erstaunlich, ich hatte es mir schlimmer, vorgestellt, vor allem aber ganz anders. habe 12mm machen lassen, finde jetzt aber, dass das für mich zu klein ist, also werde ich wohl auf 18-20mm gehen. insgesamt eine coole erfahrung, die piercerin war auch sehr nett und fachkundig und hat mich ganz klug angefixt 🙂

  37. Bernie schreibt:

    alle coolen Frauen, die ich kenne und die zwischen 20 und 40 sind, haben sich in den letzten 5 jahren die ohrlöcher dehnen lassen, aber keine der uncoolen. was könnte dafür die Erklärung sein?persönlich fand das zunächst gar nicht so hübsch, inzwischen gefällt´s mir aber schon recht (uch nur, weil ich die Frauen, die´s haben insgesamt toll finde)
    mich würde das sehr interessieren, weil´s ja auch zum bespiel alle Sängerinnen, die ich mag betrifft, von kehlani über yasmine yusaf zu tatiana von jinjer

    • Karin Koller schreibt:

      Definiere „cool“, vielleicht können wir so eine Erklärung finden.

      • Bernie schreibt:

        schwer zu definieren. ich kann es sagen, wenn ich´s sehe. selbstbewusst, intelligent, geistreich, mutig gehört immer dazu. ich könnte aber keine spezifischen körperlichen Merkmale, Haarfarben oder andere äußerlichkeiten als typisch anführen

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