Mailbox: Ohrringe bei Männern

Tutanchamun

Aufgrund großen Interesses für Piercings bei Männern werde ich zwei Mailboxen zu diesem Thema machen. Heute: Ohrringe (und gedehnte Ohrlöcher) bei Männern.

In den nächsten Wochen: Piercings bei Männern. Es wäre schön, wenn sich Männer mit Piercings per Mail bei mir melden könnten ( karinkoller@rocketmail.com ) und mir ihre Erfahrungen schildern und Tipps und Anregungen geben könnten, die ich in der Piercing-Mailbox verwenden kann (da ich selbst keine Erfahrungen damit habe).

Wie siehst du Ohrringe bei Männern?

Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich mich, bevor ich das Blog startete, nicht sehr viele Gedanken über Schmuck bei Männern gemacht. Immer wieder schrieben mich Frauen und Männer an, um Tipps zum Thema Ohrringe zu bekommen. Eine häufig gestellte Frage war, welcher Schmuck mir bei Männern gefällt. Ich begann mich umzusehen.

Männer mit Ohrringen sind zumindest in Vorarlberg nicht selten. Oft sieht man Männer (gerade auch ältere) mit einem Ohrring. Früher hatte man die Vorstellung, ein Ohrring auf einer bestimmten Seite (rechts oder links, ich weiß es wirklich nicht, es ist auch egal) würde anderen Männern anzeigen, dass man homosexuell sei.

Fußballer und Popstars tragen die Ohrringe oft beidseitig. Auf der Straße sind mir einige Männer aufgefallen, die beidseitig gedehnte Ohrlöcher haben.

Aber meine Beobachtungen beschränkten sich nicht auf ein- oder beidseitige Ohrringe (meistens kleine Creolen oder Stecker). Nicht wenige Männer trugen mehrere Ohrringe im Ohrläppchen oder einen Ring am Ohrrand, oder beides.

Ich hatte den Eindruck, Ohrringe bei Männern seien ein relativ neuer Trend. Aber in Wirklichkeit haben sie eine lange Tradition. Selbst in der Bibel kommen Männer mit Ohrringen vor. Im alten Ägypten und in Indien vor 2500 Jahren wurden Ohrringe von Königen getragen. Bei den Ainu, den Ureinwohnern Japans trugen zuerst die Männer Ohrringe und erst später übertrug sich diese Mode auch auf Frauen.

Im 15. Jahrhundert stach die Königin von Aragon Oswald von Wolkenstein einen Ohrring, weil ihr seine Darbietung gefiel. Für sie war das offenbar nichts Ungewöhnliches, für ihn jedoch schon.

Rembrandt malte sich mit einem Ohrring. Shakespeare (wenn er es war) wurde mit einem Ohrring portraitiert. Ein Zeitgenosse schrieb: Another sorte of dissolute minions & wanton Sempronians (for I can term them no better) are so far bewitched, as they are not ashamed to make holes in their eares, wherat they hang rings, and other Jewels of gold and precious stones. But what this signifieth in them I will houlde my peace, for the thing it selfe speaketh sufficiently. But because this is not so much frequented amongest Women as Men, I will say noe more thereof, until l further occasion be offred.

Vorurteile gab es also damals auch schon, genauso wie Menschen, die sich nicht darum kümmerten.

Bin ich der Typ dafür?

Bis vor kurzem habe ich, ohne nachzudenken gesagt, wenn ein Mann der Typ dafür ist, gefallen mir Piercings nicht schlecht. Dann fragte mich ein Mann, wie er denn erkennen könnte, ob er der Typ dafür ist. Als ich eine Antwort darauf zu finden versuchte, bemerkte ich erst, wie blöd diese Aussage ist. Es gibt keine Typen, die sich mehr für Ohrringe oder andere Stylings eignen als andere. Der „Typ dafür“ wird man, wenn man sich wünscht, auf eine bestimmte Weise auszusehen, es wagt, das zu tun und es dann gut findet.

Das ist nämlich der zentrale Punkt von Schönheit: Schön ist, was man gerne trägt, nicht was man sich von der Gesellschaft aufzwingen lässt.

Sind Ohrringe bei Männern gesellschaftlich akzeptiert?

Mittlerweile tragen viele Männer Schmuck. Ich denke, die Angst vor Ablehnung ist weitgehend unbegründet. Sollte das nicht der Fall sein, ist die einzige Möglichkeit, Akzeptanz zu schaffen, indem man die Leute vor vollendete Tatsachen stellt.

Männer haben traditionell noch striktere Kleiderordnungen als Frauen. Im Büro wird selten anderes toleriert als Hemd, Anzug und Krawatte. Selbst die Anzüge sollten nur bestimmte Farben haben (in London scheint in einigen Berufsgruppen überhaupt nur Schwarz akzeptabel zu sein). Offenbar um diesen Einschränkungen zumindest teilweise zu entkommen und dennoch im Rahmen zu bleiben, tragen viele Männer bunte Socken. Seit einiger Zeit gibt es selbst in teuren Herrenmodengeschäften ganze Regale voller schriller, knallbunter, gemusterter Socken. Ich finde diese Socken scheußlich (aber das ist natürlich nur mein persönlicher Geschmack). Ich finde es auch irgendwie traurig, dass Männer ihre Individualität zwischen Anzughose und Schuhen verstecken.

Aber vielleicht ist es ein kleiner Anfang, einen eigenen Stil zu wagen, und beschränkt sich bald nicht mehr auf Socken.

Ohrringe könnten eine Manifestation des eigenen Stils sein. Man darf auch nicht vergessen, dass es den meisten Menschen scheißegal ist, wie jemand aussieht. Also wagt es einfach, wenn es euch gefällt.

Eine Bitte

Da ich leider nur meine Beobachtungen und keine Erfahrungen aus erster Hand zu bieten habe, bitte ich euch Männer mit Ohrringen oder gedehnten Ohrlöchern eure Erfahrungen zu schildern (gerne unter einem Nick, wenn ihr Persönliches nicht allen, die euch kennen preisgeben wollt).

Ich würde mich sehr freuen, wenn viele mitmachen.

Thema der nächsten Mailbox: Baby und Kind

Fragen und Anregungen bitte an karinkoller@rocketmail.com

Über Karin Koller

Biochemist, Writer, Painter, Mum of Three
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98 Antworten zu Mailbox: Ohrringe bei Männern

  1. Simone schreibt:

    schön, dass du hier etwas thematisierst, dass insbesondere in gewissen bevölkerungskreisen immer noch tabuisiert ist; ich glaube nämlich, aus eigener erfahrung mit meinem mann und seinem umfeld, dass die eisbrecherwirkung von popstars, fußballern etc. zur gänze auf jugendliche und leute, die in künstlerischen oder „bohemehaften“ berufen tätig sind, beschränkt ist; gerade männer in white-collar-berufen haben immer noch grösste angst, irgendwie von der so verstandenen norm abzuweichen, sei es bezüglich der kleidung, sei es (noch viel mehr) bezüglich des tragens von schmuck;

    mein mann, der als architekt tätig ist, redet schon jahre davon, er würde sehr gerne ohrringe tragen, sich auch piercen lassen, aber hat sich bis heute, obwohl ich ihn immer ermuntert habe, seinen neigungen nachzukommen, nicht einmal getraut, sich von mir zuhause ohrlöcher stechen zu lassen, um das feeling auszuprobieren, weil er fürchtet, auch wenn er den schmuck wieder rausnimmt, auffällig zu werden, weil ja die ohrlöcher noch erkennbar wären;

    insoweit ist jedes ausleben von individualismus, und wenn es zunächst nur durch die auswahl farbiger socken erfolgt, ein anfang; vielleicht schenke ich meinen mann also auch mal bunte socken 🙂

    • Otwin schreibt:

      Bin Architekt. Fast 50 Jahre alt. Habe seit zwei Jahre auf beide Seiten zwei Löcher. Alle auf 4 mm gedehnt. Fast kein Kommentar bekommen. Meistens noch Positive. Ich wollte daß ich schon viel früher den Mut gehabt hätte.

      Ausprobieren kann man ohne Probleme. In eine Woche sind die Spuren wieder völlig verschwunden. Genug Erfahrung damit… Und statt bunte Socken bieten auffällige Sneakers auch mehr Spaß.

      Thinking out of the box frees you.

  2. Monika schreibt:

    Männer haben oft immer noch große Furcht davor, optisch „aufzufallen“, sich irgendwie von der Norm abzuheben. Dazu kommt noch der Gruppendruck, der oft statuiert, dass jeder, der irgendwelche Anstrengung für sein Äußeres aufwendet, ebenso als uncool, unmännlich gilt, wie jemand, der über seine Gefühle spricht. Diese Barriere muß oft erst überwunden werden. Ich versuche, meinem Freund dabei zu helfen, und ihm zu zeigen, dass sein Leben viel freier wird, wenn er sich von diesen Vorurteilen nicht zurückhalten lässt. Aber es dürfte ein steiniger Weg werden….,

  3. SonjaLy schreibt:

    Wann sind den Ohrringe für Männer unüblich geworden, und warum?

    • Karin Koller schreibt:

      Das weiß ich leider nicht. Nach den paar Fakten, dich gefunden habe, trugen zu den verschiedensten Zeiten einige verwegene Männer Ohrringe. Ich habe weniger Hinweise darauf gefunden, dass das eine Mainstreammode war (z. B. im Appenzell).
      Wenn jemand etwas über die Geschichte von Ohhringen allgemein oder speziell bei Männern weiß, wäre ich um Hinweise dankbar.

      • M. schreibt:

        Siehe meinen Kommentar mit der buchempfehlung unten. Darin wirst du fast alles finden was du wissen möchtest. ist aber geographisch auf Mitteleuropa und zeitlich auf die letzten 2-3 jahrhunderte beschränkt. Viel Spaß damit, M.

  4. RH schreibt:

    Leider ist es nicht so leicht, auch hier seine Neigungen auszuleben. Wenn man wie ich bei einer Bank arbeitet, ist jede auch nur minimale Abweichung von den jahrzehntealten Traditionen, soweit sie das Äussere betreffen, absolut verpönt.

    Obwohl ich mir seit Jahren nur wenig so wünsche, wie, mir 14mm grosse gedehnte Ohrlöcher zuzulegen, und in denen auch mal schwere Creolen baumeln zu lassen, kann ich mir aus Rücksicht auf meine berufliche Zukunft nicht mal die Ohren durchstechen lassen, für „normale“ Ohrringe

    • PPS schreibt:

      Volle Zustimmung, ich habe genau die gleiche Erfahrung

    • 1988anna schreibt:

      Mir gefallen mit Männer mit gedehnten Ohrlöchern sehr gut. Ich finde, das steht den meisten fantastisch. Also seid mutig.

    • Jonas A schreibt:

      Banken sind eine konservative umgebung, das ist war. Kleine ohrringe zusammen mit ein Anzug siehen aber trotzdem ‚classic‘ aus, vielicht mehr als bei ‚causual‘ kleidung?

      Bedenk dass der Finanzminister Schwedens lange Hare und ein Ohrring trägt. Und er gehört sogar die Konservativen (Moderaten).

  5. Jonas A schreibt:

    Ich habe mich vor einige Jahren beide Ohrlöcher (beim piercer) stechen gelassen. Ich habe immer nur BCR (Ball closure Rings – piercingringe) aus stahl getragen. Die löcher habe ich jetzt bis 4 mm gedehnt.

    Von die Rede von sozialer ackzeptanz; ich habe meine Umgebung (aber auch mich selbst) schrittweisse bei grössere Ringe angewöhnt. Ich fing mit 1,6 mm x 16 mm an, und trage jetzt bis zum 3,2 x 25 mm. Ich finde dass das unterschied zwischen 16 mm und 25 mm recht gross ist.

    Ich liebe grosse Ohrringe, besonders bei Frauen, aber traue mich selbst auch die Grenze zu dehnen. Das was ich mag, will ich ja auch, ein bisschen. Zum diskution; meine liste von ohrringe die gut auf Männer (männlich?) aussehen können:

    * Gedehnter löcher mit tunneln (wie früher besprochen)
    * Piercingschmück allgemein (BCR, Spiralen aus Horn)
    * „dickere“ ringe (für etwas gedehnte löcher)
    * Halbgrosse ringe (3cm) wenn etwas dickerer

    Was mehr, was weniger? Was meint ihr?
    Jonas aus Schweden

    • mzriot schreibt:

      Ich finde, 12-14mm Tunnel mit 4mm Ringen durch die Tunnel sehen bei Männern toll aus.

      • tony schreibt:

        das meine ich aber auch. ich habe das nun schon seit jahren und es gefält mir ausgezeichnet

      • beat schreibt:

        Solche Tunnel mit Ringe durch den Tunnel kann ich allen Frauen und Männer nur empfehlen!
        Gruss Beat

    • danielasucht schreibt:

      14, 16 mm Flesh Tunnel sehen genial aus, planst du sowas, Jonas?

      • Jonas A schreibt:

        Vieleicht… Ich finde auch dass Tunnel, mit oder ohne Ringe durch, sehr gut aussehen kan. „Braucht“ auch vieleicht ein 12–14 mm Loch um richtig gut auszusehen? Genau vorbei „point of no return“ 😉

        Plane am nächsten „Spiralen“ aus horn und holz zu probieren, ab 4 mm fängen sie sehr gut auszusehen!

      • mzriot schreibt:

        Hast du noch andere Piercings?

  6. OldMac schreibt:

    Ohrringe zu tragen bringt nun mal die Voraussetzung mit sich, sich Ohrlöcher machen zu lassen. Diese sind immer sichtbar und hinterlassen somit Spuren, was beim Tragen von Ketten, Armreifen und Ringen nicht der Fall ist.
    Obwohl ich mich keineswegs in einem konservativen Berufsumfeld bewege, führt es dazu, dass ich schweren Herzens auf das Tragen von Ohrringen verzichte. Ließen sie sich ohne körperlichen Eingriff anbringen, so würde ich mit Sicherheit Ohrringe in einer ähnlichen Stückzahl wie Karin tragen. Leider finde ich den Mut (noch) nicht, mir Ohrlöcher stechen zu lassen und beschränke meinen Schmuckfaible auf das Tragen vieler Ringe. Aber auch da muss ich einen sehr guten und euphorischen Tag erwischen, um mich so unter die Menschen zu stürzen.
    Seit ich diesen Blog fast seit dem ersten Tag verfolge und mich auf neue faszinierende Porträts von Karin mit neuen Ohrschmuck-Kreationen und die seriöse Behandlung dieses Themas freuen kann, komme ich meinem Ziel immer näher……

    Danke an Karin und alle fleißigen Mitdiskutierenden. Ich hoffe, dieser Blog bleibt noch sehr lange bestehen.

    • danielasucht schreibt:

      Aber normale Ohrlöcher, wenn du keinen Schmuck drin trägst, fallen doch keinem Menschen auf. Warum versuchst du nicht mal, dir welche zu stechen, und wenn es nichts für dich ist, nimmst du den Schmuck wieder raus?

      • Hesitant schreibt:

        Ich denke das das schon mit der Zeit auffällt oder? Und das es dann auf die meisten eben so wirkt als ob derjenige Schmuck trägt, wenn auch nicht in ihrer Gegenwart?
        Oder wie seht ihr das? Das ist auch das was mich abhält.

  7. siehe oben, die E.-mail Adresse "Alter Mann" schreibt:

    Alter Mann!
    Mit 13 Jahren habe ich nur einmal versuchen wollen, wie das ist, wenn die Ohren durchstochen werden, (selber gemacht) seitdem bin ich der Ohrringsucht verfallen. Vor ca. 60 Jahren war es undenkbar, für einen Jungen der Mittelschicht, mit Ohringen an die Öffentlichkeit zu gehen. Also habe ich nachts heimlich Ohrringe getragen, bis die Löcher auseheilt waren. So konnte ich nur nachts, oder bei Spaziergängen im Wald meine Ohrringe tragen. Als ich dann meine Frau kennen lernte, habe ich ihr erzählt, daß ich gerne Ohrringe trage, sie nahm mir das Versprechen ab, keine Ohrringe zu tragen. Dieses Versprechen konnte ich auf die Dauer nicht einhalten, und so gab es immer mal wieder ärger, wenn die Ohrlöcher zeigten, was gewesen war. heute haben wir uns geeinigt: Keine Ohrringe wenn Sie es sehen kann, keine Ohrringe im Umkreis von ca 30 Km um unseren Wohnort.
    Wenn man im Internet Umfragen liest, „Was haltet Ihr von Männern mit Ohrringen“, dann ist der Anteil von Frauen und Mädchen, die Ohrringe bei Männern ablehnen, erstaunlich groß, und solange die Anzahl von Frauen, die Ohrringe bei Männern ablehnen, so groß ist, werden wir Männer, die ihre Ohrringe so lieben, es schwer haben, unsere Ohrringe öffentlich zu tragen.
    Dierse Kolumne hilft uns Männern hoffentlich, daß mehr Toleranz herscht, und Ohrringe bei Männern mehr akzeptiert werden.
    Schon lange lese ich mit freude diese Kolumne.

    • Jonas A schreibt:

      Ich habe auch viele Internetumfragen gelesen, über die thema Ohrringe bei männern. Öfters sind die hälfte der frauen dagegen, und die andre hälfte dafür.

      Diejenigen die dafür sind, mögen warscheinlich auch sich selbst zu schmücken? (Der umgekehrte Fall ist ja nicht gleich so sicher)

      Wenn auf der jagd nach einem Parter, trag immer welche ohrringe selbst 😉

      • M. schreibt:

        Ist wohl wie beim Thema „Röcke bei Männern“ oder ähnlichem. Man(n) kann es niemals allen gleichzeitig recht machen. – M.

  8. CaptainStuyvesant schreibt:

    Ich stelle mir vor, das Gefühl, sich über durchgepiercte Ohren zu streichen, muss toll sein. Mich würde das sehr reizen, mir die Ohren so wie du durchstechen zu lassen, Karin. Aber als Mann scheint das unmöglich

    • Jonas A schreibt:

      Ich glaube auch dass es sehr schön sei (n’est-ce pas, Karin?)
      Bin nicht selbst sicher ob ich weiter dehnen soll, oder mehere löcher stechen lassen soll.

      @mzriot (7feb, 21:23): Habe ich schon, passt zu einem kommende Mailbox.

    • Stefan Christen schreibt:

      warum soll das als Mann unmöglich sein?
      ich habe auf jeder seite 7 normale Ohrlöcher! + links noch 3 piercings!
      wenn es dir gefällt dan mach es! du machst es ja für dich!!

  9. M. schreibt:

    Vor Jahren hat sich eine Sonderausstellung in Berlin -Dahlem u.a. mit dem Thema befasst, und einen Katalog mit einem umfangreichen Textteil heraus gebracht:“Auf´s Ohr geschaut – Ohrringe vom Klassizismus bis zur neuen Jugendkultur“, Museum für deutsche Volkskunde, Stiftung Museen Preußischer Kulturbesitz, Dietrich Reimer Verlag BERLIN; ISBN 3-496-01068-1
    Das interessant zu lesende Buch ist problemlos bei den einschlägigenInternet-Antiquariatsportalen zu finden, ich habe seinerzeit 10 EU dafür bezahlt. – M.

    • Karin Koller schreibt:

      Danke für den Tipp!

      • M. schreibt:

        Ich hab gerade noch mal bei eurobuch.com nachgesehen, es gibt das buch dort sogar schon ab 2,70! Aber das hier ist zwar erheblich teuerer, wird dir aber auch mit Sicherheit sehr gefallen:
        Cutsem, Anne van:
        Welt der Ohrringe. Afrika – Asien – Amerika. Sammlung Ghysels., Deutsche Übersetzung Marianne Jung. (Hrsg.)

        2001

        Genève-Milano, Skira, 4to. O-Pappband m. O-Schutzumschlag. Gut erhalten. Mit zahlreichen Farbtafeln.Kunstgewerbe 2001
        (-)
        Versandantiquariat Sabine Varma

        EUR 4.50

        80.00 EUR
        Versand: 4.50 EUR
        – M.

  10. josef schreibt:

    wie sieht es bei dir aus, hat Dein Mann ein oder mehrere Ohrlöcher?

    • Karin Koller schreibt:

      Das ist mein Blog, in dem ich sehr viel von mir preisgebe. Mein Mann möchte das nicht von sich tun. Darum bitte ich zu verstehen, dass ich diese Frage nicht beantworten werde.

  11. peter schreibt:

    Ich (m, 44) wollte schon als Teenager Ohrringe, hab mich aber nicht getraut, weil ich immer Angst hatte, blöd angeschaut oder angeredet zu werden. Hab die Mädels, für die es völlig selbstverständlich war, immer beneidet. Ein wenig auch die Jungs, die es sich trauten, allerdings hatten die damals ihren Ohrring alle nur auf einer Seite, und diese Asymmetrie hat mich schon immer gestört. Für mich selbst wäre immer nur beidseitig in Frage gekommen. Ab und zu hab ich mir Ohrlöcher gestochen, der Mut hat dann aber nie länger als 1-2 Stunden gehalten. Das vermehrte Aufkommen von Männern, die beidseitig Ohrringe tragen, hat dann dazu geführt, dass ich mich 2007 endlich getraut habe, mich mit meinen selbstgestochenen Ohrringen am nächsten Tag in der Öffentlichkeit zu zeigen. Es wurde von einem Arbeitskollegen bemerkt, der mich fragte, ob ich eine Wette verloren hätte, ansonsten bin ich darauf praktisch nie jemals angesprochen worden. Ich hab deswegen zeitweilig sogar vergessen, dass ich welche habe. Da ich auch etwas längere Haare habe, sind sie nicht soooo augenfällig, aber unsichtbar sind sie nun auch nicht. Das hat mir sehr viel darüber verraten, wie die Umwelt einen ansieht: Nur sehr sehr oberflächlich. Seit 2011 trage ich vermehrt 2-Euro-große silberne Bali-Creolen, allerdings die nicht auf der Arbeit, da hab ich dann doch bis heute etwas Scheu. Ich bin Arzt. Obwohl ich sie einmal vergessen hab rauszumachen und auch die Dinger offenbar tatsächlich niemandem aufgefallen sind.
    Vor 3 Wochen war ich bei einem alten Freund zu Besuch, und dessen Frau hat angemerkt, dass ich Ohrringe trage. Mein Freund, den ich seit meiner Kindheit kenne, und alle 2 Monate sehe, hat es nicht bemerkt. Wir haben dann kurz darüber gesprochen, und sie meinten, dass ich sie nicht zur Arbeit rausnehmen sollte.

    • SandraS schreibt:

      Gratuliere, dass du dich endlich überwunden hast. Hast du weitere Piercingpläne?

      • peter schreibt:

        Interessant, wieder daran erinnert zu werden, dass Ohrringe ja auch Piercings sind.
        Pläne hab ich nicht. Aber ich HATTE mir schon einige Zeit vorher Nippelpiercings und einen PA zugelegt. Keinem, der mich kennt, käme es auch nur ansatzweise in den Sinn, ich könnte so etwas haben. Mein kleines dunkles Geheimnis. Soll auch so bleiben. Als ich noch ins Schwimmbad ging, machte ich die BWPs immer raus, man weiß ja nie, wen man da treffen könnte. Auch als ich mal operiert wurde. Das da unten muss ich nicht verbergen, wer sieht mich da schon, und wenn doch, ist Vorhaut drüber. Ich frage mich allerdings manchmal, was wäre, wenn ich einen Unfall hätte und bewusstlos an den eigenen Arbeitsplatz eingeliefert werden würde. Der Gedanke gefällt mir nicht. Andererseits hätte ich dann aber andere Probleme, denke ich mal.
        Die einzige Person, die von meinen Piercings Kenntnis hat, ist meine Exfrau. Ich hatte mich jahrelang darauf gefreut, dass sie sich auch die Brüste piercen lassen wollte, aber den Worten folgten leider nie Taten, und inzwischen glaube ich, dass sie es nie vor hatte und mich sicher noch 20 Jahre damit hingehalten hätte, um dann irgendwann zu sagen, dass sie nun wohl zu alt dafür sei. Die Beziehung ist natürlich nicht daran gescheitert.
        Um die möglicherweise nächste Frage vorwegzunehmen: Mit Tätowierungen, die ja bei Piercings recht häufig anzutreffen sind und umgekehrt, kann ich hingegen gar nichts anfangen, hab auch keine. Hab andererseits auch nichts gegen sie.

  12. peter schreibt:

    Wenn man sich die Geschichte des Männerohrrings ansieht, wird man immer wieder ein Auf und Ab finden. Mal war er in Mode, mal war er verpönt. In der Zeit vor und nach den Weltkriegen war er out, seit den 1980ern ist er wieder am Kommen. Wobei er erst seit ca. 10 Jahren anfängt, nicht mehr ungewöhnlich zu sein. Bei den Frauen ist das eigentlich nicht viel anders, ich erinnere daran: Auch bei ihnen waren Ohrpiercings um die Zeit der Weltkriege herum out. Wobei die Zeiten, wo Ohrringe dazugehören, immer deutlich früher anfangen und später aufhören als bei den Männern. Das hat aber wohl auch mit dem Geschlechterverständnis zu tun, die Frauen waren uns in Sachen „aufbrezeln“ immer voraus. Männer werden immer eher als funktionelle denn sinnliche Wesen angesehen. Momentan haben die Frauen immer noch einen Vorsprung: Nasenstecker und Bauchnabelschmuck gelten als typisch weibliche Piercings.
    Aber ich schweife ab. Es geht hier ja um die Männer.
    Mir ist aufgefallen, dass es trotz der Normalisierung von Männerohrringen immer noch erstaunlich viele Zeitgenossen gibt, männlich wie weiblich, die Ohrringe beim Mann als „Unterschicht“ oder „schwul“ ablehnen. Und genau deswegen viele Männer, die sich eigentlich gerne Ohrringe zulegen würden, an dieser Entscheidung hindern. Die Vorstellung, dass nur „seltsame“ und „asoziale“ Männer Ohrring tragen, ist immer noch sehr tief im Denken verwurzelt.
    Man kann sich fragen, ob es nun Ursache oder Wirkung ist, dass viele Arbeitgeber den Männerohrring nicht gerne sehen. Also ob die Chefs damit ein persönliches Problem haben oder ob sie fürchten, die Kunden könnten ein Problem damit haben; wahrscheinlich trifft beides zu. Insbesondere einige „saubere“ Berufe wie z.B. Banker sind in dieser Beziehung sehr streng.
    Und dann ist da noch die Sache mit dem „schwul“. Wenn man nach Männerohrringen googelt, befasst sich jede zweite Seite mit der Frage, welches die „schwule“ Seite für einen Einzelohrring ist, und überall stößt man auf die Angst, als feminin oder homosexuell angesehen zu werden, letztendlich also einerseits an Attraktivität für die Frauen einzubüßen als auch Attraktivität für die falsche Zielgruppe zu fördern.
    Das sind zwar letztlich irrationale Denkmuster, aber tief geprägt, weshalb rationale Argumente keinen Deut weiterhelfen und man sie sich sparen kann. Man kann es vielleicht mit der Angst vor Spinnen vergleichen. Auch irrational, aber wenn vorhanden dann nicht wegdiskutierbar. Hier bringt einzig die gesellschaftliche Entwicklung einen Fortschritt, wobei wie man an der Vergangenheit sehen kann, dieser Fortschritt auch jederzeit wieder verlorengehen kann.

    • Karin Koller schreibt:

      Einige assoziieren Piercings (und Tattoos) bei Männern und Frauen als „Unterschicht/asozial“. Aber was einige Idioten denken, darauf sollte man nichts geben. Ich habe ein bisschen über die Geschichte von Ohrringen recherchiert und da fiel mir auf, dass besonders in der älteren Geschichte Ohrringe bei Männern wesentlich häufiger zu finden sind als bei Frauen. Modeerscheinungen treten, wie du sagst, immer in Wellen auf. Und das ist so, weil Menschen sich trauen, den Status Quo zu ändern. Deshalb finde ich es gut, dass du mit deinen Erfahrungen anderen Mut machst.

  13. peter schreibt:

    Noch was: Muslime sind aus religiösen Gründen gegen Ohrringe bei Männern, weil sie sich damit feminisieren. Auch hier gibt es akademische Diskussionen, ob es generell verboten ist oder nur wenn bestimmte Absichten damit verbunden sind (So trug z.B. der türkische Sultan Selim im Mittelalter einen Ohrring, der damals ein Sklavenzeichen war, um damit auszudrücken, dass er der Sklave Gottes sei) , aber im Wesentlichen ist es ein no-go.

  14. S. schreibt:

    Als Mann (40+) hatte ich auch dieses Problem und kann es gut verstehen. In der Schule sah ich damals die ersten Jungs mit Ohrstecker, manchmal auch Ringe – und das wollte ich auch haben. Aber da war dann auch die Angst, was wohl andere sagen könnten und in meiner Familie war es absolut unmöglich – kein Mann dachte damals auch nur an Ohrringe.
    Meine erste Freundin hatte damals schon mehrere Ohrringe, seltsamerweise war für Sie jedoch undenkbar, dass auch ich mir welche stechen lasse. Ich hab es ein paar Mal versucht, aber sie hatte wohl ihre Prinzipien. Trotzdem ließ mich der Gedanke nie so richtig los.
    Jahre später mit einer anderen Partnerin habe ich es wieder versucht. Auch sie war nicht so recht begeistert von meiner Idee, aber wenigstens nicht ganz so ablehnend.
    Auf der einen Seite wollte ich es dann tun, aber immer mit einem schlechten Gewissen im Hinterkopf. Irgendwie redet man den Männern von heute ein, Ohrringe und Männer passen nicht zueinander.
    So ganz im Verborgenen habe ich mir endlich Löcher stechen lassen (ich mag auf beiden Seiten Schmuck, aber asymmetrisch, deshalb habe ich links zwei und rechts ein Loch).
    Die Kommentare waren unterschiedlich. Das reichte vom „war das wirklich notwendig“ über bewusst verwunderte Blicke bis zum absichtlichen Ignorieren. Richtig gute Kommentare waren eher selten.
    Meine jetzige Partnerin akzeptiert es, aber sie wäre nie auf die Idee gekommen, mir Ohrringe zu schenken. Deshalb trage ich auch nur selten Creolen, sondern meistens unauffällige Stecker, obwohl mir größere Ringe am besten gefallen.
    Eigentlich ein wenig schade, denn ich finde, auch Männer sollten Ohrringe tragen können ohne diese ganzen Hintergedanken.

    • peter schreibt:

      Es macht mich immer etwas traurig, so etwas hören bzw. zu lesen. Aber wir sind nun mal Teil unseres soziokulturellen Umfeldes, und das ist hier und jetzt nun mal so, dass Ohrringe an Männern von der Mehrheit als falsch empfunden wird. Von dieser Einstellung weg hat die westliche Gesellschaft bereits 80% des Weges zurückgelegt, aber die restlichen 20% brauchen noch schätzungsweise 10-20 Jahre. Wobei es keine Garantie gibt, dass die Entwicklung diese Richtung beibehält; das jedenfalls zeigt der Blick ins Geschichtsbuch. Und tatsächlich gibt es ja Bestrebungen, Ohrlochstechen in den Bereich der Körperverletzung zu diskutieren und es in der Rechtsprechung so zu interpretieren. Wir könnten also in ein paar Jahrzehnten durchaus auch das Gegenteil der Piercing-Freizügigkeit vorfinden. Dann haben auch die Frauen keine Ohrlöcher mehr. Alles schon mal dagewesen. Die Geschichte wiederholt sich.

  15. Thomas schreibt:

    Ich finde erlaubt ist was gefällt. Ich habe in beiden ohren 11 Ohrringe fast so wie Karin. Auf das geschwätz anderer gebe ich nix. ist ein super gefühl darüber zu streichen. Ich kann nur sagen wer es will dann macht es. Ich habe es nicht bereut.

  16. Thomas schreibt:

    Ich habe festgestellt, das vor allem die Damen meine Ohrringe überwiegend schick finden. Ich erhalte viele neidische Blicke und auch Lob für meinen Mut. Also wer es möchte und es sich erlauben kann sollte sich ruhig mehr Ohrlöcher amchen lassen. Nur Mut.

  17. Thomas schreibt:

    Wer gerne Fotos von meinen Ohren sehen will, kann sich gerne an Frau Koller wenden.

  18. Thomas schreibt:

    Habe jetzt 12 Ohrringe in beiden Ohren. Ich finde es super

  19. Thomas schreibt:

    In beiden Ohren 12 Ringe, das hat was. Bisher habe ich keinerlei negative Erfahrungen gemacht. Viele Menschen, vor allem Frauen schauen ganz interessiert hin. Beim Einkaufen sprach mich eine Dame an. Sie hatte 13 Ohrringe insgesamt. Sie fragte wieviele es bei mir sind. Ich sagte insgesamt 24. „Wau sagte sie, da komme ich nicht mit. Ich wollte ermuntern sich doch noch welche machen zu lassen. Aber mehr ist nicht drin sagte sie. Schade. Sie sagte noch das die Männer ruhig mutiger sein sollten. Ist auch meine Meinung.

    • Karin Koller schreibt:

      Cool. Viel mehr Menschen, sollten sich trauen, einfach so auszusehen, wie sie es immer wollten, anstatt zu meinen, sie müssten gesellschaftlichen Konventionen genüge tun.

  20. Thomas schreibt:

    Hi zusammen, in diesem Monat gibt’s wieder neue Ohrlöcher. Im Ohrläppchen vier Stecker in der zweiten Reihe. Dann sind es 16 pro Ohr.

  21. beat schreibt:

    Hallo zusammen,
    ich finde es gut, wenn es ein Ort gibt, wo man offen über Ohrringe bei Männern schreiben kann!
    Ich habe mir vor etwa zehn Jahren selber auf der linken Seite ein Ohrloch gestochen. Später habe ich entdeckt, dass man das Ohrloch auch dehnen kann! Inzwischen ist nun das Ohrloch 12 mm gedehnt und ich trage im Ohrloch einen Tribal dream Ring der Stärke 12 mm / Ringdurchmesser 25mm. Der Ring bewegt sich bei jeder kleinsten Kopfbewegung und das ist ein sehr „geiles “ Gefühl am Ohr!!!
    Vor etwa zwei Jahren habe ich auch mein rechtes Ohr durchstochen und bin momentan dabei, es ebenfalls zu dehnen. Ich freue mich jetzt schon, auch in meinem rechten Ohr die „geilen“ Bewegungsgefühle des Rings zu fühlen!!!!!
    Ich kann Ohrringe den Männern nur empfehlen!
    Gruss und Dank an Karin Koller
    Beat.

    • Karin Koller schreibt:

      Ich finde es gut, wenn Männer hier ihre Erfahrungen aufschreiben. Viele trauen sich nicht, hätten aber gerne Ohrringe. Das hilft ihnen vielleicht bei der Entscheidung.

      • beat schreibt:

        Danke Karin für Deine Antwort!
        Findest Du nicht auch, dass in der heutigen Zeit der Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Männer in beiden Ohren mehrere Ohrringe tragen sollten?

    • anton schreibt:

      hallo beat, ich fände, nachdem du gedehnte ohrlöcher hast, spannend, wenn du uns erzähltest, ob für dich als mann erotikspiele mit ohrschmuck auch eine rolle spielen und wie dein partner/deine partnerin dazu steht?

      vielleicht könnte euch ja etwas in der art, wie es auf diesem blog beschrieben ist interessieren? http://entdeckungderschwerkraft.wordpress.com/2014/05/15/heavy-metal/

      • beat schreibt:

        Hallo Anton,
        herzlichen Dank für den Hinweis auf den interessanten Blog „entdeckungderschwerkraft“!
        Auf Deine Frage, ob für mich Erotikspiele mit Ohrschmuck in gedehnten Ohrlöchern eine Rolle spielt, da kann ich Dir nur „Ja“ antworten.
        Leider habe ich noch keine gleichgesinnte Partnerin gefunden, mit der ich solche Spiele ausleben kann. Aber ich kann mir vorstellen, dass ich der Partnerin an ihren grossen Ringen in Ihren Ohren ziehen und sie drehen kann, währenddessen sie bei meinen Ringen gleichzeitig dasselbe macht. Auch die Bewegungsgefühle der Ringe in den Ohren während dem Sexualverkehr, so stelle ich mir das vor, können die beiden Partner in „Höchstform“ treiben!
        Liebe Leser, wenn ihr davon mehr Erfahrung habt, so bitte ich euch doch darüber zu berichten!
        Gruss Beat

      • Karin Koller schreibt:

        Der Beitrag ist fast eineinhalb Jahre alt. Ich bin nicht sicher, ob noch so viele Menschen täglich hereinschauen, dass sich eine Diskussion ergibt. Aber, mal sehen.
        Ich hatte einmal einen Gastbeitrag auf diesem Blog, der dich interessieren könnte: https://karinkoller.wordpress.com/2012/03/01/die-erotik-des-dehnens/

  22. Thomas schreibt:

    16 Ohrlöcher in jedem Ohr sind einfach geil.

    • beat schreibt:

      Hallo Thomas,
      hast Du so viele Löcher in jedem Ohr? Ich habe in meinen Ohren zurzeit je ein Loch. Das linke Ohr habe ich auf 12mm gedehnt und am rechten Ohr bin ich dabei, es zu dehnen.
      Mit der Zeit möchte ich aber auch noch mehr kleinere und grössere Löcher in meinen Ohren anbringen! Gruss Beat

  23. Chris schreibt:

    Hatte schon lange immer einen Ohrring in linken Ohr getragen und habe in letzter Zeit immer mehr Frauen und Männer mit gedehnten Ohrlöcher gesehen und bin sehr angetan gewesen auch meine Ohren zu dehnen und habe vor mehr als einem Jahr angefangen meine Ohren zu dehnen und mitlerweile bin ich auf 25mm angekommen und habe noch vor meine Ohren auf mindestens 30mm zu dehnen.

  24. Ben schreibt:

    Offensichtlich wird die Seite noch immer gelesen, und: danke, es lohnt sich. Ich habe als Kind mit Ambivalenz, aber fasziniert auf Ohrringe geschaut, und das hat mich nie losgelassen. Meine Schwestern habe ich dafür beneidet, dass sie schon im Kindergartenalter ihre Löcher bekamen und von da an Ringe kein Thema mehr waren. Aber diese Ringe anzufassen oder zu fragen, wie sich das anfühlt …- schon als Kind tabu. In der Pubertät habe ich mir heimlich ein Ohrloch gestochen, dabei vor Erregung so gezittert, dass ich kaum die Kraft hatte, die Nadel auch noch durch die Rückseite zu stechen. Bis ich dann endlich am ganzen Körper zitternd eine aufgebogene Büroklammer durchgewürgt hatte, war ich beim 3. Erguss. Unvergesslich. Aber im Jahr 1965 war es unvorstellbar, mich mit Ohrring zu zeigen und dazu zu stehen. Nach 2 Stunden kam die Klammer wieder raus und Abdeckpuder auf das Loch in der Hoffnung, dass mich niemand darauf anspricht. Von dieser frühen Erfahrung an wusste ich um den Zusammenhang von Piercings und sexuellen Gefühlen. Aber dank meiner Erziehung und der Schere im Kopf: so etwas nur zu denken war schon pervers, es zu fühlen krank, und darüber zu sprechen ganz ausgeschlossen. Später kamen Ersatz-Phantasien: Wenn man es an den Ohren sehen konnte, dann aber nicht am Guten Stück! Ich stellte mir damals all das vor, was man heute mit speziellen Namen serienmäßig bekommen kann, war sozusagen meiner Zeit voraus. Ich studierte die Anatomie und irgendwann mit 16 saß ich da mit Taschenlampe und leuchtete durch die Vorhaut, um mit der dicksten Stopfnadel kein Gefäß zu treffen. Dann zog ich an der Nadel in der Hoffnung, das Loch dehnen zu können. Fehlanzeige. Aber ich hatte vorgesorgt und aus der Küche den Dorn mitgebracht, mit dem man Löcher in die Kondensmilchdosen macht. Autsch, ich brauchte etliche Anläufe, bis etwa die Hälfte des Dorns durch war, – das sollte erst mal reichen. Ich hatte mir tags zuvor vom Reißverschluss einer ausrangierten Reisetasche den goldenen Ring abgemacht und ihn leicht aufgebogen; er schien mir ideal für mein Vorhaben. Es war ein Unterfangen von einer gefühlten halben Stunde, bis ich endlich diesen Ring durchgedrückt hatte. Ich bog ihn zu und verklebte die Enden mit Uhu. Mein Adrenalinspiegel war so hoch, dass ich kaum Schmerzen spürte. Völlig erschöpft zog ich die Trainingshose an und legte mich aufs Bett, um zur Ruhe zu kommen, – schwerlich! Zudem war ich sehr darauf bedacht, dass mir niemand etwas anmerken sollte. Seit diesem Tag gehört der Ring zu mir, auch wenn inzwischen aus anderem Material. Aber meine Phantasien gingen damals weiter, und es folgten Taten. Der Bereich war offenbar für Piercings ideal, viel Platz für endlose Variationen, und vor allem: ich konnte es vor anderen verstecken; nur ich (dachte ich) sollte es wissen. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass es noch so einen Verrückten auf der Welt gäbe … Auch wenn ich mir insgeheim wünschte, dass es etwas Normales und Selbstverständliches würde, so hätte ich damals nicht gedacht, eines Tages (aus heutiger Sicht viel zu spät!) ohne Scham und fast so gelassen wie beim Friseur in einem Studio ein Ampallang und später (endlich!) ein Transscrotal machen zu lassen, – alles relativ easy und halb so wild, aber heute unverzichtbar, – Genuss pur. Längst bevor es das Wort „Piercing“ gab, folgten noch in der Schulzeit ein PA und ein Hafda, und wie hier schon in anderen Beiträgen gesagt, so fing auch ich an zu experimentieren und entdeckte sehr schnell den Reiz von Gewichten, die bei jeder Bewegung mitschwingen. Das genieße ich auch immer im Urlaub, wenn ich meinen schweren Septumring trage. Mit einiger Selbstkritik: Nicht ich habe die Piercings, sondern die Piercings haben mich, und ich bin bis heute total scharf darauf. Einmal Feuer gefangen, lässt einen das nicht mehr los. Zum Glück teilt meine Frau diese für uns beide so stark steigernde Leidenschaft. Vor allem liebe ich ihre goldenen Brustanhänger, die sich bei mancher Bluse abbilden, genau so wie meine bei T-Shirts. Unsere drei inzwischen erwachsenen Kinder hatten es leichter als wir; sie sind damit aufgewachsen, tragen selbstverständlich selber Schmuck und empfinden dies als große Bereicherung. Je offener wir selber damit umgehen, (auch bei Sport und Schwimmen), desto mehr Menschen aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis öffnen sich und erzählen zu unserem großen Erstaunen, dass sie selber schon seit langem auch solche Wünsche und Phantasien haben oder diese sogar als eine Art innere Befreiung endlich wahr gemacht haben. Sie trauen sich das Thema anzusprechen oder uns nach unseren Gefühlen und Erfahrungen zu fragen. Kürzlich überraschte uns ein Freund, der es zuvor für sich immer abgelehnt hatte, mit einem aus Indien mitgebrachten kleinen goldenen Septumring mit einem tanzenden Shiva. Er wirkte viel lockerer als sonst. Er hatte mit seiner anfänglichen Abwehr eigentlich nur seine Erziehung verteidigt, obwohl sein Herz längst wusste, wofür es schlägt. Ich denke, dass jeder und jede immer mal wieder darüber nachdenkt, ob Piercings eine Option sind. Selbst Leute, von denen ich es nie gedacht hätte, kennen aus dem Internet die verschiedenen Möglichkeiten und haben sich offenbar damit beschäftigt. Auch wer in diesem Forum doppel-moralisiert, scheint doch mindestens mit Interesse darüber zu lesen, sic! Nein, Ohrringe habe ich bis heute (noch) nicht. Ich möchte nicht Leute quasi zur Begrüßung damit konfrontieren oder polarisieren, denn wenn, dann kämen nur mittelgroße Tunnel mit schweren frei schwingenden Ringen in Frage, weil das Gefühl für mich so wichtig ist wie das Aussehen. Aber das ist zugleich ein weiterer Grund dagegen: die Gefahr einer zu häufigen unpassenden Erregung. Es reicht so schon, … und wenn ich andere damit sehe 🙂 Gruß Ben

    • Jo schreibt:

      Hi Jo, interessante Geschichte. Tragen denn deine Frau und deine Kinder Ohrringe?

    • Andi schreibt:

      Hi Beat, schöne Geschichte.Ich bin auch schon seit meiner Kindheit in den 70er-Jahren von Ohrringen fasziniert, zuerst bei Frauen, dann irgendwann auch für mich selber, habe mich aber bis vor kurzem nie getraut, mir Ohrringe stechen zu lassen. Jetzt hat mir meine Frau vor 14 Tagen die Ohren in einem sehr schönen Ritual durchstochen, und ich freue mich, in jedem Ohr eine Creole zu spüren.

    • Andi schreibt:

      Entschuldigung, ich meine natürlich Ben

  25. beat schreibt:

    Hallo Zusammen,
    auch ich liebe es, möglichst grosse, schwere Ringe durch meine Tunnels zu tragen! Es Ist ein irrsinnig gutes Gefühl, die Bewegungen der grossen Schraubkugelringe in beiden Ohrtunnels zu spüren und zu hören!!! Und erst der schöne Anblick! Also Männer lasst euch eure Ohren durchstechen, dehnt sie,- und geniesst auch das schöne Bewegungsgefühl der Ringe!!
    Gruss Beat.

    • Andi schreibt:

      Hi Beat, hast du weitere Pläne? Und kommen für dich andere Piercings auch in Frage? Ich überlege das gerade nach dem Erfolg mit den Ohrringen

  26. beat schreibt:

    Hallo Andi,
    am letzten Mittwoch war ich im Piercingstudio und habe mir nochmals ein Löchlein in jedes Ohr stechen lassen. Ich bin noch unentschlossen, ob ich die neuen Ohrlöchlein dehnen soll, oder ob die alten Schmuckringe diese Löchlein zieren sollen!
    Andi, ich wünsche Dir und Deiner Frau viel Spass beim Ohrlochdehnen!
    Gruss Beat

  27. Andi schreibt:

    Danke, aber ich glaube Dehnen ist mir dann doch zu gewagt. Vielleicht ein Intimpiercing eher, aber ich muss mich erst informieren (und auch mit meiner Frau abstimmen)

  28. Chris schreibt:

    Wie man so ließt sind viele Leute sehr angetan vom Ohrloch dehnen, natürlich habe ich beide Ohren auf 25mm gedehnt und möchte auch noch weiterdehnen den es ist wie eine Sucht wenn man einmal damit angefangen hat kann man nicht mehr aufhören. Ich trage auch dazu noch eine Glatze. Glatze und gedehnte Ohren schaut einfach umwerfend gut aus.

  29. Thomas schreibt:

    Gib hier Deinen Kommentar ein …kleines Update, es sind jetzt in beiden Ohren 18 Löcher. 14 Ohrringe pro Ohr plus 4 Ohrstecker. LG Thomas

  30. Thomas schreibt:

    Ich glaube die zweite Reihe kommt auch noch bis oben voll. natürlich in beiden Ohren. Wenn schon denn schon.

  31. Chris schreibt:

    Bin jetzt bei 30mm angekommen, trage jetzt momentan noch Silikontunnel zum ausheilen.

  32. Lena schreibt:

    Was sind den eure Lieblingspiercings bei euch selbst und bei anderen?

  33. beat schreibt:

    Hallo Lena,
    meine Lieblingspiercings sind meine 12 mm Ohrtunnels, in denen ich 8 mm dicke Schraubkugelringe eingeführt habe!! Sowas gefällt mir bei mir, aber ich sehe es auch gerne, wenn andere so etwas in ihren Ohren tragen!
    Gruss Beat

    • Lena schreibt:

      Danke. Hast du denn andere Piercings auch? Und welche würden dir an dir und an anderen gefallen? Ich stelle fest, dass sich da die Wünsche zwischen Männern und Frauen oft zu unterscheiden scheinen.

  34. beat schreibt:

    Hallo Lena,
    es hat mich gefreut, dass Du so schnell auf meine Zeilen geantwortet hast! Ich weis es nicht, ob es auch Dir und anderen gleich ergeht wie mir! Wenn du dich einmal irgend wo gepierct hast, so wirst du „süchtig“ nach mehr!! Vielleicht hast Du bereits meine Zeilen gelesen, die ich schon früher zu diesem Blogg geschrieben habe! Wo bist Du gepierct? Wenn Du mehr über mich erfahren möchtest, so bitte doch Karin Koller, dass sie Dir meine E-Mail Adresse bekannt gibt. Ich werde es ihr erlauben, dass sie nur Dir meine Email bekanntgeben darf!
    Gruss Beat

  35. AC schreibt:

    Was haltet ihr von diesem Doppelpiercing-Look wie bei Neymar hier? Ich finde das hübsch und überlege meinem Freund sowas zu schenken. Habt ihr Erfahrungen damit? http://www.slashgear.com/panasonic-4k-wearable-soccer-star-neymar-jr-shows-off-06332509/

  36. katynha schreibt:

    Hallo, ich finde dein Blog zu Piercings und Ohrringe sehr schön und interessant (du musst bitte mein schlechtes Deutsch entschuldigen ich hatte nur in der Schule gelernt) Ich bin selber von Meinacos-Abstammung, wo Ohrendurchstechen „pihika“ ein wichtiges Ritual für Männer ist, bevor sie als erwachsen betrachtet werden. Mein Freund kommt von indischer Abstammung und bekam bei Karnavedha die Ohren durchstochen. Es gilt dort früher sogar nur als vornehmer Mann wenn durch die Löcher in den Ohren die Sonnenstrahlen durchscheinen konnten. In Europa ist jedoch Ohrenpiercing nur für Frauen eine Sache. Kannst du wissen warum dies so geworden ist?

    • Karin Koller schreibt:

      Danke. In Europa haben Männer durchaus auch Ohrringe. Jetzt zum Beispiel Popstars und Fußballer. Früher (bis in 19. Jahrhundert) gab es Gegenden in Deutschland und Österreich, in denen Buben ein Ohrring gestochen wurde, damit die Augen gesund bleiben. Traditionell gab es auch Ohrringe bei Soldaten in Frankreich, bei Seefahrern und Handwerkern. Sogar einige Könige (von England bis Bayern) trugen Ohrringe. Aber es stimmt, heute tragen weniger Männer Ohrringe als Frauen. Es gibt auch keine speziellen Rituale mehr, bei denen feierlich gestochen wird, zumindest keine die ich kenne. Das gilt aber auch für Frauen.

      • katynha schreibt:

        Meine Großmutter erzählt dass niemals eine Frau mit einem Mann ohne durchstochene Ohren Sex haben würde weil Männer ohne Ohrringe unreif dafür waren. Dies ist nun geändert weil Stammesrituale nicht mehr von allen eingehalten werden. Aber ich habe einen guten Freund von BakairÌ-Herkunft der noch die Ohren mit Emu-Knochen durchstochen erhalten hat mit 15 Jahren. Ich habe Ohr Ornamente von meinem Großgroßvater geerbt bekommen und überlege mir große Ohren zu machen um sie zu tragen können weil mein Bruder dass nicht mehr machen will. Hatten die Könige auch Ohrringe als Herrschaftszeichen wie die von Inca und Aztec?

  37. vanessa schreibt:

    Hallo, ich und mein Freund haben uns entschlossen, wir wollen uns zu unserer Verlobung nächsten Monat die Ohrlöcher dehnen lassen (bzw. er sich Ohrlöcher stechen und dehnen lassen) und uns anstatt eines Verlobungsringes Goldtunnel einsetzen lassen. Nun haben seine Eltern davon Wind bekommen und ihm – er studiert Betriebswirtschaft – mitgeteilt: Mit Sicherheit wirst Du hinterher KEINEN Job in einer Bank oder anderen seriösen Firma bekommen.

    Er ist jetzt davon sehr verunsichert und bekommt kalte Füße, weil er Angst hat, keine Karriere machen zu können deshalb. Wie seht ihr das? Ist das tatsächlich eine Gefahr, wo doch heutzutage sogar Firmen wie EY Testimonials mit gedehnten Ohren verwenden?

    • tony schreibt:

      ich würde es trotz aller bedenken doch so machen wie ihr es euch vorgenommen habt. für eine frau die mich mag und die mich liebt würde ich alles tun was sie sich wünscht. ohren dehnen so weit es geht nasenring tragen zungenpiercin auch 2 oder 3, ich glaube ich würde mir auch die zunge spalten lassen. körperpiercings und tattoos würde ich auch mir machen lassen.

      • beat schreibt:

        Hallo Tony,
        ich habe mir vor etwa zwei Jahren einen Septum- Nasenring stechen lassen!!
        Es sieht supper aus und gefällt auch den Frauen!!!
        Gruss Beat

  38. Jürgen schreibt:

    So, diesem Blog sei Dank! Ich habe es geschafft. Zwei Ohrlöcher habe ich mir endlich stechen lassen. Und ich bin überglücklich darüber. Ließ sie mir beim Juwelier hineindrücken. Tat nicht mahl weh. Und von meinen Bekannten (ob Mann oder Frau ) gab es nur Lob. Vielen Dank an diesen Blog und den vielen hilfreichen Beiträgen.

  39. Jürgen schreibt:

    Schade, mein erster Beitrag wurde nicht gepostet. Naja, habe mir heute ein zweites Paar Ohrlöcher stechen lassen. Geil! Hat keinen gestört. Eher habe ich Lob bekommen. Und ich freue mich auch darüber. Bin immerhin schon 50 Jahre alt. Aber Dank dieses Blogs hatte ich richtig Mut. Warum habe ich es mir nicht eher stechen lassen?? Jetzt ist es passiert und ich bin sehr zufrieden. Hurra! Nun denke ich noch über eine dritte Ohrlochreihe nach. Mal sehen. Vielen Dank an alle, welche mir Mut gemacht haben. Und vielen Dank an die Moderatorin, echt klasse!!!!

  40. beat schreibt:

    Hallo Jürgen,
    ja , mir geht es genau gleich wie Dir… Meine ersten Ohrlöcher habe ich mir vor etwa zehn Jahren gestochen. Diese Ohrlöcher habe ich nun auf 12mm gedehnt. Dabei habe ich festgestellt, dass ich mein „normaler“ Ohrschmuck in den gedehnten Ohrlöcher nicht mehr verwenden kann! So habe ich mir nochmals eine zweite Ohrlochreihe stechen lassen. Nun bin ich daran auch die zweite Ohrlochreihe aufzudehnen!! Ja, lieber Jürgen,… es entsteht eine Sucht auf mehr….. Bald werden meine Ohren von einer dritten Ohrlochreihe geschmückt sein….
    Gruss Beat

    • Jürgen Hofmann schreibt:

      Freut mich zu hören. Ich habe jetzt einen Termin. Also am Freitag. Werde sehen, oder besser spüren, wie es mir geht. Ich berichte darüber. Aber dehnen will ich noch nicht ;-).

  41. Hofmann schreibt:

    So, es ist geschehen! Ich habe meine dritten Ohrlöcher. Wunderbar! Der Stechvorgang war ein Erlebnis für sich. Und von meinen Bekannten gab es auch nur Positives zu hören. Diesem Forum sei Dank, so habe ich mich trauen können. Man hört voneinander.

  42. beat schreibt:

    Lieber Jürgen,
    letzte Woche war ich bei einer guten Kollegin auf Besuch. Ich hatte meine Piercingringe in meiner Tasche. Der lieben Kollegin ist sofort aufgefallen, dass bei mir meine Ohrringe und der Septumring nicht „drin“ sind! Sie sprach mich darauf an. Ich musste nun meine Ringe aus der Tasche nehmen! Sie nahm die Ringe und führte sie in die dazu vorgesehenen Löcher ein! Als Belohnung bekam ich obendrauf noch ein inniger Kuss von ihr!

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