Ein Foto, ein paar Worte, ein Blowjob und ein Reisegedicht

Immer wieder stolpere ich über interessante Artikel, lese sie, sie geben mir zu denken, aber dann vergesse ich wieder, wo ich sie las, oder mir entfallen Details, die ich gerne nachlesen möchte, und dann finde ich die Artikel nicht mehr. Deshalb möchte ich eine Rubrik einführen, in der ich solche Artikel vorstelle. Nicht alle dieser Artikel sind aktuell, aber alle sind zeitgemäß und ich habe sie gerne gelesen. Hier die ersten 4 (ein Foto, ein paar Worte, ein Blowjob und ein Reisegedicht):

Der erste Mensch, der auf einem Foto zu erkennen ist. Bei einer Belichtungszeit von sieben Minuten konnten Passanten nicht auf dem Foto festgehalten werden. Ein Mann aber ließ sich die Schuhe putzen, genau in den sieben Minuten, in denen das Bild aufgenommen wurde. Und wenn man ganz genau schaut, erkennt man auch ein Kind, das auf die Straße schaute. „The street is the Boulevard du Temple, part of a fashionable area of shops, cafés and theaters. It was nicknamed the „Boulevard du Crime“ because of the many crime melodramas playing in its theaters.“ http://mashable.com/2014/11/05/first-photograph-of-a-human/

Wie Sprache die Wahrnehmung steuert, wie beleidigend und erniedrigend Alltagsausdrücke, die allgemein nicht als sexistisch wahrgenommen werden, sein können, und wie einfach es wäre, einige Regeln der gendergerechten Sprache zu befolgen: „Communication is tricky even on the best of days; the best defense against misunderstandings is to develop a finely-tuned sense of empathy, and try to notice as much as possible what we’re doing that might create distance from someone else and keep us from questioning our own assumptions about the world.“ http://notapattern.net/2014/10/14/ways-men-in-tech-are-unintentionally-sexist/

A cultural history of sucking dicks. Eine Erniedrigung? Eine Machtdemostration? Eine gemeinsame Freude? Und wie ist das außerhalb des Heteronormcore? „Part of what makes heteronormcore so boring is its inability to dream bodies outside its own dictionary. “ http://thenewinquiry.com/essays/how-many-licks/

Ein Reisegedicht, eine Straßenbahnfahrt 1912 oder 1913. Heute diese Reise nachmachen, herausfinden, was sich verändert hat, herausfinden, wie es damals aussah. „Sadly only a year later Zwanziger’s bakery was attacked by a mob which broke the windows and caused extensive damage, driven by anti-German sentiment stirred up by the media. A salutary lesson in these days when so much xenophobia is once again filling the pages of the tabloids. Eventually Zwanziger was forced to change his family name to Cordingley for fear of further retribution and damage to his business. Now it is a fish and chip shop.“ http://photoponica.com/2014/01/02/parliament-hill-fields/

Über Karin Koller

Biochemist, Writer, Painter, Mum of Three
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Eine Antwort zu Ein Foto, ein paar Worte, ein Blowjob und ein Reisegedicht

  1. richtigblasen schreibt:

    Hallo Karin, danke für deinen Blog-Artikel. Zum Thema Blowjob: Findest du einen Schwanz zu lutschen eine Erniedrigung? Eine Machtdemostration? oder einfach nur gemeinsame Freude? Liebe Grüße Melanie. Danke für deine Antwort

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