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Picture Attribution: Smithsonian Institution Building („The Castle“).

Über Karin Koller

Biochemist, Writer, Painter, Mum of Three
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9 Antworten zu Mailbox

  1. Eckie schreibt:

    Hallo Karin, was hältst du von Fussschmuck (Fusskettchen, Zehenringe)? Trägst Du auch solchen Schmuck?

  2. Soussi schreibt:

    Mich würde interessieren, ob du kulturelle Unterschiede in der Wahrnehmung oder Bewertung des Schmuckes, denn du trägst erlebst. (Und, wenn ja, wie sie sich manifestieren.) Ich selbst habe tunesischen Background und habe schon das Gefühl, das bedeutende Wahrnehmungs- und Bewertungsunterschiede bestehen.

    • Karin Koller schreibt:

      Ich glaube, es gibt schon regionale Unterschiede in der Wahrnehmung. Ob Schmuck von allen getragen wird, für besondere Anlässe oder im Alltag, oder ob gewisse Schmuckarten als „anrüchig“ gelten. Ich habe mich aber nicht ausreichend damit beschäftigt, um sagen zu können, was in welcher Region der Fall ist. Oft sind es auch kulturelle Vorurteile, die eine Rolle spielen, in etwas so: „Wir tragen unseren respektablen Schmuck und jene, denen wir uns überlegen fühlen, tragen den abzulehnenden Schmuck.“ Leider ist das so.

      • Soussi schreibt:

        Das scheint so zu sein, würde ich auch sagen. Wobei ich das Gefühl habe, dass langsam viele Vorurteilsdämme brechen. Sowohl in Bezug auf Gender als auch auf soziale Gruppe und auf ethnische Gruppe. Ich selbst bin als Lehrerin sowohl in der Erwachsenenbildung als auch in einer Oberschule tätig und bemerke signifikante Unterschiede, wie ich mit meinem Körperschmuck wahrgenommen werde. Ganz zu schweigen von den Unterschieden in dem Schmuck, der von den Schülern getragen wird.

      • Karin Koller schreibt:

        Ja, das ist wie bei vielen Dingen: Sobald etwas „normal“ wird, wird es auch weitgehend akzeptiert.

  3. Desiree schreibt:

    Hi! Ich fände deine Erfahrungen und Gedanken zu Rape Culture und Körperschmuck spannend. Ich bin 24 Jahre alt und vor dreieinhalb Monaten in die USA (San Diego) gekommen, nachdem ich vorher 5 Jahre in Schweden gelebt habe. Davor bin ich in Deutschland zur Schule gegangen. Für mich war das neue Leben in den USA in Bezug auf meine Piercings ein echter Kulturschock, der mich gezwungen hat, darüber nachzudenken, ob ich bereit bin, meinen gesamten Umgang damit umzustellen und wie weit ich bereit bin, Rape Culture und ihre Auswirkungen meine Handlungen leiten zu lassen. Mich interessiert sehr, wie andere potentiell Betroffene das sehen und wie sie handeln würden.

    • Karin Koller schreibt:

      Ich habe bisher noch nicht den Zusammenhang von Rape Culture und Körperschmuck gesehen. Kannst du bitte etwas genauer sagen, was du meinst?

      • Desiree schreibt:

        Danke für die Antwort! Ich muss vielleicht etwas ausholen: ich habe – aus verschiedenen Gründen, die nicht viel zur Sache tun, außer, dass sie dafür sorgen, dass ich die Piercings nicht gerne „unbesetzt“ lasse – sehr viele Piercings und einige Tattoos. Nun war ich es gewohnt, weder in Schwimmbad noch am Strand oder in der Sauna oder beim Ausgehen meinen Schmuck zu verstecken. Warum auch? Mir gefällt er, ich trage und spüre ihn gerne. In Schweden war das kein Problem, und als ich in Deutschland lebte, hatte ich außer Ohrlöchern noch keine Piercings. Das hat sich in den USA ziemlich drastisch geändert, bis dazu, dass ich – ein Beispiel von vielen – aufgefordert wurde, meine unter dem engen Sport-Trikot sichtbaren Nippelringe zu entfernen im Sportverein, weil ich damit Männer aufreize. Das meine ich.

      • Karin Koller schreibt:

        Ich hatte solche Erfahrungen nicht, aber das heißt nicht, dass es sie hier nicht gibt. Lieder weiß ich da wenig darüber. Dass man Frauen sagt, Männer könnten sich zu sehr aufgeilen, das ist schlimm. So etwas kommt in meinem Umfeld auch vor (eine Reiligionslehrerin sagte das zu meiner Tochter in der Volksschule). Aber wegen der Piercings weiß ich zu wenig.
        Ich weiß nicht wie viele hier noch die Kommentare lesen, aber mich würden eure Erfahrungen diesbezüglich interessieren.

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