Liverpool vs Sevilla

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Lukas fuhr mit seinem Papa nach Basel zum Europa League Finale. Er hat mir davon erzählt und ich habe es aufgeschrieben.

Nachdem wir im Hotel waren, gingen wir zum Stadion. Zuerst waren da nur Sevilla-Fans, doch später kamen dann Tausende Liverpool-Fans. Viele von ihnen hatten schon ein paar Bier getrunken. Als wir am Stadion ankamen, mussten wir erst warten. Es hat langsam zu Regnen begonnen. Wir sind erst um das Stadion herumgelaufen. Wir kauften eine Brezel und später noch ein Hot Dog und gingen zu unseren Plätzen.

Auf den Bildschirmen liefen Videos von den vergangenen Saisons und über die Titelgewinne der Champions und Europa League. Kurz darauf liefen die Keeper von Liverpool ein, um sich aufzuwärmen. Die Liverpool-Fans applaudierten und stimmten Gesänge an. 15 Minuten später sind auch die Spieler des LFC und die Keeper vom FC Sevilla auf das Feld gekommen. Dann haben sie die Torhüter von Sevilla ausgepfiffen und den Jubel der Sevilla-Fan hat man kaum noch gehört.

Dann sind auch die Spieler von Sevilla gekommen. Und wie sie dann wieder hineingegangen sind, begann die Choreographie. Das waren so Tanzis und Singis. Dann hat das Spiel angefangen. Kurz vorher haben die Liverpool-Fans gesungen. Das hat sich cool angehört, ich habe ein Video gemacht.

Ungefähr in der 30. Minute hat der Dejan Lovren die erste gelbe Karte gekriegt wegen einem Foul. Und fünf Minuten später hat der Sturridge mit dem Außenrist das 1:0 gemacht. Unhaltbar für den Tormann.

Dann war in der ersten Halbzeit eigentlich nichts mehr, halt Liverpool hat mehr Angriffe gehabt und mehr Torchancen und mehr gewonnene Zweikämpfe und Sevilla hat eigentlich schwach gespielt.

Wenn sie nicht direkt nach dem Anfang der zweiten Hälfte ein Tor gemacht hätten, hätte sich Liverpool sortieren können und dann nur noch verteidigen. Aber in der 46. Minute hat Grameiro, der Kevin, ein Tor geschossen. Und der Stadionsprecher hat geschrien: „Keviiiiin“. Der Grameiro hat dem Lovren durch die Beine geschossen und ist um ihn herum und dann hat er den Ball wieder genommen und hat aufs leere Tor schießen können.

Dann hat Liverpool nicht mehr auf Verteidigen spielen können, weil wenn sie verteidigt hätten und dann doch ein Tor bekommen hätten, wären sie wie die Deppen dagestanden. Liverpool ist nicht gut nach vorne gekommen, nur zwei Mal. Das erste Mal gestoppt von Vitolo und das zweite Mal von Banega. In der 64. hat dann der Kapitän von Sevilla, der Coke das 2:1 geschossen. Später haben noch Origi und noch einer Gelb gekriegt.

Vor der ersten Hälfte haben Papa und ich noch gescherzt, dass der Kolo Touré  spielt, weil der normal so schlecht ist, in der Pause haben wir beide gesagt, dass der der beste Spieler vom Spiel war. Ich habe gesagt, dass der Coutinho in der 68. das 2:2 macht und der Papa hat gesagt, der Firmino macht das 2:2. Dann ist der Firmino davor noch ausgewechselt worden. Der Coutinho hätte eine Chance gehabt, aber dann den Ball verloren. Dann hat aber Sevilla mit dem Coke das 3:1 gemacht und dann hat Liverpool eigentlich nichts mehr geschafft.

Der hinter uns hat die ganze Zeit den Schiri beleidigt bis zu Schluss, der hat gesagt: „Shut the fuck up, fuck off, you.“

Dann haben wir noch gewartet, bis der Pokal übergeben wurde. Der Papa hat gar nicht gesehen, wo das war und hat nur auf die Videowand geschaut, aber ich habe es gesehen und ein Video gemacht.

Dann haben wir noch geraten, wer der beste Spieler war, ich habe gesagt der Grameiro und der Papa hat gesagt, der Coke. Der Coke ist es dann geworden.

Beim Heimgehen hat ein Liverpool-Fan gesagt, dafür werden sie nächstes Jahr Meister. Vor uns war eine Frau mit dem Trikot von Denis Suarez von Sevilla und die Liverpool-Fans haben gesagt, wenn der Luis Suarez noch bei Liverpool wäre, dann hätten sie sicher gewonnen.

Dann sind wir heimgegangen. Da haben wir uns verirrt zu einer Illuminati-Kirche am Rhein, dort ist es nicht weitergegangen, aber zwei Straßen weiter war doch die Brücke über den Rhein.

Am nächsten Tag war beim Frühstück eine Zeitung und auf der stand: Liverpool war nur in der Innenstadt drückend überlegen.

Über Karin Koller

Biochemist, Writer, Painter, Mum of Three
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