Ein Tag am Meer

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Ein Tag am Meer. Die Sonne auf der Haut. Eintauchen ins Wasser. Das Salz schmecken. Den Sand zwischen den Zehen spüren. Beim Hinausschwimmen den Boden unter den Füßen verlieren. Sich treiben lassen. Einen Fisch davonschwimmen sehen. Im heißen Sand liegen, bis die Wassertropfen auf der Haut getrocknet sind und eine Salzkruste hinterlassen.

Ins benachbarte Städtchen fahren und Obst für das Mittagessen kaufen. Einen kleinen Schmuckladen finden und Ohrringe dort aussuchen. Faul im Schatten liegen. Lesen.

Abends am Meer den Sonnenuntergang beobachten. Wie der Himmel rosa wird. Wie sich die Sonne langsam senkt. Wie die drückende Hitze von einer angenehmen Brise abgelöst wird. Wein trinken, bis es ganz dunkel ist. Die Wellen an die Klippen schlagen hören. Eine Mücke am Bein zerschlagen. Versuchen, ein Sternbild zu erkennen. Den Mond anstarren.

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In dieser Schmuckkolumne stelle ich Ohrringe vor, die ich in einem kleinen Geschäft in Sperlonga kaufte. Vor dem Geschäft hing ein Schild, auf dem stand, die Ohrringe seien nach dem Vorbild antiker Ohrringe gefertigt. Sie waren ganz billig, sie sehen auch nicht sehr teuer aus. Aber mir gefiel die Idee, alten römischen Schmuck zu tragen, dabei über die Zeit von damals nachzudenken. Auch wenn es nur eine billige Nachbildung ist. Wenn überhaupt.

Über Karin Koller

Biochemist, Writer, Painter, Mum of Three
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7 Antworten zu Ein Tag am Meer

  1. Fredericia schreibt:

    Netter Schmuck, schöne Urlaubsgedankenspiele und ein wirklich süßer Haarschnitt! Einfarbig steht Dir hervorragend und so kurz sieht echt peppig aus. Kompliment! Hast Du die Haare schon mal noch kürzer getragen? das würde die tollen Ohren sicher gut zur Geltung bringen.
    Gruß, Fredericia

    • Karin Koller schreibt:

      Danke. Einfarbig kommt, weil das Meer mir die Farben herausgespült hat. Ja, ich hatte die Haare auch schon noch kürzer. Mir ist jetzt aber ein bisschen länger lieber.

  2. Mrs LJ schreibt:

    schön dass du wieder regelmäßig postest, hast du deine ohrlöcher weitergedehnt? (sieht toll aus das meer in deinen ohrläppchen)

    • Karin Koller schreibt:

      Oh, danke. „Das Meer in den Ohrläppchen“ klingt sehr poetisch. Nein, ich habe nicht weitergedehnt.

      • Jule schreibt:

        Hallo Karin.

        Ich lese schon seit einiger Zeit hier mit. Ich finde es klasse was für Berichte du hier immer online stellst!
        Ich finde es klasse wie man das Meer oder auch sonst andere Orte durch deine Tunnels sehen kann.
        Wirst du sie weiterdehnen? Ich denke dir würden größere Tunnels super stehen!

        Ich freue mich schon jetzt auf deinen nächsten Eintrag hier.

        LG

      • Mrs LJ schreibt:

        poetisch passt prima zu text und look. und jule hat recht. deine ohrläppchen würden 16 oder 18mm tunnel gut vertragen. die würden das ohr optimal formen. ich beneide dich darum, meine sind so klein und anliegend

      • Mrs LJ schreibt:

        weil ich es gerade gesehen habe: wäre so ein kettchen wie hier bei mariah idrissi nicht eine kolumne wert? https://instagram.com/p/7DJ_eIhU3E/

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