Diese Woche konsumiert: Sexismus

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Eigentlich ist es sehr traurig, dass im Jahr 2013 eine Sexismusdebatte notwendig ist, weil manche Männer immer noch nicht menschenwürdig mit Frauen umgehen können.

Es ist gut, dass sie jetzt geführt wird, ausgelöst durch die #Aufschrei-Aktion auf Twitter, bei der Frauen von ihren Erfahrungen mit Alttagssexismus erzählen. In einigen Zeitungsartikeln und Blogposts findet man reflektierte und sachliche Überlegungen zu diesem Thema.

Mich stört aber auch vieles daran, wie die Debatte geführt wird, vor allem in Talkshows.

Eine „Hysterie“ wurde ausgelöst, sagen Menschen, die sich als „Feminismus-Kritiker“ bezeichnen (interessant auch wie analog dazu „Israel-Kritiker“ ein Synonym für Antisemiten oder „Islam-Kritiker“ für Menschen, die undifferenziert öffentlich die muslimische Welt diffamieren, geworden ist). Oder: Die Frauen würden sich in eine Opferrolle begeben. Oder: Es gibt überhaupt kein Problem. Oder: Was haben die sich denn so, nur weil einer einen harmlosen Witz macht. Oder: Es ist doch jede selbst schuld, die sich sexy anzieht. Oder: Was darf man überhaupt noch zu einer Frau sagen?

Günter Jauch fragte in seiner Sendung: „Darf man einer Frau auf den Busen schauen.“ Und Hellmuth Karasek beantwortete die Frage mit: „Ja, das soll man sogar.“ Beiden kam das nicht merkwürdig vor. Hätte Jauch gefragt: „Darf man einem Mann in den Schritt starren?“ dann hätten sie gewusst, was die richtige Antwort sein muss.

Diese Szene zeigt eines der Grundprobleme der Debatte: Manche Männer reagieren, als hätten sie noch nie mit einer Frau zu tun gehabt, als hätte die #Aufschrei-Aktion ihnen erst bewusst gemacht, dass es Frauen gibt. „Wenn ich Ihnen sage, Sie tragen ein schönes Kleid, darf ich das, oder ist es ein Übergriff?“ fragt Jauch auch noch in seiner Sendung. Fast scheint es, er würde sich alleine durch den Urwald kämpfen müssen und plötzlich steht ein ihm unbekanntes Tier vor ihm und er weiß nicht, ob er flüchten, schießen oder es füttern soll. Man fragt sich, was er bisher gemacht hat, wenn er mit Frauen zu tun hatte. Oder will er nur den unwissenden Mann mimen, um die Kontroverse in Gang zu halten? Das ist keine gute Strategie.

Bei der aktuellen Sexismusdebatte stellen sich die „Kritiker“ (und überraschenderweise auch einige „Kritikerinnen“) nicht nur dumm, sie vermischen auch die Begrifflichkeiten.

Sexismus ist die Reduzierung einer Person auf ihre Geschlechtsmerkmale. Natürlich ist das bei beiden Geschlechtern so. Sexismus richtet sich aber aufgrund jahrtausenderalter männlicher Dominanz beinahe ausschließlich gegen Frauen. Er äußert sich sehr oft in Form von anzüglichen Witzen, weil man dann immer behaupten kann: War ja nicht so gemeint, war ja nur Spaß. Problematisch bei sexistischen Äußerungen ist nicht, dass ein lustig gemeinter Witz als beleidigend empfunden wird, oder ein ernstgemeintes Flirten abgewiesen wird. Problematisch ist, wenn eine Machtposition missbraucht wird. Sei es, um eine Frau beruflich in ihre Schranken zu weisen. Sei es, um eine Frau kleinzumachen, damit sie keine Kritik übt oder mit ihren eigenen Ideen glänzen kann. Sei es, um sich selbst als den Macher darzustellen, der „die Puppen tanzen lassen“ kann. Von Männern ausgeübter Sexismus hat viel mehr mit Macht als mit Sex zu tun. Es geht darum, die eigene Größe und Macht darin zu manifestieren, indem man den anderen klein und unbedeutend erscheinen lässt.

Auch durch Werbekampagnen, Filme, Frauenzeitschriften werden Frauen auf ihre Geschlechtsmerkmale reduziert. Es ist sexistisch, wenn jungen Frauen eingeredet wird, ein magerer Körper wäre für sie erstrebenswerter als ein spritziger Geist. Wenn älteren Frauen eingeredet wird, sobald das Bindegewebe ihrer Brüste und in ihrem Gesicht an Spannkraft verliert, würden sie an „Wert“ verlieren. Wenn man Frauen einredet, nur mit einem Mann und mit Kindern wäre ihr Leben ein sinnvolles. Wenn man Schülerinnen einredet, kurze Röcke wären eine Einladung für Vergewaltiger. Das geht nicht nur von Männern aus.

Ein sexueller Übergriff ist etwas anderes und hat mit Sexismus nur insofern etwas zu tun, als viele Opfer von Übergriffen nicht wagen, diese anzuzeigen oder auch nur darüber zu sprechen, aus Angst vor Sexismus (im eigenen Umfeld, bei der Polizei, vor Gericht, in den Medien, die von einem Vergewaltigungsprozess berichten, etc.).

Im Gegensatz zu dem überall vorkommenden Alltagssexismus, der von ärgerlich bis massiv demütigend sein kann, ist ein sexueller Übergriff ein massiver Eingriff in die körperliche Integrität, eine Gewaltanwendung und oft sogar eine strafbare Handlung. Ich erinnere mich noch an Diskussionen, ob Vergewaltigung in der Ehe strafbar sein soll („wo kommen wir denn da hin, wenn sich die Frau ihrem eigenen Mann verweigern darf“, sagten manche damals). Oder ob Date-rape als Vergewaltigung gelten soll („da ist jede selbst schuld, wenn sie mit einem Mann mitgeht“ sagten manche). Einige meiner Freundinnen wurden vor 20 Jahren nach einem Date vergewaltigt. Sie zeigten das nicht an, weil das dazugehörte zum Leben – glaubten sie. Sie sprachen auch kaum darüber, weil SIE sich schämten dafür. Weil sie nicht wollten, dass die Burschen noch mehr darüber prahlten und lachten.

Zu viele Kampagnen für Vergewaltigungsprävention zielen immer noch ausschließlich auf die potenziellen Opfer ab (wie sie sich schützen können, wie sie eine Vergewaltigung verhindern können) und nicht auf die potenziellen Täter. Die jungen Männer, die meine Freundinnen vergewaltigt haben, waren keine Vergewaltiger, die sich ein Opfer gesucht haben, wie man es in Filmen sieht. Sie waren junge Männer, die glaubten, nach ein paar Drinks ein Anrecht auf Sex zu haben. Männer wie sie gibt es immer noch. Es müsste mehr Kampagnen wie Don’t be that guy  geben.

Die Diskussion über sexuelle Übergriffe muss von jener über Sexismus entkoppelt werden. Die Diskussion über Alltagssexsimus muss auch dringend geführt werden. Aber entspannt und mit kühlen Kopf. Anschuldigungen nutzen nichts – in beide Richtungen.

Es wäre wünschenswert, wenn Männer ihre Handlungen überdenken würden. Sich fragen, wo sie eine Machtposition ausnutzen, wo sie eine Frau klein machen, ob sie wirklich diesen dummen Witz reißen oder jene Anzüglichkeit von sich geben müssen. Es wäre wünschenswert, wenn Männer ihre Privilegien und ihr Gefühl von Entitlement überdenken würden.

Es wäre wünschenswert, wenn Frauen sich überlegen, wie sie mit Alltagssexismus umgehen. Aus welchen Gründen sie bisher geschwiegen haben (Scham, Zorn über die Erniedrigung, Hilflosigkeit, fehlender Mut, etc.) und wie sie zukünftig sexistischen Äußerungen begegnen können. Es wäre wünschenswert, wenn Frauen überdenken würden, warum sie wie aussehen wollen, ob das aus ihrer Lust und Laune heraus geschieht, oder ob sie das fremdbestimmt tun, um in ein bestimmtes Bild zu passen. Es wäre wünschenswert, wenn Frauen sich nicht freiwillig unterordnen, schweigen oder mitlachen, nur um nicht die Spielverderber zu sein.

Ziel sollte sein, für alle Menschen ein Umfeld zu schaffen, in dem sie entspannt und höflich miteinander umgehen können. In dem im professionellen Rahmen alle professionell bleiben und in dem Menschen sich in der Freizeit trotzdem lustvoll kennenlernen und verlieben können. In dem niemand andere klein machen will, in dem sich niemand klein machen lässt und in dem sich niemand aus vorauseilendem Gehorsam selbst klein macht.

Das ist der Diskurs, der geführt, der Weg der gefunden werden muss. Das gilt nicht für Sexismus, sondern auch für Rassismus, Homophobie, und alle Bereiche, in denen Menschen auf ein bestimmtes Merkmal reduziert werden und andere Menschen sich deshalb überlegen fühlen.

Über Karin Koller

Biochemist, Writer, Painter, Mum of Three
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30 Antworten zu Diese Woche konsumiert: Sexismus

  1. lisimoosmann schreibt:

    Jeder Talkshowmoderator, der zukünftzig die Frage stellt, ob er einer Frau jetzt überhaupt noch ein Kompliment machen darf, sollte von allen bei dieser Frage anwesenden Frauen unverzüglich ins „Gesäß“ gezwickt werden, vollkommen asexuell, natürlich.

    • Jo schreibt:

      mich wundert, weshalb sich immer noch Frauen finden, die sich zu Leuten wie Kubicki, Karasek und Konsorten in eine Talkshow setzen und mit denen eine sinnvolle Diskussion führen wollen

      • Jo schreibt:

        und, wenn man sich das Werbefoto oben ansieht: dass es offensichtlich auch immer noch genügend Frauen gibt, die bereit sind, sich für so etwas herzugeben, strahlendes Lächeln inklusive

      • lisimoosmann schreibt:

        Licht zieht Motten an

  2. TV schreibt:

    Macht ihr hier nicht aus einer Mücke einen Elefanten?

    • Karin Koller schreibt:

      Viele sagen das, aber kaum jemand begründet, warum er Alltagssexismus für eine Mücke hält. Ich wäre daran interessiert, warum du findest, darüber sollte nicht geredet werden.

      • TV schreibt:

        Wer nimmt denn Herrn Brüderle ernst?

      • Karin Koller schreibt:

        Es geht hier nicht um Herrn Brüderle, sondern um systematisches Kleinmachen von Frauen, das viele Männer nur als gutgemeinten Witz oder ähnliches empfinden und nicht merken, dass sie sich anders verhalten müssten, wenn wir eine Gesellschaft schaffen wollen, in der alle Menschen höflich und mit Würde miteinander umgehen.

    • Hofnarr schreibt:

      Ich frage mich oft, ob wir die Angelegenheit nicht umgekehrt angehen können. Was haben wir Frauen davon, wenn sogenannte „Täter“, weil sie sich anders verhalten als wir es gerne hätten, allenfalls irgendwann zufolge neu zu erstellenden Gesetzgebungen offiziell bestraft werden? Respektvoll und würdevoll miteinander umzugehen ist nämlich nicht ein gesetzlich regelbares Phänomen, sondern ein entweder ohnehin vorhandener oder eben nie vorhandener Charakterzug im Menschen, ob nun im Männlein oder Weiblein. Wir Frauen sollten sofort und klar Grenzen setzen, sofort ein klares Nein kommunizieren, wenn uns Menschen begegnen, die uns in irgendeiner Form sexistisch herabsetzen oder anderweitig respektlos und würdelos angehen wollen und schliesslich die Diskussion um dieses Thema sofort mit dem entsprechenden Mann abbrechen, indem wir uns einfach gänzlich und für immer aus dessen respektlosem und würdelosem Einflussbereich entfernen.

      Die gute Journalistin indes, die das ganze Thema rund um Brüderle überhaupt ins Rollen brachte, gibt sich weiterhin mit Brüderle ab, nun eben, weil ihr das Geld für ihre journalistische Tätigkeit vermutlich dennoch weiterhin lieber ist, als die Konsequenz aus Brüderles Aktivitäten zu ziehen und den Job, Brüderle über längere Zeit journalistisch zu beobachten und daraus für die Zeitung möglichst viel Nutzen zu ziehen, an ihren Verlag zurückzugeben, damit er an einen Mann übergeben werden kann und um einen anderen Auftrag zu bitten oder aber die ganze Sache nach dem klaren Grenzen setzen völlig anders anzugehen. Ich frage mich deshalb: Wollte sie oder ihr Verlag etwa durch ihr Vorgehen wie geschehen als Journalistin oder als Verlag noch zusätzlich über die Schiene „Beachtenswerte Themen“ finanziellen Nutzen ziehen? Dann allerdings finde ich das Ganze verabscheuenswürdig, weil damit eben gerade das Thema Sexismus, bzw. würdevolles Umgehen miteinander nachgerade mit Füssen getreten wird und eben auch ein Missbrauch solcher von Journalisten uned ihren Verlagen aufgebauschten Themen der Oeffentlichkeitsarbeit damit geschieht ohne einen Beitrag daran zu leisten, dass in unserer Gesellschaft unter Menschen beiden Geschlechts ein würdevolleres Umgehen miteinander wirklich geschehen kann!

      • das mit dem Kommunikation abbrechen, Grenzen setzen etc. ist aber leider nicht so einfach, wenn es sich beim Belästiger um den Vorgesetzten, Auftraggeber, Lehrer, Professor handelt.

      • Hofnarr schreibt:

        Doch, es ist einfach! Solange solche „Täter“ wie Du, @Brigitte Wohlgenannt, sie aufzählst, damit rechnen dürfen, dass ein anderes Interesse, nämlich eben gerade meist finanzieller Art (Verlieren des Jobs, nicht ins potentielle Geschäft kommen, nicht mehr weiter zur Schule oder in die Uni gehen können etc.) solche Uebergriffe, solchen Missbrauch Schwächerer ohne Konsequenzen zulassen, ändert sich nichts im Zusammenhang mit dem respektvolleren und würdevolleren Umgehen miteinander, aber gerade in den aufgezählten Fällen gibt es neben dem konsequenten sich aus der Situation Entfernen auch Gesetzgebungen, die greifen würden, wenn solche Uebergriffe, solcher Missbrauch stattfindet und auch angezeigt und beweisbar ist. Damit aber ist ein Verbleiben im Abhängigkeitsverhältnis des Missbrauchs-Opfers mit dem Täter ohnehin nicht mehr sinnvoll.

  3. Nach der gestrigen Im Zentrum Diskussion ist jede Hoffnung auf eine intelligente Sexismusdebatte in den Mainstreammedien endgültig vergeblich. Und diese Talksendungen sind selbst als Realsatire inzwischen ungenießbar. Also gibt es keine Alternative dazu, diese notwendige Debatte in der Blogosphäre zu führen.

    • Karin Koller schreibt:

      Ich schaue das gar nicht mehr an. Gestern habe ich eingeschaltet und nur den einen Satz gehört: „Ich hätte gerne den Begriff der geschlechtlichen Handlung erweitert um das Gesäß“ und das von der Ministerin, die als Speerspitze des Feminismus eingeladen wurde. Ich habe sofort ausgeschaltet und nicht abgewartet, was Jeannee zu sagen hat.
      Mir erschien genau dieser Soundbite als sehr symptomatisch. Man benennt die Dinge nicht richtig, man redet nicht über den Kern des Problems, man vermischt Äpfel mit Birnen und die „Kritiker“ sind sowieso jenseitig.

      • zumal die Lösung eigentlich einfach wäre, wenn die Herrschaften, die immer Verständnisprobleme bezüglich der Grenzen vortäuschen und Überschreitungen nicht richtig einschätzen glauben zu können, wie Herr Karasek und Herr Jauch, sich ihres üblichen Bildungsbürgergestus´ besinnen würden und Kants kategorischen Imperativ beherzigen würden.

        Bei Typen wie Jeannee wird das zu keinem Erfolg führen, da kann man nur auf die biologischen Zwangsläufigkeiten setzen

  4. Elke Lahartinger schreibt:

    Das Problem ist, dass in Talkshows tatsächlich keine Sexismusdebatte geführt wird, sondern Spindeleggers Weilsimmersowar-Prämisse für alles, was der Fall ist, auch auf Alltagssexismus angewendet wird, um alten Säcken wie Karasek, Jeannee weinerliches Geseier, das Männer nur wirklich nicht mehr wissen könnten, was nun noch erlaubt ist, in der Öffentlichkeit zu ermöglichen.

    • Solange sich Frauen mit diesen Idioten in eine Sendung setzten, solange sind Diskussionen auf diesem Niveau unvermeidbar, weil es dem Talkshowmachern ja nur darum geht, möglichst viel Konfrontation und Wirbel zu produzieren, und den garantieren die Jeannees der Welt.

      • mzriot schreibt:

        Ich fände auch einen generellen aktiven und passiven Talkshowboykott durch alle Frauen, die der gegenwärtige Zustand der medialen Lärmmaschinen ankotzt.

      • Genevieve schreibt:

        sehe ich auch so

      • Hofnarr schreibt:

        Journalismus um aktuelle Themen, Fernseh-Talkshows mit grossen Einschaltquoten usw. sind eben sowohl für die Ausführenden wie auch für deren Verlage, bzw Fernsehsender ein millionenschweres Geschäft! Wenn man gerade durch das Einladen einer solchen Kombination von Talkshow-Teilnehmern möglichst provokant rüberkommen kann, regt man bei den Zuschauern das Interesse und die Identifikation mit der einen oder anderen Meinung an, was natürlich ein Verbleiben auf dem eingeschalteten Sender garantiert.

        Dies aber ist nicht die Realität im Leben, sondern entspricht dem grossartig geführten, komplett oberflächlichen, öffentlichen Wirtshausstammtisch-Gespräch von regelmässig sich dort einfindenden Menschen in grösserem Stil am Fernsehen! Es sind nämlich im Leben gerade jene, die selber versagende Kleingeister sind, die es nötig haben, andere zu erniedrigen und respektlos und würdelos zu behandeln und dies natürlich auch über die Sexismus-Schiene. Es lässt sich aber fragen, ob allenfalls noch andere potentielle Talkshow-Teilnehmer seitens des Fernseh-Senders angefragt wurden, die tatsächlich absagten, weshalb schliesslich diese Kombination der Teilnehmenden zustande kam.

  5. sebastiandrimmler schreibt:

    absurd auch, wenn jetzt die Sexismusproblematik auf die Strafbarkeit des Popograpschens reduziert wird, wie das unsere Frauenministerin zu tun beliebt.

    • Karin Koller schreibt:

      Danke für den Link. Interessant in dem Zusammenhang auch: ORF III hatte am Wochenende super Einschaltquoten mit Portischs Dokumentation Österreich 1. Das deutet doch an, dass es einen Markt für Qualität gäbe. Man muss nicht immer auf die niedersten Instinkte abzielen, bis es den Zuschauern graust und nach einer Empörungsphase alle abgestumpft sind.

  6. lalelu schreibt:

    ihr fallt hier alle darauf rein dass diese in Deutschland geführte Sexismusdebatte von der geplanten Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr ablenken soll. Die Regierung würde damit niemals durchkommen. Deswegen wurde mal wieder eine sehr emotional gelandene Debatte initiiert. Vermutlich mit durchaus wahrem und absolut ernstzunehmenden Hintergrund, nur so eine Debatte kann man wirklich jederzeit in den Medien starten (burying).

    • AS schreibt:

      Und die anderen Länder, in denen diese Debatte geführt wird, machen auf Merkels Kommando da mit, oder wie? Und Merkel opfert dafür ihren Koalitionspartner, um an Drohnen zu kommen?

  7. Annette schreibt:

    danke für diesen Post

  8. F>M schreibt:

    Bullshit, da machen ein paar unterbeschäftigte Journalistinnen aus nichts einen Aufreger, dem sich dann gelangweilte Hausfrauen anschliessen, und schon haben wir den schönsten Shitstorm, der wochenlang die Talkshows füllt. Wenn wir keine größeren Sorgen haben, dann geht´s uns ja wirklich gut, oder?

    • Karin Koller schreibt:

      Uns geht es wirklich gut, das bedeutet nicht, dass wir nicht einen respektvollen Umgang miteinander einfordern sollen.
      Und wie gelangweilt muss man selbst sein um bei einer „gelangweilten Hausfrau“ zu kommentieren.

      • Hofnarr schreibt:

        Wenn wir aber einen respektvolle Umgang miteinander einfordern sollten oder wollen, Karin, gilt das wohl für jedermann/jedefrau täglich in jeder Lebenssituation, wo dies eben nicht respektvoll genug geschieht. Diese Forderungen aber müssten nicht zwingend über die Sexismus-Schiene in der Oeffentlichkeit wie gehabt geführt werden, denn gerade da bringt’s, wie wir ja alle mittlerweile sahen, wohl am allerwenigsten und wird jedenfalls auf der sehr oberflächlichen Ebene gefordert, was meines Erachtens aber jedenfalls in der Sache des Respektvollen Umgangs miteinander bei Weitem zu wenig wirkungsvoll ist.

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