Ein Odeur, ein Planetenverkäufer, ein Markt aus Hieronymus Bosch, ein Luxusappartement in NYC

Wie ändert sich der Geruchssinn, wenn man sich mit ihm beschäftigt? Inwieweit spielt Sprache, Benennung, Abstraktion eine Rolle? „Scent descriptions by English speakers almost invariably indicate the source. In contrast, Maniq and Jahai scent descriptors cover a wide variety of things and don’t reference the source. In addition, whereas Western subjects apply scent terms inconsistently, Aslian speakers apply their terms consistently. They also don’t simply rank smells as pleasant or repulsive. Both Maniq and Jahai scent terms denote abstract sensory properties. These abstract terms help the users perceive patterns.“ http://popanth.com/article/whats-in-an-aroma-languages-with-odour-vocabularies?utm_content=buffer2cb9f&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer

 Ausgestorbene Berufe und alte Bilder. Was ist ein Schopper? Was ist ein Fischbeinreißer? Was ist ein Planetenverkäufer? Romantische Namen für harte Arbeit, für Berufe, die es nicht mehr gibt. Nachdem ich die Rezension gelesen habe, ging ich in die Buchhandlung im Ort, um das Buch zu bestellen. Es war sogar lagernd und nun lese ich jeden Abend über zwei oder drei alte Berufe.

„Die Planetenverkäufer handelten nicht mit Himmelskörpern, sondern mit kleinen, in Wien als „Planeten“ bezeichneten Glücksbriefchen. Diese enthielten Nummern, die von den Käuferinnen und Käufern dann als, wie man hoffte, besonders gewinnträchtige Tipps im Lotto gesetzt wurden. „Die Attraktion der Planetenverkäufer war, dass die Briefchen, die in einer Art Bauchladen eingeordnet waren, von einer weißen Maus oder einem Papagei herausgezogen wurden“, weiß Rudi Palla und berichtet, dass der letzte Planetenverkäufer Wiens bis in die 1970er Jahre tätig war.“ http://www.flaneurin.at/pages/palla.php

Der Markt, zu dem man jedes Wochendene der Kindheit ging, wird abgerissen. Es bleiben Erinnerungen wie aus einem Bild von Hieronymus Bosch. „As a child, it seemed to have come straight out of Hieronymous Bosch. The bustle, the mess, the noise. The smell of mackerel and bloodied sawdust. The cabbage leaves and broken biscuits underfoot. The Dr Who feeling that you’d travelled back in time, to a moment when snack bars, ladies’ girdles and hair salons with weekday deals on sets still reigned supreme.“ http://www.theguardian.com/lifeandstyle/2014/nov/17/farewell-sheffield-castle-market-rachel-cooke?CMP=twt_gu

Werbung für Luxusappartements in New York City um 1910. 12-Zimmer-Appartements in bester Lage mit Räumen für die Dienerschaft im Keller um 4000$ pro Jahr. „By the mid-1800s, most of New York City’s upper and middle class still lived in private stand-alone homes while apartment life was a feature of the working and lower class. Inspired by multi-residence buildings that were all the rage in Paris, New York developers beganintroducing the idea of „French flats“ to monied Manhattanites around 1870.“ http://mentalfloss.com/article/58390/10-elaborate-floor-plans-pre-world-war-i-new-york-city-apartments?utm_campaign=SocialFlow&utm_source=twitter.com&utm_medium=referral

Über Karin Koller

Biochemist, Writer, Painter, Mum of Three
Dieser Beitrag wurde unter Diese Woche konsumiert abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s